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	<title>Armin Gerhardts Fototagebuch (Rhld.) &#187; Astronomie</title>
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	<description>In diesem Blog hören wir auf die Gesetze der Thermodynamik!</description>
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		<title>Nachts am Wald</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 22:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich Sternschnuppen fotografieren. Zuerst waren aber keine da, und dann zog Bewölkung auf! :-/ Also knipsen wir so ein wenig&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_969" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Nacht in Radevormwald" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-im-wald-1-big.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-full wp-image-969" title="Nacht in Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-im-wald-1.jpg" alt="Nacht in Radevormwald" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Nacht in Radevormwald</p></div>
<p>Eigentlich wollte ich Sternschnuppen fotografieren. Zuerst waren aber keine da, und dann zog Bewölkung auf! :-/ Also knipsen wir so ein wenig&#8230;</p>
<p><span id="more-968"></span></p>
<div id="attachment_971" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Radevormwald - Zenit" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-im-wald-2-big.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-full wp-image-971" title="Radevormwald - Zenit" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-im-wald-2.jpg" alt="Radevormwald - Zenit" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Radevormwald - Zenit</p></div>
<div id="attachment_974" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Lichtverschmutzung Remscheid" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-im-wald-3-big.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-full wp-image-974" title="Lichtverschmutzung Remscheid" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-im-wald-3.jpg" alt="Lichtverschmutzung Remscheid" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtverschmutzung Remscheid</p></div>
<div id="attachment_976" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Lichtverschmutzung Radevormwald" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/lichtverschmutzung-radevormwald-big.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-full wp-image-976" title="Lichtverschmutzung Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/lichtverschmutzung-radevormwald.jpg" alt="Lichtverschmutzung Radevormwald" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtverschmutzung Radevormwald</p></div>
<div id="attachment_977" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Milchstasse - Sagittarius (nicht sonderlich gelungen - blöde Wolken)" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/milchstrasse-sagittarius-big.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-full wp-image-977" title="Milchstasse - Sagittarius (nicht sonderlich gelungen - blöde Wolken)" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/milchstrasse-sagittarius.jpg" alt="Milchstasse - Sagittarius (nicht sonderlich gelungen - blöde Wolken)" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Milchstasse - Sagittarius (nicht sonderlich gelungen - blöde Wolken)</p></div>
<div id="attachment_980" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/jupiter-big.jpg" rel="lightbox[968]"><img class="size-full wp-image-980" title="Jupiter über Espert (mit Deneb, Nashira, Iota &amp; Theta)" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/jupiter.jpg" alt="Jupiter über Espert (mit Deneb, Nashira, Iota &amp; Theta)" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Jupiter über Espert (mit Deneb, Nashira, Iota &amp; Theta)</p></div>
<div class="shr-publisher-968"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F08%2F14%2Fnachts-am-wald%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F08%2F14%2Fnachts-am-wald%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Is there anybody out there?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 00:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[HDR]]></category>

