25
2011
Leuchttürme, vom Krankenbett aus gesehen
So ein Typ von der Bild meint, die Politiker halten die Bürger für Idioten. Bosbach protestiert vehement:”Entgegen landläufiger Meinung…”
Guttenberg kopiert sich eine Doktorarbeit zusammen, und Merkel kritisiert und kriminalisiert Musikkopierer:”Raubkopien sind kein Kavaliersdelikt” und bleibt jeder Diskussion um Guttenberg fern. Doch wer sagt, man hätte ihn nicht als wissenschaftlichen Mitarbeiter eingestellt, dem ist keine Kritik zuzubilligen, wenn die besoffene Käßmann Nachts über rote Ampeln fährt. Die hat man ja schließlich nicht als Chauffeuse eingestellt.
Wie lange dauert es, bis ein Staatsoberhaupt zum Despoten wird? Neben der Unhaltbarkeit Mubaraks in Ägypten ist Gaddafi in Libyen ganz plötzlich der kranke Irre. Vor vier Wochen war er noch der suveräne und wichtige Handelspartner. Von jetzt auf gleich wurde Mubarak in allen Medien vom Präsidenten zum Potentaten, nachdem ein Tag zuvor dieses Wort zweimal in einer Talkrunde gefallen ist.
Thilo Sarrazin sitzt im Fernsehen und schwafelt erneut über sein Buch. Lanz fragt, warum er die Hälfte der Wahrheit weggelassen habe, aus der sich herausbildet, dass es sich nicht um ein Migranten- sondern ein soziales Problem handelt. Lapidare Antwort:”Das wäre zu lang geworden”.
Bei der CSU hält man noch viel von alten Werten. Deshalb ist man sich auch nicht zu Schade, in der Guttenbergdebatte eine Ikonografie aufzubauen, die sich so Worten wie “Stahlgewitter” bedienen muss. Der arme.
Frontex, eine von er EU installierte Agentur die zur Konzentrierung von Flüchtlingen in Lagern beiträgt, kümmert sich jetzt um ihre “Kunden” in Lampedusa. Muss man eine solche Agentur nennen wie ein Insektenschutzmittel? Italien möchte gerne, dass sich die EU gemeinsam um das Problem kümmert. Da hat aber keiner Bock drauf. Teamwork nur, wenn es einem selbst nutzt.
Nach den Aufständen in Libyen wird der Sprit teuer. Plötzlich bewegt sich die Welt. Mord und Totschlag gab es zuvor doch auch schon in beträchtlichem Maße?!
Stéphan Hessel schrieb in biblischem Alter noch ein Buch und rät der jungen Generation:”Empört Euch”. Deutschland als drittgrößter Waffenhändler und langjähriger Gönner diktatorischer Regime zur eigenen innerern Ruhe ist plötzlich ganz empört, dass die Diktatoren ihre von Deutschland geschenkten Waffen sprechen lassen, statt wie vorgesehen mit den Waffen Kindergärten und Krankenhäuser zu bauen. Gut, dass wir auch eine ausgeprägte Pharmaindustrie haben. Damit es irgendwie weiter geht…
Vormittags kann man im Fernsehen eigentlich nur Assis sehen die schlecht schauspielern und Assis verkörpern. Bloß keine Neiddebatte, heute lief die Dokumentatation eines Hartz IV Pärchens, welches sich ihr Eigenheim schuf.
Wo wir bei Hartz IV sind: Toll diese 5Euro. Uns Ursel wird ihr perfides Spiel weiter spielen und mit Zahlen und Statistik einen auf Großmutti machen. Die Umfragewerte geben ihr ja recht, die sind ja auch bei Gutti noch gutti. Wen wunderts. Wenn herauskommt, dass Guttenberg Katzen ertränkt, veröffentlicht Bild eher die besten Wassertonnen, als einen kritischen Artikel.
Und wo ist eigentlich Al Quaida? Verzweifelt versucht der uns so lange aufgetischte Schrecken der islamischen Welt an den Revolten zu partizipieren. Nichtmal Kleingeister wollen sie haben, ihr Einfluß scheint irgendwo zwischen null und Luft zu sein. Währenddessen beharrt Pro-NRW darauf, dass die eigene Ignoranz in größeren Türmen praktiziert werden muss, als die fremde Ignoranz.
