Regen, der an mein Fenster prasselt
Jul
31
2009
Regen, der an mein Fenster prasselt
Es war ein Tag wie jeder andere. Freitag, vielleicht auch Donnerstag. Vorfreude – Nudelauflauf! Meine Oma hat den besten Nudelauflauf gemacht, den ich je gegessen habe! 8:00Uhr läuten die Glocken zur Grundschule. Und wenn man um 7:00Uhr aufsteht, hat man noch ein paar Minuten, um sich noch relativ benommen von all den Eindrücken der verträumten letzten Nacht zu erholen. Eine Ansicht, die ich mit der bewussten Entdeckung des Schlafs noch verlieren sollte. Was läge an so einem gewöhnlichen Morgen näher, als wartend auf den Klassenkameraden noch schnell am Commodore ein paar Zeilen zu tippen, bevor man gemeinsam - in penibler Genauigkeit - die Blüten der Blumen in den Vorgärten mit einem Stock köpfend, den Schulweg beschreitet? Doch irgendwann hat er es irgendwie bemerkt, was da morgens so vor der Schule in der Vorstadtsiedlung vor dem Fernseher meiner Eltern passiert. Wahrscheinlich habe ich mich nur irgendwie verplappert; der Computer war auch schon im Grundschulalter etwas gewöhnliches für mich, wie das Feuerwehrauto im Kinderzimmer, welches ich doch nie hatte, jedoch auch nie vermisste.
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Die Dritte im Bunde
Erpeler Ley am Rhein
Rund 200m sticht die Erpeler Ley vom Rheinufer empor und gehört damit in die gleiche Kategorie wie der wesentlich bekanntere Drachenfels rheinaufwärts bei Königswinter gelegen, und die mit Sicherheit bekanntere Loreley in südlicher Richtung. Das dunkelgrau bis schwarze, majestätisch wirkende Massiv besteht aus Basalt Gestein. Der Name Basalt hat seinen Ursprung aus dem ägyptischen bselt, was so viel wie “gekocht” bedeutet. Dies verrät auch die Herkunft des Bergs: vulkanische Aktivität! Und die ist noch gar nicht so lange her!
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Huch
Jul
30
2009
Gewitter über Radevormwald - 30 Juli 2009, 1:20Uhr
Unverhofft kommt oft. So ganz aus dem nichts, zwei Donnergrollen, und schon war das Gewitter unfotogen über Minuten über dem Haus, um dann schnell wieder hinter der Häuserreihe östlich zu verschwinden. Das beste Motiv mit Westblick habe ich natürlich verpasst, als ich am aufbauen war. Dann das obige, und danach nur noch leuchtende Wolken! Na immerhin!
Noch immer Gewitter
Dem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, dass sich trotz der notwendigen, recht langen Belichtung (8Sek) kaum Ghosteffekte an den Bäumen auftreten. Richtig, ein Gewitter ohne Wind, dafür 20 Minuten kräftigen Regen und laues Lüftchen. Ein schönes nächtliches Sommergewitter mit hauptsächlich Wolke-Wolke Blitzen! Eigentlich gehöre ich jetzt in ein Zelt ums Lagerfeuer, aber dafür bin ich dann doch schon zu alt – oder fühle mich wenigstens so!
Laut Analyse von blids.de und wetterzentrale.de könnte ich es in einer Stunde noch mal in nördlicher Richtung probieren, aber das ist lästig aus dem Badezimmerfenster. Na mal schauen! Jedenfalls ist auf dem aktuellen Satellitenbild von Meteosat eine schöne dicke Zelle über uns zu sehen.
Is there anybody out there?
