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	<title>Armin Gerhardts Fototagebuch (Rhld.) &#187; Arbeit</title>
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	<description>In diesem Blog hören wir auf die Gesetze der Thermodynamik!</description>
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		<title>ABM Wirtschaftsförderung</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Computer und Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Politikkram]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sonst mal wirklich nichts zu tun hat, dann spielt man auch mal Kontaktbörse. 
Melden Sie sich unter Chiffre 0815
Wie sieht es eigentlich im Hochtechnologieland Deutschland mit DSL an den Wupperorten aus? Ach ja:
Wir würden Geld für eine Infrastruktur ausgeben, an der die Telekom später verdient.
Korsten, uns Bürgermeister
Das ist einfach formuliert und bleibt gut im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1710" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wfg-radevormwald-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1710" title="Helfer der Wirtschaft in Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wfg-radevormwald.jpg" alt="Helfer der Wirtschaft in Radevormwald" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Helfer der Wirtschaft in Radevormwald</p></div>
<p>Wenn man sonst mal wirklich nichts zu tun hat, dann spielt man auch mal Kontaktbörse. </p>
<blockquote><p>Melden Sie sich unter Chiffre 0815</p></blockquote>
<p>Wie sieht es eigentlich im Hochtechnologieland Deutschland mit DSL an den Wupperorten aus? Ach ja:</p>
<blockquote><p>Wir würden Geld für eine Infrastruktur ausgeben, an der die Telekom später verdient.<br />
<em>Korsten, uns Bürgermeister</em></p></blockquote>
<p>Das ist einfach formuliert und bleibt gut im Kopf stecken. Zu verschenken hat ja niemand mehr etwas, steckt ja alles in Life-Ness und Wülfing, den infrastrukturellen Positionen auf der roadmap schlechthin! An der von der Auflastung zum Neubau mutierten Wülfingbrücke, die vollmundig als Strukturverbesserung verkauft wird, verdient natürlich kein privatwirtschaftliches Unternehmen. Ja tatsächlich nicht, die Firma gibt es ja gar nicht mehr in Radevormwald. Wer jemanden kennt, der diese Brücke wirklich braucht und haben will, möge sich melden!</p>
<p>Es ist gewissermaßen schon erschreckend, mit welcher großbäuerlichen Borniertheit hier mitunter argumentiert wird. Brüderle sprach kürzlich noch vom flächendeckenden "1MBit-Ziel" in diesem Jahr, in unserem dicht besiedeltem und selbsternannten Hochtechnologieland. 40 Milliarden €uro will Brüderle dafür locker gemacht sehen, bis 2014 flächendeckend 50MBit zu bekommen, an der die Telekom später verdient. Hier 'om Dorf läuft das anders!</p>
<blockquote><p><em>Wat de Bur nich kennt, dat freet he nich!</em></p></blockquote>
<p>Der offizielle Internetauftritt der Stadt Radevormwald zeigt es ja zu deutlich. Bleiben wir doch bei Brücken, Enten und Telefonvermittlung. Digitale Spaltung ist das Fachwort dafür. Aber auch daran gewöhnt man sich.</p>
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		<title>Werkzeugstadt Remscheid</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/01/03/werkzeugstadt-remscheid/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 16:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Remscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende letzten Jahres war ich zwecks Fotoshooting bei einem Kunden geladen - naja, vielmehr hatte ich mich selbst eingeladen. Es ging darum, für die Website die ich betreue, mal ein paar aussagekräftige Fotos zu machen. Der Kunde, die Wiegand Metalltechnik &#38; Lasercut GmbH, besteht nun schon seit 1886, ist also ein echtes Stück Remscheider Industriegeschichte, und bietet heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Arbeiter beim Werkstück flexen" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/flexen-funken-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-318" title="Arbeiter beim Werkstück flexen" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/flexen-funken.jpg" alt="Arbeiter beim Werkstück flexen" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Arbeiter beim Werkstück flexen</p></div>
