16
2011
Zum güldenen November
Die Ortschaft Oberkarthausen in Radevormwald erinnert mich aus dieser Ansicht immer an einen Krimi, ohne dass ich jetzt genau wüsste, welchen. Jetzt habe ich es mal bildlich umgesetzt.
13
2011
Die Müngstener Brücke aus der Luft
Wir kommen aus östlicher Richtung. Am unteren linken Rand befindet sich die Remscheider Ortschaft Westhausen die nicht nur auf dem Bild das Ende Remscheids in westlicher Richtung markiert. Unmittelbar hinter Westhausen liegt Solingen-Burg, mit der bekannten Sehenswürdigkeit Schloss Burg. Am rechten, östlichen Bildrand sind die Ausläufer von Remscheid Reinshagen zu sehen, Oberreinshagen. Zwischendurch schlängelt sich seit jeher Der Müngstener, heute von der Bahn RB47 genannt, durch die Landschaft. Die kleine Ortschaft Remscheid Küppelstein, mit der dort ansässigen Akademie für musische Bildung und Medienerziehung e.V. liegt schon im Hangbereich hin zur Wupper, und ist nur noch zu erahnen. Lediglich ein rotes Hausdach zeugt auf dem Bild offensichtlich von dem Ort. Dann sehen wir in der Mitte des Bildes eine tiefe topografische Falte, durch dessen Tal die Wupper fließt. Und hier war das Problem: Wie per Zug diesen tiefen Graben überwinden, um Remscheid mit Solingen zu verbinden. Noch heute sind beide Städte mit dem Auto weit voneinander entfernt, egal ob man die Route über Solingen-Burg wählt, oder noch schlimmer durch Müngsten. Hier hat der Zug für Mensch und Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke geschlagen, die sich auf dem Bild unverkennbar über das Tal schlägt, und die einst 44km Schienenweg von Solingen nach Remscheid zu 9km verkürzt. Im hinteren Teil des Bildes sehen wir in der Ferne ein Panorama von Solingen, und ein ganz geschärftes Auge könnte über Hilden hinweg Richtung Rhein sehen. Leider gaben die Wetterbedingungen den Blick nicht für das beschränkte technische Auge frei.
07
2011
Ein Meter
Jetzt sind wir einen Meter vom vorletztjährigen Tiefststand entfernt. Den letztjährigen Tiefststand haben wir bereits unterschritten. 3 Meter, und die Kräwinklerbrücke taucht wieder auf, so denn die Angabe von 235m stimmt. Und: Das Wetter bleibt trocken!
11
2011
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten Pt. II
Ich habe ja wirklich lange geglaubt, diese Mauer wäre nur vorübergehend dort aufgestellt, schon die billige Bauweise und hässliche Ansicht lässt das vermuten. Langsam kommt die Erkenntnis, dass sie es wohl tatsächlich ernst meinen. Vor nicht allzu langer Zeit standen hier große Bäume. Das ist natürlich Käse, die nehmen einem Sicht und Licht. Jetzt darf die untere Etage lichtdurchflutet auf das schöne Grau schauen, und die Radevormwalder Patrioten-Connection kann schon mal die Stifte zücken; hier gibt es reichlich Fläche für Volksschutzmeldungen. (weiterlesen…)
17
2011
Da ist nichts mehr zu machen
Besser geht es einfach nicht. Unerreichbar. Grüßt mir die Hörder Fackel. Jede Menge Kohle.
07
2011
Ich heiße Jupp und bin bei Krupp
Oder, wie Wizo lyrisch vorzutragen hatte: Jupp Jupp Pseudokrupp, der Jupp der Jupp hat Pseudokrupp.
Man braucht nicht dem Gedanken zu verfallen, dass Bleibendes aus Sozialromantik erwächst. Alles, was wir heute bestaunen, und kein immaterielles Gut darstellt, wurde mehr oder weniger blutig erkämpft, und je weiter wir zurück schauen, umso mehr Blut und Schweiß war nötig. Es hat häufig keinen Nutzen. Leuchttürme ohne Lichtzeichen. Nicht durch Reformen wird die Welt verändert, sondern durch Blut und Eisen. Eisen. Da wären wir bei Krupp. Zwar kochte man in Remscheid schon auf und mit dem zähen Zeug herum, als das Ruhrgebiet höchstens Landwirtschaftsmetropole war, doch eine günstige geografische- aber vor allem eine geologisch günstige Lage sollte auch nördlich des Schiefergebirges für wirtschaftlichen Aufschwung sorgen.
02
2011
Röntgen Museum Remscheid-Lennep

Deutsches Rönnchen Museum Remscheid Lennep
ich rönnche
du rönnchst
er sie es rönnchen
wir rönnchen
…
24
2010
Verkaufen, verkaufen, verkaufen!
Ja, das Marketing. Eine Briefmarke kauft man nur, wenn man weiß, dass es sie gibt. Das ist das Problem von Open Source generell. Open Source schwatzt sich einem nicht offensiv auf, was man zu wollen hat, sondern gibt Werkzeuge für Dinge, die man können will. Es gibt Ausnahmen, gut. Mozilla Firefox hat Spenden gesammelt um offensiv Werbung zu machen für eine Alternative neben dem Internet Explorer. Schaue ich in meine Zugriffsstatistiken, war dies wohl auch erfolgreich. Aber generell: Auf Open Source Software wird man nicht hingewiesen, mann muss sie suchen. Dafür ist es nötig, sein Anliegen exakt genug zu formulieren. Was das mit Photoshop zu tun hat?