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		<description><![CDATA[12 Milliarden Lichtjahre &#8211; das ist weit, sehr weit, unvorstellbar weit! Wer wie das Radioteleskop in der Eifel so weit &#8220;zurück schauen&#8221; kann, schaut auf ein Universum zurück, welches &#8220;gerademal&#8221; ~1,5 Milliarden Jahre jung ist. In der Zeit konnte das Universum so gerade sprechen. Die Theologie ausgeklammert wurde im Urknall nicht nur Materie (Helium und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_853" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/radioteleskop-eifel-big.jpg" rel="lightbox[852]"><img class="size-full wp-image-853" title="Radioteleskop / Astropeiler Effelsberg" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/radioteleskop-eifel.jpg" alt="Radioteleskop / Astropeiler Effelsberg" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Radioteleskop / Astropeiler Effelsberg</p></div>
<p>12 Milliarden Lichtjahre &#8211; das ist weit, sehr weit, unvorstellbar weit! Wer wie das Radioteleskop in der Eifel so weit &#8220;zurück schauen&#8221; kann, schaut auf ein Universum zurück, welches &#8220;gerademal&#8221; ~1,5 Milliarden Jahre jung ist. In der Zeit konnte das Universum so gerade sprechen. Die Theologie ausgeklammert wurde im Urknall nicht nur Materie (Helium und Wasserstoff) kristallisiert, die sich zunächst in Form von gewaltig massereichen und damit kurzlebigen Sternen (Population III) äußerte &#8211; der Urknall schuf in Form von Emergenz alles was ist. Deshalb gibt es auch nicht den ortsbezogenen Punkt, an dem alles begann &#8211; der Urknall war und ist überall, wir sind Teil des Urknalls und haben keinen Einblick von außen. Der Urknall ist der Beginn von allem, was ist &#8211; Zeit, Materie, Raum. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, auf den Urknall selbst zurück zu schauen, da sich die Zeit ohne Zeit uns nicht erschließt, wir also eine gelbe Mücke in gelber Luft bei gelbem Geräusch, wenn wir selbst gelb sind, nicht zielsicher zu erschlagen vermögen! Gleiches gilt für die Frage nach allem außerhalb des Universums, da das Universum alles ist, was ist. Hier trifft der Astronom wieder auf die Theologe, denn diese Fragen sind mit Wissenschaft nicht zu ergründen! Was für eine Einleitung für ein Thema, welches aufgrund von Massensterben noch höchst ethisch werden wird!</p>
<p><span id="more-852"></span>Der Fisch war nicht unbedingt gut geeignet Hochspannungstechnologie zu entwickeln, bzw. nur ein einziges mal! Und die Dinosaurier hatten neben mangelnder Fingerfertigkeit auch Schwierigkeiten vor den Geldgebern, die ungeheuren Summen für den Weltraumflug aufzubringen, die aufgrund deren Eigenmasse ungeahnte Summen angenommen hätten. Der Mensch ist hier schon eine ziemlich gute, oder besser gesagt geeignetere Lebensform, um all diese Dinge zu entwickeln. Vor allem, das ist unser größter Vorteil, haben wir den Verstand entdeckt. Wir können zwar vom Kräfteverhältnis nicht mit einem Tiger mithalten, aber wir sind hinterhältig genug gewesen, dass wir ihn heute in Käfige sperren können. Unser Kopf ist unser evolutionärer Vorteil, und wir haben die Möglichkeit entwickelt, Werkzeuge zu bauen und zu nutzen. Nebenbei bemerkt ist das oben abgebildete Teleskop ja auch nicht mehr als ein Werkzeug, wenn auch ein sehr großes, mit dem wir uns einen weiteren Sinn geschenkt haben: Die Aufnahme von Radiostrahlung. Wir können auch nicht fliegen, aber wir haben das Werkzeug Flugzeug. Wir können nicht sonderlich schnell rennen, aber wir hatten den Verstand für die Entwicklung des Autos. Auch sonderlich schön sind wir nicht, aber wir haben Photoshop!</p>
<p>Es gibt eine Theorie, nachdem die Sonne bzw. unser Sonnensystem ein Mehrsternsystem ist, die Sonne also nicht der einzige Kernreaktor ist, der uns fortwährend mit Energie beschießt. Dies ist auch nicht sonderlich abwegig, immerhin sind die wenigsten Sonnensysteme Soloauftritte &#8211; Mehrfachsternsysteme sind guter Standard in unserer Milchstraße, und wir haben nun wirklich schon genug Alleinstellungsmerkmale hier. Da es bei uns aber nur einmal am Tag hell wird, muss der Kamerad entweder ewig weit weg sein, oder in Form eines braunen Zwergs zwar massereich, aber bereits ausgebrannt, sodass er sich nicht wie unsere Sonne äußert. Außerdem muss dieser Stern die Ekliptik unseres Sonnensystems in deutlich größerem Abstand umlaufen, da er sonst einfacherer sichtbar wäre.</p>