<p>Ende letzten Jahres war ich zwecks Fotoshooting bei einem Kunden geladen - naja, vielmehr hatte ich mich selbst eingeladen. Es ging darum, für die Website die ich betreue, mal ein paar aussagekräftige Fotos zu machen. Der Kunde, die <a href="http://www.wiegand-rs.de/">Wiegand Metalltechnik &amp; Lasercut GmbH</a>, besteht nun schon seit <a href="http://www.wiegand-rs.de/c-Tradition-seit-1886-s14.html">1886</a>, ist also ein echtes Stück Remscheider Industriegeschichte, und bietet heute <a href="http://www.wiegand-rs.de/c-Laserschneiden-Lohnlasern-Lasercut-s8.html">Laserschneiden</a>, <a href="http://www.wiegand-rs.de/c-Laserbeschriftung-s10.html">Laserbeschriftung</a>, <a href="http://www.wiegand-rs.de/c-Laser-Rohrbearbeitung-s11.html">Rohrbearbeitung</a>, <a href="http://www.wiegand-rs.de/c-Visual-Quality-Control-s12.html">Qualitätsprüfung</a> sowie weiterhin den klassischen <a href="http://www.wiegand-rs.de/c-Feinblechbau-Metalltechnik-Lohnbearbeitung-s9.html">Feinblechbau</a> in zwei Werken in Remscheid.</p>
<div id="attachment_321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Schweißer am Werkstück schweissen" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/schweissen-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-321" title="Schweißer am Werkstück schweissen" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/schweissen.jpg" alt="Schweißer am Werkstück schweissen" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Schweißer am Werkstück schweissen</p></div>
<p>Für mich, dessen Pfad der Tugend im Bereich der Metalltechnik nicht über den Elementar Grundlehrgang hinaus ging, den man auch als "Kabelaffe" durchläuft, war es schon eine reizvolle Erfahrung. Alleine aufgrund des Geruchs fühlte ich mich einige Jahre zurück versetzt, und hatte plötzlich wieder das Gefühl der Blasen an den Händen, nachdem stundenlang das U-Profil mit der Feile bearbeitet werden durfte. Ich bin dafür einfach nicht geschaffen! Umso erfreulicher zu sehen, wenn der Computer das macht, wofür er gedacht ist, und in Rekordzeit und Rekordgenauigkeit z.B. Sägeblätter ausgelasert werden.</p>
<div id="attachment_323" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="CNC Laserschneider bei der Arbeit" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/laserschneiden-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-323" title="CNC Laserschneider bei der Arbeit" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/laserschneiden.jpg" alt="CNC Laserschneider bei der Arbeit" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">CNC Laserschneider bei der Arbeit</p></div>
<p>Und insbesondere bei großen Werkstücken wie Sägeblättern mit 1000mm Durchmesser wird man doch demütig, zumal der Nachbar meines Elternhauses täglich bei der <a href="http://www.arntz.de/">Firma Arntz</a> schaffen ging - ebenfalls eine altehrwürdige Remscheider Produktionsstätte. Wie viel mehr Arbeit hatte man wohl erst vor 50 Jahren mit so einem Sägeblatt, welches der Laser heute in gefühlten 120 Sekunden ausgespuckt hat?</p>
<p>Ebenfalls nett anzusehen war die Laserbeschriftung. Ich kann mich noch dunkel erinnern, wie ich mit Hammer und Buchstabenmeißel (?) meinen Namen in meine Werkstücke einhämmern musste. Selten schön, aber immer aufwendig. Heute geht mal eben ein Lichtstrahl über das Werkstück.</p>
<p>Jetzt müsste nur noch die Geschwindigkeit der Website besser werden - Strato und Datenbank eben...</p>
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		<title>Bergbau in Radevormwald?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 14:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Radevormwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wiebachtal]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ja, auch das gab es einmal, um mal wieder etwas dokumentarisches zu schreiben. Wie wir alle wissen sind unsere Berge und Täler neben Flussläufen auch das Resultat von Vulkanismus und Kontinentalplatten Verschiebung, die das Land auffalten. So schiebt sich heute immer noch z.B. die afrikanische Platte unter die Euroasiatische Platte und hebt somit Jahr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Carolinengrube Radevormwald" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-95" title="Carolinengrube Radevormwald - Position" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau1.jpg" alt="Carolinengrube Radevormwald" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Ja, auch das gab es einmal, um mal wieder etwas dokumentarisches zu schreiben. Wie wir alle wissen sind unsere Berge und Täler neben Flussläufen auch das Resultat von Vulkanismus und Kontinentalplatten Verschiebung, die das Land auffalten. So schiebt sich heute immer noch z.B. die afrikanische Platte unter die Euroasiatische Platte und hebt somit Jahr für Jahr die Alpen um 2-4cm/Jahr an. Das auch wir hier am Rande von Plattengrenzen wohnen zeigte z.B. das Erdbeben Anfang der 90er Jahre in Aachen. Und manchmal schieben diese geologischen, langatmigen Effekte für den Menschen ganz brauchbare Dinge hervor. Eines dieser Dinge wurde 1854 zwischen Radevormwald und Hückeswagen im Wiebachtal entdeckt.</p>