In Dresden marschieren vom Staat geschützt tausende Rechtsextremisten auf, die Parolen wie “Gegen Demokraten helfen nur Granaten” skandieren und ungehindert, von der Polizei geschützt, Übergriffe auf Häuser vornehmen. In der Tagesschau ist man empört vom Linksextremismus, der für die Demokratie einsteht und auf die Straße gegangen ist. Gewalt ist keine Lösung – wenn man auf der Couch sitzt.
Auf RTL2 läuft der große IQ-Test. Das Publikum beklatscht, wie ein mehrfacher Familienvater eine simple Rechenaufgabe korrekt gelöst hat. Wieder und wieder … und immer wieder beklatschen wir den kleinstmöglichen Nenner. Gleichzeitig überzeugt eine selbsternannt intelligente Blonde darin, auch die einfachsten Fragen nicht beantworten zu können.
Zeit gesund zu werden.
21
2011
Der saubere Krieg
Kriege – führe sie, fühle sie.
Es ist harmlos.
Blut.
Schrecken.
Furcht und Angst.
Übergehen.
Nichts ist geschehen.
Blut.Und du bist geneigt es zu glauben.
Hohen Herren kann man doch vertrauen.
Und so werden erneut die Flaggen gehisst,
bis die Welt wieder eine Scheibe ist.Angriff – starte ihn jetzt.
Für die Freiheit.
Hör doch!
Menschen sagen: Es muss sein!
Blut.
Augen oben.
Sei bereit.
Mach Dich auf.
Jetzt oder nie.
Blut.Und du bist gefestigt in Deinem Glauben.
Hohen Herren ist immer zu trauen.
Und so werden erneut die Flaggen gehisst,
bis die Welt wieder eine Scheibe ist.Im Film.
Der Held lacht.
Er hat es gut.
Blut ist Ketchup.
Blut.EA80 – Rot (kleine Farbenlehre)
14
2011
Wegeleitsystem zur National befreiten Zone Radevormwalds
Wer aus der Innenstadt, sagen wir vom Schlossmacherplatz, den Weg in die Kantstr. sucht, für den hat der Radevormwalder Patriotismus ein ganz neues Wegeleitsystem eingeführt. (weiterlesen…)
06
2011
NON STOP CITY – Kanalglühen Ruhr 2010
Die Sonne küsste noch zart die oberen Blätter der Baumwipfel. In weiter Ferne sah man im goldenen Rot des Sonnenuntergangs durch die geometrisch gewobene Eisenbahnbrücke hindurch, die sich majestätisch bis brachial durch die Natur über den gleichsam künstlichen und doch naturell vereinnamten Kanal hinweg erhob, den Wasserdampf eines Abstichs aus einem der verbliebenen Hochöfen Duisburgs. Hier ist alles Kohle und Stahl. Die Silouette der Stahlfachwerkbrücke erweiterte ihr Schattenspiel auf das mühsam fließende Wasser. Wir stehen am Ufer des Rhein-Herne-Kanals, irgendwo in Duisburg-Meiderich. Ruhrpott. Eisenbahn, Schiffahrt, Kohle und Stahl. Der Geruch nach Brennstoffen, Schmierstoffe. Kohlenmonoxid aus großen Blechrohren verbreitet sich wie der Nebel am Morgen über das Wasser und raubt einem die Luft.
03
2011
echo “Jahresrückblick “. date(‘Y’, time());
Mann erhängt sich. Frau erschlagen.
Kind vermisst seit sieben Tagen.
Glaubenskriege, Religionen.
Datenschutz, Aggressionen.
Tankerunglück, Wachstumsrate.
Fanatismus, Attentate.
Katastrophen, Drogentote.
Fremdenhass. Die 10 Gebote.Was ich denk’, und was ich fühl’,
ist scheiß egal in diesem Spiel.
Chaos, Chaos!
Chaos auf der Welt und in meinem Kopf.Sozialabbau, Wirtschaftskriese.
Asylanten, Zukunftsziele.
Neonazis, Autonome.
Wohnungsnot, Inflationen.
Wasserwerfer, Straßenschlacht.
Terrorismus, Arafat.
Geburtenrate, Papstbesuche.