<p>Am 6. April 1973 startete am Cape Canaveral die Raumsonde Pioneer 11, welche zu Beginn der 90er Jahre in den interstellaren Raum vordrang. Pioneer 11 hat im Februar 1990 die Neptunbahn verlassen und befand sich nun außerhalb unseres Sonnensystems. Und wie bei einigen vorherigen Missionen des Pioneer und Voyager Programms zuvor, zeigten sich außerhalb der Neptunbahn unerwartete Bahnschwankungen. Es gab also etwas da draußen, was mangels Kenntnis nicht als Variable mit in die Bahnberechnung einfließen konnte, und somit Pioneer 11 in der zu erwartenden Bahn störte. Interessant hierbei ist, dass Pioneer 10 in die genau entgegengesetzte Richtung in den Raum entlassen wurden, und auch Pioneer 10 den Bahnlaufschwankungen unterlegen war.</p>
<p>Bei der Analyse der Herkunft von langreichweitigen Kometen, die Dinger mit dem langen Schweif, hatte man bereits fest gestellt, dass diese auch signifikant aus der gleichen Ecke kommen, als gäbe es ein Nest bzw. etwas, was uns fortwährend beschießt. Man vermutete und errechnete einen Planeten, der eigentlich kein Planet mehr sein konnte, da er dafür zu massereich war. Also doch ein brauner Zwerg? Interessant hierbei ist, dass auch die äußeren bekannten Planeten zunächst aufgrund von Berechnungen vermutet wurden, und erst später der fotografische bzw. bildliche Nachweis folgte. 2003 fand man dann UB313, einen zehnten Planeten außerhalb der Plutobahn. Und &#8220;noch einen zehnten&#8221; fand man, und zwar EL61, der mit einem Mond schon ganz ordentlich ausgestattet ist. Nicht zu vergessen Eris, der ebenfalls 2005 entdeckt wurde. Plötzlich hatten wir in nur einem Jahr 3 weiter Planeten, die mehr oder weniger größer oder kleiner als Pluto sind &#8211; offiziell &#8220;Zwergplaneten&#8221; getauft.</p>
<p>Allen gemein ist, dass diese Planeten dem Kuiper-Gürtel entlaufen sein sollen. Der Kuiper-Gürtel ein Ring um unser Sonnensystem, welches ungefähr 40 astronomische Einheiten, also 40 mal die Entfernung Erde -&gt; Sonne entfernt ist, und hunderttausende Objekte beherbergt. Hier kommt der vermutete braune Zwerg wieder ins Spiel, denn ein massereicher brauner Zwerg, der in einer großen Entfernung unser Sonnensystem bzw. die Sonne umkreist, hätte das Potential die Gravitationsverhältnisse im Kuiper-Gürtel durcheinander zu bringen, und das ein oder andere Objekt in das innere Sonnensystem zu &#8220;schießen&#8221;.</p>
<p>Betrachtet man die Evolution, so ist das Leben auf der Erde immer wieder von Massensterben begleitet. Die Dinosaurier sind hier wohl das bekannteste Beispiel, wenngleich es aber doch weitaus größere Massesterben gab, bei denen weit mehr als 90% allen Lebens mit einem Federstrich vernichtet wurde. Erstaunlich ist, dass nach jedem Massesterben der Weg frei war für eine neue Art von Leben. Man kann also sagen, dass unser Leben das Aussterben abertausender Arten bedingte, und dabei ist das Leben immer komplexer geworden. Betrachtet man das ganze chronologisch, finde man ein zyklisches Aufkommen des Massesterbens. Zyklisch sind auch die Planetenbahnen, und es ist zumindest eine Überlegung wert, ob uns irgendein Hund da draußen aufgrund seiner Gravitation zyklisch etwas aus dem Kuiper-Gürtel schickt. Das die Dinosaurier aufgrund eines kosmischen Einschlags ausgestorben sind, gilt ja gemeinhin als relativ sichere Erkenntnis, und auch vorheriges Massensterben lässt sich sehr gut damit erklären.</p>
<p>Massensterben findet also zyklisch statt. Und wie es der Zufall will: Wir sind über die Zeit! Hier schossen mir, nachdem ich das gelesen habe, direkt die Bilder von Shoemaker-Levy 9 ein, der zwar nicht auf der Erde &#8220;gelandet&#8221; ist, aber auf Jupiter &#8211; und uns Bilder geliefert hat, nach denen wir besser nicht hoffen sollten, dass er uns galt! Mit Jupiter als Hirte um uns können wir aber eigentlich auch ganz ruhig schlafen, der ist so massereich, dass er uns lästiges Vieh abnimmt. Den Gedankenansatz fand ich aber überaus interessant und spannend!</p>