<p><span id="more-93"></span></p>
<p>Und so stritten sich Mitte des 19 Jahrhunderts einige Bauern über die Schürfrechte im Wiebachtal, denn dort wurde Kupfer im Berg gefunden. Eine Interessengemeinschaft mit dem nötigen finanziellen Spielraum baute dann ab Mitte des 19 Jahrhunderts gut 4,5 Tonnen Kupfer ab, bevor kaum zehn Jahre später schon wieder Schluß war.</p>
<p>Ich habe mich auf die Suche durch unwegsames Gelände begeben und inmitten dunklen Fichtenwald Dickichts, dicke Fichten nicken sehen. Aber unter Einsatz einer dreckigen Hose und habe ich dann doch noch zwei Eingänge wiederfinden können. Der untere Zugang ist durch die heutige Wiebachvorsperre bis zum Sims geflutet. Zudem wurde zum Schutz ein Gitter am Eingang angebracht. Hier hat sich im Laufe der Zeit diverser Unrat anspülen lassen.</p>
<p><a title="Unterer Zugang zur Carolinengrube" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-97" title="Unterer Zugang zur Carolinengrube" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau2.jpg" alt="Carolinengrube Radevormwald" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Der obere Stollenzugang zur Caronlinengrube existiert zwar noch, allerdings ist der Eingang im Laufe der Jahre zugefallen, womit die Grube, unabhängig davon, dass sie durch die Wiebachvorsperre sowieso zugelaufen ist, nicht mehr begehbar. Hier sehen wir eine Totale des oberen Eingangs:</p>
<p><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau-3-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-99" title="Zugang oberer Stollen Carolinengrube" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau-3.jpg" alt="" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Der massive, auf dem Eingang liegende Stein ist menschlicher Natur. Offensichtlich ist der mit Zement verstärkte Eingangsbereich mit zunehmender Verwitterung zusammengestürzt und hat den Zugang verschüttet. Zwischen den Steinen kann man aber dennoch einen kleinen Blick in die Grube erhaschen. Folgendes Foto gibt das jedoch nur unwirklich wieder. Gut zu sehen ist hier noch eine massive Metallstange, unter dem linken Stein ging es in die Grube.</p>
<p><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau-4-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-101" title="Carolinengrube Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bergbau-4.jpg" alt="" width="450" height="302" /></a></p>
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		<title>Des Nachts in Otzenrath</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 21:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bagger]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebau]]></category>

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		<description><![CDATA[
Beklemmung steigt auf! Der erste Vorbote ist das ehemalige Schild "Autobahnkreuz Jackerath", wo das Kreuz überklebt und gegen "Dreieck" ersetzt wurde. Für ein Kreuz reicht es nämlich nicht mehr, das hat sich der Bagger schon geholt. Weiter geht es durch einige Dörfer, dessen letzte Stunde schon geschlagen hat. Einige Häuser sind bereits verlassen, verrammelt, vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Otzenrath - Braunkohletagebau Garzweiler" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/garzweiler1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-81" title="Otzenrath - Braunkohletagebau Garzweiler" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/garzweiler1.jpg" alt="Otzenrath - Braunkohletagebau Garzweiler" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Beklemmung steigt auf! Der erste Vorbote ist das ehemalige Schild "Autobahnkreuz Jackerath", wo das Kreuz überklebt und gegen "Dreieck" ersetzt wurde. Für ein Kreuz reicht es nämlich nicht mehr, das hat sich der Bagger schon geholt. Weiter geht es durch einige Dörfer, dessen letzte Stunde schon geschlagen hat. Einige Häuser sind bereits verlassen, verrammelt, vom Vandalismus beschädigt. Dann geht es weiter durch Dörfer die ganz verlassen sind, wo das Ortseingangsschild bereits entfernt wurde und jetzt nur noch der leere Schildpfosten am Ortseingang steht. Alle Häuser sind verrammelt, beschädigt, mit Graffiti besprüht. Zwischendurch richtig schöne Anwesen mit relativ neuen, hellen, großen Häusern - tot! Man hört nur noch Tiere. Eine bizarre Atmosphäre die nicht zum verweilen einlädt. Deshalb fahren wir auch weiter...<span id="more-80"></span></p>