19
2010
Oh Wilhelm
Dein Brückenschlag bei Müngsten. Dringend gefordert von der hiesigen Industrie um einen Umweg von ~40km auf 9km zu begrenzen. Gebaut nach langer Planerei und Streiterei binnen vier Jahren für 2.646.386 Mark. Mit 107m Höhe überspannt Deine Brücke die Wupper auf 465m. Sie war der Inbegriff Deutscher Ingenieurskunst. Sie trotze zwei Weltkriegen, dank mutiger Männer wie Stolzmann und Weber, die den Befehl zur Sprengung nicht ausführten. Ein englischer Jagdflieger trotze ihr 1945 nur eine Strebe ab. 950.000 Nieten waren nötig um sie zu errichten. Doch es brauchte nur ein paar quartalsdenkende Nieten, um Dich unbefahrbar zu machen. Der Kapitalismus hat Dich dahin gerafft.
31
2010
Bild des Tages
Ja sicher. Heute war Brückenfest und der regelmäßige Leser erwartet einen Dampfkocher. Aber mein bestes Foto war doch das letzte des Tages. Um die Erwartungen aber nicht gänzlich zu enttäuschen, schiebe ich noch schnell eins hinterher.
26
2010
Wohin führst Du Gäste Deiner Stadt?
RD-Lüttringhausen, das prangte noch lange nach der Umbenennung von RD auf RS am Lütterküser Bahnhof. Auch der Lüttringhausener Bahnhof hat seine Metamorphose vollständig abgeschlossen. Doch anders als z.B. in Lennep oder am Hbf, wo umfangreiche Erdbewegungen zur Modernisierung des Bahnhofs nötig waren, wurde der Lüttringhausener Bahnhof einfach 100m versetzt. Und der Rest? Der wird seinem Schicksal überlassen. Kleingewerbe fühlt sich heimisch, eine Gaststätte wirbt. Jemand Lust auf ein Schnitzel? Bahnhof Lüttringhausen, als Haus wärst Du ‘ne Hütte.
13
2010
Lennep – Metropolregion Rheinland
So sehr nach Metropole sieht mir das gar nicht aus. Das Rheinland bekommt zurück, was schon immer zu ihm gehörte. Eine Meldung mit Tragweite! Vor nicht allzu langer Zeit haben wir den Zusatz “Rhld.” noch mit blutigen Händen mühsam von den Schildern gekratzt. Bald haben wir uns alle wieder lieb, und mein Blog Titel verliert ein wenig an Reiz. Ich freue mich schon auf die U-Bahn Klosterkirche < – > Domplatz. Das ist auch überfällig.
06
2010
Hurtig, hurtig, diese Stadtverwaltung!
Junge Junge, die legen ein ganz schönes Tempo vor. Das ist auch wünschenswert, immerhin gehört die alte Berufsschule nicht wirklich zu den Vorzeigebauten Radevormwalds. Wundern kann man sich indes schon ein wenig. Gerade erst kam dem Meldung über den Ticker, dass man sich mit dem Investor geeinigt hätte, und das Gelände entsprechend veräußert hat, und tagsdrauf fängt man schon an das Gebäude sowie das dazugehörige Gelände mit schwerem Gerät zu bearbeiten. Hier wird angepackt, nicht lamentiert! Weg mit alten Mauern, durch eine super Performance der Stadtverwaltung Radevormwalds ermöglicht.
26
2010
360° Panorama mit Blendenvorwahl
Wie in dem vorherigen Artikel über Panoramafotografie in den Kommentaren angekündigt, hier ein 360° Panorama mit Blendenvorwahl. Das Panorama war ungeplant, also ohne irgendwelche Vorbereitung in weniger als einer halben Minute im Kasten (ruff auffe Düne, einmal im Kreis gedreht, immer wieder den Auslöser gedrückt und fertig), hugin hat es in ein paar Minuten zusammengerechnet.
Die 13 Hochkant-Einzelbilder sind AF (fixer Fokuspunkt) bei 10mm geschossen, Blende 9, und einer variablen Verschlußzeit von 1/1250 bis 1/2500. Als Beispiel drei Ursprungsbilder nebeneinander:
Das Resultat ist ja oben ersichtlich, hugin wurde mit den OOC-JPGs gefüttert. Probleme an der Blendenvorwahl kann ich auch bei 360° Panoramen nicht erkennen. Mit etwas Muße hätte ich sicher den Himmel oberhalb meines Schattens noch stimmiger machen können (2min), oder den Sensordreck weggestempelt (10 Sek). Das ist also ein out-of-hugin Ergebnis mit der alten Liebe D80 und dem Sigma 10-20 aus 2009.
Entzaubert
Ich hätte auch mein Novoflex VR aufs Stativ schrauben können, die Kamera drauf machen, eine Doppelkreuz-Belichtungsmessung machen können, mitteln, drehen und klicken. Der Spaß hätte gerne 5-10 Minuten gedauert, ist hunderte Euro teurer, und hätte im Resultat keine besseren Ergebnisse geliefert. Oder?
Noch’n Gedicht
Das man auch in der Stadt freihand aus der Hüfte schicke Panoramen machen kann, möchte ich mit folgendem Panorama vom Königspalast aus Brüssel unterstreichen. 6 Einzelbilder.