<p>Worauf ich aber hinaus wollte: Wenn wir nun mal die Intelligenz in der Birne haben, um einen derartigen Einschlag bei frühzeitiger Erkennung des Objekts durch welches auch immer geartete Werkzeug verhindern können: Dürfen wir das? Wir müssen uns vor Auge führen, dass jeder Einschlag auf der Erde eine Explosion des Lebens zur Folge hatte, und wir mehr oder minder das Resultat eines solchen Einschlags sind. Rauben wir global betrachtet unseren Nachfahren aus purem Selbsterhaltungstrieb nicht die Lebensgrundlage bzw. Lebensentstehung, mit einer Art Umkehrung der Fortpflanzungsstrategie auf ganz langen Skalen? Oder haben wir das moralische Recht auf unserer Seite, weil wir eben an einem Punkt angekommen sind, an dem wir es schlicht könnten, und deshalb auch machen sollten? Sicherlich, der Dinosaurier hätte auch lieber seinen Kopf gerettet, hätte er die Möglichkeit dazu.</p>
<p>Umwerfend finde ich, dass wir zwar Werkzeuge haben um 12 Milliarden Jahre ins Universum zu schauen, mit der Planck-Welt bis an den Urknall kommen, wir aber ungelöste Fragen direkt vor der Haustür haben! Und ganz ungeachtet dessen haben wir noch unseren Kopf, der zwar unser größtes Werkzeug, aber häufig auch die größte Schranke ist.</p>
<div class="shr-publisher-852"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F07%2F27%2Fis-there-anybody-out-there%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F07%2F27%2Fis-there-anybody-out-there%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Wir suchten den Mond und fanden die Erde</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 21:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es muss schon etwas besonderes sein, wenn ich mich dazu hinreißen lasse, in meinem Blog ein Foto zu veröffentlichen, das nicht aus meiner Kamera stammt. Aber erstens müsste ich für dieses Foto weit reisen, und zweitens bekäme ich die historische Bedeutung nicht hin. Dieses Foto ging 1968 um die Welt und ist mutmaßlich der Grund, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_826" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/apollo8-big.jpg" rel="lightbox[828]"><img class="size-full wp-image-826 " title="Die Erde aus der Mondumlaufbahn. Quelle: NASA" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/apollo8.jpg" alt="Die Erde aus der Mondumlaufbahn. Quelle: NASA" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die Erde aus der Mondumlaufbahn. Quelle: NASA</p></div>
<p>Es muss schon etwas besonderes sein, wenn ich mich dazu hinreißen lasse, in meinem Blog ein Foto zu veröffentlichen, das nicht aus meiner Kamera stammt. Aber erstens müsste ich für dieses Foto weit reisen, und zweitens bekäme ich die historische Bedeutung nicht hin. Dieses Foto ging 1968 um die Welt und ist mutmaßlich der Grund, warum man sich zu Beginn der 70er auf die Erde, die Flower-Power und auf die Essenz des Lebens &#8211; unserer Erde und deren Schutzwürdigkeit - zurück besinnte. Die Überschrift, die in ähnlicher Form aus dem Mund eines Besatzungsmitglieds von Apollo 8 stammt, trifft die Sache hier im Kern. Wir als Menschheit sind mit Apollo 8 gestartet, um den Mond zu umkreisen und zu erforschen. Geblieben ist aber der Blick auf die Erde, die sich als Kleinod im scheinbar unendlichen Schwarz des Universums zu verlieren scheint. So voller Leben und Farbe, umgeben von Kühle und Lebensfeindlichkeit.</p>
<p><span id="more-828"></span></p>
<p>Astronauten zuzuhören ist hier überaus spannend, insbesondere von der Demut, die in den Erzählungen mitschwingt, kann man sich zur eigenen Entschleunigung im Stress des Alltags eigentlich nicht satthören. So sagte Jim Lovell von Apollo 8</p>
<blockquote><p>Die riesengroße Einsamkeit des Mondes hier ist furchteinflößend und lässt einen erst begreifen, was ihr zu Hause auf der Erde wirklich habt.<br />
Von hier aus gesehen ist die Erde eine grandiose Oase in der weiten Wüste des Weltalls.</p></blockquote>
<p>Das ist auch der Grund, warum der Mensch ungeachtet jeder wirtschaftlichen Situation oder jedem zu erwägendem Nutzens oder Nichtnutzens zum Mars muss. Es ist ein Unterschied, ob ein Roboter ein wenig Sand schaufelt und Ergebnisse zur Erde funkt, oder ob ein Mensch - einer von uns &#8211; seinen Fußabdruck auf dem Mars hinterlässt und erzählen kann, was er gefühlt hat! Die Bedeutung einer bemannten Marsmission kann sich uns erst erschließen, wenn wir sie gemacht haben! Es ist egal ob es aus eigener Scheuklappen-Sicht nötig ist, wichtiger ist, ob es möglich ist!</p>
<blockquote><p>Das kommt all vonne Raketen</p></blockquote>