Visuelle Verblödung.Hass – Choas
Sicher, ein paar Begriffe müssten dem Zeitgeist angepasst werden. Ansonsten ist der Liedtext ”Chaos” aus dem Jahr 1994(?) der altehrwürdigen Marler Punkband Hass ein Kandidat für die Wiedervorlage. Doch abseits der Headlines
Unglück biblischen Ausmaßes in XYZ – Touristen tot!
gibt es glücklicherweise auch noch das private Leben.
Und während ich in väterlicher Tradition, aber gesundheitsbewusster, in Vanilleschwaden eingehüllt, vor 47″ Bildschirmpixellampen die Fotos 2010 für mein neues Fotobuch sichte, muss ich doch feststellen: 2010 war persönlich ein Jahr der Highlights. So viele schöne Erinnerungen an das vergangene Jahr mit so lieben Menschen. Was soll man groß sagen?
So schön wie hier, kanns im Himmel gar nicht sein
Christoph Schlingensief † 21. August 2010
Und das bleibt auch richtig, trotz aller menschlicher Unzulänglichkeit, die mich täglich durch die Medienlandschaft belästigt. Ich schließe mit der wichtigsten, durch ALLE Medien gegangene Meldung des Jahres 2010:
iPhone Bug lässt Wecker verstummen
08
2010
Friendly Fire im Kalten Krieg
Alles Gute kommt von Oben? Auch so eine christliche Prägung…
Unterwegs von Nörvenich nach Siegen. Geographisch schwierig zu erklären, wie man dann in Remscheid abstürzen kann. Topografisch ist das jedoch einfach zu erklären und liefert die Ursache in der Tatsache, dass es in Remscheid auch immer regnet. Deshalb herrschte auch in Remscheid striktes Tiefflugverbot. Aber große Brüder dürfen schon mal – die marschieren auch ungehindert, ohne Rechtsgrundlage und unter falschen Voraussetzungen in den Irak.
29
2010
Adventszeit
Es glänzt so schön, man kann kaum noch etwas sehen.
EA80 – Von leeren Herzen
Ganz so schlimm kann das mit den Energiepreisen noch nicht sein. Wenn nur diese blöde Straßenlaterne nicht wäre, und ich eher bemerkt hätte, dass sich die Viecher im Vorgarten auch noch bewegen…
23
2010
Wir haben alle herzlich gelacht
Vielleicht lacht manch einer noch heute darüber, als mein Bruder einmal meinte er hätte das Loch gesehen, dass ein tiefer Flieger, vor Remscheid ’88, in die Schallmauer riss, als es einen dieser durch Mark und Bein gehenden Knall gab.
SONIC BOOM – das war mir jahrelang nur aus Streetfighter bekannt…
12
2010
Höhenluft
Mittlerweile kann man eigentlich nur noch Höhenangst bekommen. Irgendwie geht das auch mit Bundesliga Manager nicht besser! Und was ist das für eine Genugtuung, wo man doch in diesem Jahrtausend auch ganz anderen Zeiten miterlebt hat, sich vorzustellen, wie man sich an der Säbener Str. die Krätze ärgert.
Alle erwähnen immer den Vorsprung auf Bayern, dabei ist ein anderer Vorsprung viel wichtiger: 22 Punkte auf Schalke!
13
2010
Bitte einmal alles in einem Rutsch!
Es gibt Tage und es gibt Tage. Und heute, das war ein Tag!
Nicht nur, dass sich eine Festplatte aus dem Raid des Servers vom Drachenforum verabschiedet hat. Jetzt meldet ein weiterer meiner Server, auf dem der Meerschweinchen Ratgeber liegt, dass es seinem Dateisystem gar nicht gut geht. Der Platin Service meines Providers, für den ich jeden Monat immerhin einen 10er zusätzlich abdrücke und bisher noch nie in Anspruch genommen habe, erweist sich als Granit-Service. Zumindest fühlt sich meine Kauleiste so an, als hätte ich damit auf eben solches gebissen, als ich um den Austausch bat. Und weil das alles noch nicht reicht, schleust sich über Google Chrome ein Virus in meinen nicht deinstallierbaren Internet Explorer, den ich beim nächsten, unbedachten Aufruf des tollen Webbrowsers aktiviert habe. Als Folge liegt jetzt mein lokaler Webserver auch noch lahm, weil alle Quellcodes, wir reden von tausenden Dateien, mit iframes variabler Adressen zugeschissen sind, die auf weitere Viren verlinken und irgendwelche Pornoseiten öffnen. Mein Arbeitsrechner hat jetzt zusätzlich noch so ein topmodernes rootkit im Hintergrund, und dauernd wollen kotzende Elche meine Kreditkartennummer um meinen PC von Viren zu befreien.