<p>Weiter, bis es nicht mehr weiter geht, die Strasse ist gesperrt und führt direkt in das bis zu 180m tiefe Loch, in denen derzeit rund 8 Bagger die Kohle aus der Erde holen. Jetzt stehen wir direkt in Otzenrath, eine Ortschaft die bereits vollkommen pulverisiert ist. Der Boden besteht nur noch aus feinem Staub und ein paar letzten Ziegelbrocken, von der Ortschaft ist nichts mehr übrig. Hier und da kann man noch ein wenig Stasse erkennen, eine abknickende Vorfahrt, ein paar Randsteine, zugeschüttete Kanalisation, die Reste eines Gehsteigs. Die Abrißbagger haben ganze Arbeit geleistet. Vermutlich auf dem Grundstück irgendeines ehemaligen Hauses parken wir und begeben uns ca. 10 Minuten durch letzte, teilweise nicht mehr abgeerntete Felder und mit Begleitung lauten Froschquakens sowie dem surren der überall verteilten Grundwasserpumpen im Gelände bis zur Abrißkante.</p>
<p><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/garzweiler-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-83" title="Braunkohle Tagebau Garzweiler" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/garzweiler-2.jpg" alt="" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Und dann standen wir vor dem größten Braunkohletagebau der Welt bzw. dem flächenmäßig größten, den ein Tagebau weltweit aufweist. Die Bagger arbeiten in mehreren Stufen, wobei logischerweise direkt an der Abrißkante der höchste Punkt des Lochs ist. Dort stand gestern in unmittelbarer Entfernung so ein Monster, weiter weg sehen wir diverse weitere, wie Weihnachtsbäume beleuchtete Bagger und Absetzer, die Tag und Nacht in Garzweiler arbeiten.</p>
<p>Mit gut 12 Ortschaften zerstört der Bagger die Heimat von über 7600 Menschen alleine in Garzweiler II. Die dort geförderte Kohle reißt ein riesiges Loch in die Natur.  Zum Ende der Förderung wird deshalb ab 2045 satte 40 Jahre lang der Rhein mit in das Restloch geleitet, womit ein bis zu 180m tiefer, 23km² großer See entsteht, der 2 Milliarden km³ Wasser fasst. Um der Versauerung des Sees entgegen zu wirken, wird bereits jetzt der Grube Kalk zugesetzt.</p>
<p>Vielleicht bin ich noch mal tagsüber da, dann gibt es Bilder der verlassenen Dörfer und Ortschaften!</p>
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		<title>Nicht nur Kumpel bekommen Staublungen</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2008/07/07/maehdrescher-pfluegt-feld/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 20:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Mähdrescher]]></category>

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		<description><![CDATA[
Eigentlich war mein Fotoausflug schon beendet und ich war auf der Rückkehr nach Hause. Da bin ich dann doch noch zufällig an einem interessanten Motiv vorbeigelaufen und habe noch mal gut 30min fotografiert. Der Beweis, dass es auch bei Bauern ganz schön stauben kann. Mittig links im Bild sieht man übrigens die Wuppertalsperre. Am Abend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Mähdrescher bei der Arbeit" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bauer-bei-der-arbeit-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-full wp-image-43" title="Bauer bei der Arbeit" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bauer-bei-der-arbeit.jpg" alt="Mähdrescher auf dem Feld" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Eigentlich war mein Fotoausflug schon beendet und ich war auf der Rückkehr nach Hause. Da bin ich dann doch noch zufällig an einem interessanten Motiv vorbeigelaufen und habe noch mal gut 30min fotografiert. Der Beweis, dass es auch bei Bauern ganz schön stauben kann. Mittig links im Bild sieht man übrigens die <a href="http://www.wupperverband.de/">Wuppertalsperre</a>. Am Abend war erstmal putzen der Ausrüstung angesagt. Für die Fotos die hier entstanden sind hat es sich aber allemal gelohnt!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-45" title="bauer-bei-der-arbeit-x" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bauer-bei-der-arbeit-x.jpg" alt="Mähdrescher bei der Arbeit" width="450" height="150" /></p>
]]></content:encoded>
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