Jul
27
2009
Radioteleskop / Astropeiler Effelsberg
12 Milliarden Lichtjahre – das ist weit, sehr weit, unvorstellbar weit! Wer wie das Radioteleskop in der Eifel so weit “zurück schauen” kann, schaut auf ein Universum zurück, welches “gerademal” ~1,5 Milliarden Jahre jung ist. In der Zeit konnte das Universum so gerade sprechen. Die Theologie ausgeklammert wurde im Urknall nicht nur Materie (Helium und Wasserstoff) kristallisiert, die sich zunächst in Form von gewaltig massereichen und damit kurzlebigen Sternen (Population III) äußerte – der Urknall schuf in Form von Emergenz alles was ist. Deshalb gibt es auch nicht den ortsbezogenen Punkt, an dem alles begann – der Urknall war und ist überall, wir sind Teil des Urknalls und haben keinen Einblick von außen. Der Urknall ist der Beginn von allem, was ist – Zeit, Materie, Raum. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, auf den Urknall selbst zurück zu schauen, da sich die Zeit ohne Zeit uns nicht erschließt, wir also eine gelbe Mücke in gelber Luft bei gelbem Geräusch, wenn wir selbst gelb sind, nicht zielsicher zu erschlagen vermögen! Gleiches gilt für die Frage nach allem außerhalb des Universums, da das Universum alles ist, was ist. Hier trifft der Astronom wieder auf die Theologe, denn diese Fragen sind mit Wissenschaft nicht zu ergründen! Was für eine Einleitung für ein Thema, welches aufgrund von Massensterben noch höchst ethisch werden wird!
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Wir suchten den Mond und fanden die Erde
Jul
16
2009
Die Erde aus der Mondumlaufbahn. Quelle: NASA
Es muss schon etwas besonderes sein, wenn ich mich dazu hinreißen lasse, in meinem Blog ein Foto zu veröffentlichen, das nicht aus meiner Kamera stammt. Aber erstens müsste ich für dieses Foto weit reisen, und zweitens bekäme ich die historische Bedeutung nicht hin. Dieses Foto ging 1968 um die Welt und ist mutmaßlich der Grund, warum man sich zu Beginn der 70er auf die Erde, die Flower-Power und auf die Essenz des Lebens – unserer Erde und deren Schutzwürdigkeit - zurück besinnte. Die Überschrift, die in ähnlicher Form aus dem Mund eines Besatzungsmitglieds von Apollo 8 stammt, trifft die Sache hier im Kern. Wir als Menschheit sind mit Apollo 8 gestartet, um den Mond zu umkreisen und zu erforschen. Geblieben ist aber der Blick auf die Erde, die sich als Kleinod im scheinbar unendlichen Schwarz des Universums zu verlieren scheint. So voller Leben und Farbe, umgeben von Kühle und Lebensfeindlichkeit.
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Landwirtschaft und Klimawandel
Jul
05
2009
Gerste Anbau in Radevormwald
Betoniert ist die Auffassung, der Mensch würde seit der Industrialisierung, also seit gut 200 Jahren das Klima aktiv beeinflussen; wir befinden uns seit 1800 im Anthropozän! Früher, da war alles besser. Wir betrieben Ackerbau und Viehzucht, der Ottomotor, rauchende Schlote, kohlegefeuerte Dampfmaschinen – also CO2 – schien in weiter Ferne. CO2, der menschlich geschaffene “Klimakiller” der industrialisierten Neuzeut, der Allerorten gebetsmühlenartig als Übel unserer Zeit angesehen wird. Die CO2 Zunahme in der Atmosphäre und die klimatischen Veränderungen sind doch offensichtlich! Schon, aber …
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Besucheransturm zur Life-Ness Eröffnung
Jul
04
2009
Neueröffnung Life-Ness Radevormwald
Ich konnte kaum den Eingang finden vor lauter Personen die sich zur medienübergreifend groß angekündigten und nun endlich stattfindenden Eröffnung alle gleichzeitig in das Life-Ness drängten, um dann in scheinbar unklimatisierten Fitnessräumen bei wohligen 24-28°C Raumtemperatur zu bestaunen, wie sich ein paar Auserwählte den letzten Saft aus der Haut pressen.
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