Langsam reift die Erkenntnis zu einer roten Traube, dass ich Windows wirklich lieber nur noch als VM unter Linux ausführe, wenn ich meinen Buchhaltungsmist machen muss. Irgendwie ist es komisch von innen die Fenster zu putzen und dabei zuzusehen, wie von außen Kobolde genüsslich Teer und Pech darauf verteilen. Aber irgendwann finde ich meine Haubitze wieder! Und wenn mir jetzt irgendeiner mit einem Mac ankommt, richte ich sie als erstes auf Deine Koordinaten!
29
2010
Die Katastrophe war grausam!
Aber wo zum Henker macht die A1 den Schlenker, um zwischen Solingen und Wuppertal entlang zu führen? Oder wollte ein überfleissiger Reporter nicht erneut Remscheid erwähnen als er erneut die A1 zeigte, und dachte sich, dass Solingen ja auch “irgendwo da” ist. Der Auswärtige merkt das schon nicht. Kommt mit nicht mit Ausfahrt Wermelskirchen / SG-Burg! Dann ist der Remscheider Berg auch zwischen Witzhelden und Gummersbach.
Noch eine Medienschelte: Derzeit macht es als alter Dortmunder richtig Spaß Fußballberichterstattung zu schauen. Und bei einem solchen Bericht über den BVB, dass eine facebook/studiXX/whatever-Gruppe zur Meisterschaftsfeier 2011 schon über 1000 Mitglieder hat, wurde mir erneut die Strahlkraft medienferner Journalisten gewahr. Es ging darum, nochmal die social-networks zu belächeln. Dass Marionetten wie Kerner und Co. nicht müde werden sich an der “Freund” Begrifflichkeit bei facebook und studiVZ Kontakten die Hörner abzustoßen ist lange bekannt. Die Sportschau ließ sich jetzt sogar hinreißen ein Bild von Ronaldos facebook Profil zu zeigen, auf dem steht, dass das Profil 1,2 Millionen Menschen gut finden - und noch während das Bild über den Äther läuft erzählt der graudebile Moderator, dass man das mit dem Internet und den über 1000 Mitgliedern in der Meisterschaftsfeier-Gruppe nicht so ernst nehmen müsste, weil “laut Internet Ronaldo auch 1,2 Millionen echte Freunde” hat.
Und ihr wundert euch, dass ihr scheiße seid?
09
2010
Armin, kannste mal..?
Ja, kann ich! Nur fällt es mir jetzt doch arg schwer mal 2-3 Bilder auszusuchen.
Wenn ich ein schlafendes Kind fotografieren will weiß ich jetzt, wo ich anrufen muss!
Portrait-Fotograf werde ich wohl trotzdem nicht mehr…
09
2010
Hammer Krass!
Hammer Krass! Und ihr habt früher echt Häuser für Telefone gebaut? Klar, wir haben auch Häuser für Autos gebaut! Autos? Ja, das war damals das Fortbewegungsmittel! Materialwert um die 90€, mit der späteren Computertechnik vielleicht so 150-250€. Und um den Haufen neben den Entwicklungskosten künstlich im Wert zu steigern, haben wir allerlei mehr oder weniger empfindliche Lacke aufgebracht. Dafür die Garage; so hießen die Häuser für Autos damals. Aber so ein Blödsinn kauft doch keiner? Na was glaubst Du denn? Ganze Industrien bauten darauf auf. Politur gab es in allen erdenklichen Arten. Politur? Ja, dass war so ein Zeug, womit man den Lack auf dem Auto wieder auf Fordermann bringt; man stellt sich ja nicht jeden Schmutz ins Haus. Aber Autos waren doch für draußen gemacht? Eure Schmutzphobie von damals kann man wohl nur im Kontext der Zeit verstehen. Ja, so war das. Hinterher haben wir dann die Blechteile gegen Plastik getauscht. Damit wurde die Produktion billiger, und die Autos teurer. Und wieso fahren wir heute nicht mehr Auto? Na wir haben alles auf Öl aufgebaut. Wir haben es verfeuert, und in jeder erdenklichen Form so umgewandelt, dass daraus nicht natürlich vorhandene Stoffe werden. Plastik. Im Handel mit dem Öl lag das größte Kapital. Irgendwann haben wir dann gemerkt, dass das Öl knapp wird, und um die Kohle war es auch nicht so gut bestellt. Also haben wir angefangen wie blöd Elektromobilität zu fördern. Die größten Luftverpester machten auf Umwelt. Strom galt als saubere Energie. Nachdem wir das Speicherproblem für Strom irgendwann gelöst haben wurden Unsummen investiert und ohne Ende Autos gekauft. Blöderweise nur haben wir mit dem Argument, dass sich eine anstänige Industrie von sich heraus halten muss, die Subventionen für regenerative Energien gekürzt, wohl wissend, dass konventionelle Energiegewinnung seit jeher noch viel höher subventioniert wird. Nur hat da niemand einen Gedanken dran verloren. Ja, und plötzlich standen wir da mit den ganzen Elektroautos und merkten, dass der Strom aus der Steckdose ja auch irgendwie produziert werden muss. Die großen Energieversorger konnten ihre Marktmacht nochmal unendlich ausbauen. Sie hatten Jahre zuvor schon gemacht was sie wollten, und binnen weniger Jahre die Lebenshaltungskosten ohne tatsächliche Notwendigkeit nahezu verdoppelt. Zeitweise zahlte man für Strom und Gas so viel, wie für die Miete. Aber wir waren aller guter Dinge, dass unsere gewählten Politiker mit ausreichend Dududu dem Treiben ein Ende bereitet. Das hat uns damals niemand gesagt, und geahnt hat es schon gar keiner, dass wir mit der Elektromobilität den Preistreibern der Lebenshaltungskosten auch noch in die Karten spielten. Und durch den Zusammenbruch der Subventionsleistungen fielen eben auch viele Solardächer weg, und der Traum der Unabhängigkeit wurde zunichte gemacht, weil versteckt die großen Anbieter nach wie vor mit Milliarden subventioniert wurden. Wir haben unsere Energie gleich zweimal bezahlt. Einmal den zu hohen Preis, und die Subventionen. Zu der Zeit sprach man immer von Liberalisierung, keine hatte das Ende kommen sehen. Jedenfalls wurde das Auto zum Luxus. Bei diesem urbanen Leben heute braucht aber auch niemand mehr ein Auto. Früher waren die Städte ja voneinander getrennt. Dazwischen waren Wiesen, Bäume und Seen. Und warum habt ihr nicht eher die Forschung an der Kernfusion vorangetrieben. Jaja, nachher ist man immer schlauer!
Ihr wart schon komisch drauf damals!
02
2010
Jesus Christus – sieht angeschlagen noch besser aus!
Manche Bilder bedürfen eigentlich keiner großen Worte. Die ganze Stadt ist mal wieder zugeschmiert mit dieser Propaganda. Für Gott wird geworben, wie sonst nur für Coca Cola. Mich würde interessieren wie es ist, wenn plötzlich in derart großen Lettern mal für Allah geworben wird. Ach nee, Jungfrauen war quatsch, Dreifaltigkeit Wahrheit. Jetzt habe ich es wieder. Dann brauchen wir ja auch keine muslimischen Plakate.
Da will ich nur hoffen, dass den Schäflein, die schon an einem verregneten Sonntag nichts mit sich anzufangen wissen, dann auch ein anständiges Rahmenprogramm geboten wird. Ewigkeit kann gegen Ende ganz schön lang werden! Also ich empfinde das eher als Drohung.
01
2010
Trostspender
Ich habe es fast befürchtet. Dieser Mann wurde auserkoren bei der Loveparade-Trauerfeier Trost zu spenden, im VIP Fanclubtempel mit Einlasskontrolle. Warum hat man diesen Mann nicht längst zum Teufel gejagt?
Was und aufrüttelt
sind nur die Nachbeben
des Zusammenbruchs
im Augenblick des Begreifens
Ja, der hat ganz toll geredet, Anteil genommen, Gottes Segen und so. Der telefoniert auch ständig mit dem Mann mit dem Bart, der weiß wovon er redet.