<p>ist ein Satz meiner Urgroßoma, die wenig Verständnis für die Raumfahrt aufbrachte. Und auch heute ist Raumfahrt landläufig etwas, was einen selbst nicht zu betreffen scheint. Von der Legende des Teflons und der Teflonpfanne mal abgesehen scheint man nicht viel am Hut zu haben mit dem, <em>was die da so machen</em>. Das sagt man auch mal gerne per Satellitenschaltung über das Fernsehen, und ist sich der Ironie scheinbar nicht bewusst! Und doch kann man beruhigt sein, denn es liegt in der Natur des Menschen neugierig zu sein und zu forschen, der tatsächliche Nutzen offenbart sich immer erst später. Auch hierfür ist das Bild für mich ein Zeugnis. Wenn man Wissenschaft einem Nutzen oder einem Zweck unterordnet, der nicht der Wissenschaft selbst entspricht, kann man es auch direkt sein lassen. In den 60ern wurde fleissig geforscht, und mit primitiven Mitteln ist heute vor genau 40 Jahren Apollo 11 gestartet, um vier Tage später auf dem Mond zu laden, und einen Meilenstein der Menschheitsgeschichte zu setzen. Niemand hatte auf dem Zettel, welchen Nutzen die Menschen z.B. durch die von der Raumfahrt angetriebene Entwicklung der Computer je haben würde, das konnte man nichtmal ahnen!</p>
<p>Und wenn die Frage was man denn auf dem Mond will, beantwortbar ist mit der Entdeckung der Einmaligkeit und Schutzbedürftigkeit unseres Lebensraums auf der Erde, so wird mir dies als Antwort reichen! Wer lieber Fakten statt Stimmungen braucht, für den ist &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3613027852?tag=sourceofallmy-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=3613027852&amp;adid=18EM1V71DA47ZZ0JHR4Z&amp;">Vom All in den Alltag</a>&#8221; die richtige Lektüre.</p>
<p>Und wer weiß, vielleicht wird man in 1000 oder 2000 Jahren zurück blicken und sich fragen, wie der primitive Mensch es damals geschafft hat zum Mond zu kommen. Ganz so, wie uns heute Stonehenge oder die Pyramiden von Gizeh mehr Fragen als Antworten liefern. Immerhin kann man unseren Raketenantrieb schon mit einem Ritt auf einer Bombe vergleichen, und die gesamte Rechenkapazität von Huston in den 60ern wird heute von jedem halbwegs aktuellen Handy beiweitem übertroffen. Primitiv eben, und Computerprogrammierung ist spätestens seit Visual Basic auch nicht mehr die Krone der Hochkultur. Damit schließe ich im Hinblick auf die Frage, was wir heute mit unserer ungeheuren Rechenkapazität anfangen, mit einem Zitat meines Vaters:</p>
<blockquote><p>Wir verschwenden unsere Rechenkapazität zur Darstellung von Mäusen auf dem Bildschirm</p></blockquote>
<div class="shr-publisher-828"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F07%2F16%2Fwir-suchten-den-mond-und-fanden-die-erde%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F07%2F16%2Fwir-suchten-den-mond-und-fanden-die-erde%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Wer will erster sein?</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 03:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beteigeuze]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[Sternbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bekommen wir nichtmal so wirklich den Mondflug auf die Kette, und was sehen dann meine müden Augen (4:04Uhr) im Teleskop: Ein Flugzeug macht sich auf nach M42 im Sternbild Orion. Orion ist gerade prima vom Wohnzimmer aus zu sehen, bei der Schweinekälte (-7°C) schön durch Doppelverglasung und mit Heizungsluft von unten, wie sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Flugzeug im Sternbild Orion" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/starship-trooper-big.jpg" rel="lightbox[292]"><img class="size-full wp-image-294" title="Flugzeug im Sternbild Orion" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/starship-trooper.jpg" alt="Flugzeug im Sternbild Orion" width="450" height="304" /></a><p class="wp-caption-text">Flugzeug im Sternbild Orion</p></div>
<p>Da bekommen wir nichtmal so wirklich den Mondflug auf die Kette, und was sehen dann meine müden Augen (4:04Uhr) im Teleskop: Ein Flugzeug macht sich auf nach M42 im Sternbild Orion. Orion ist gerade prima vom Wohnzimmer aus zu sehen, bei der Schweinekälte (-7°C) schön durch Doppelverglasung und mit Heizungsluft von unten, wie sich das gehört! <img src='http://www.armin-gerhardts.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  &#8220;<em>Irgendwie flimmert alles</em>&#8221; Überhaupt ist es gerade eine gute Zeit, denn auch Andromeda geht gegen 22:00Uhr hinter dem Haus meines Nachbarn unter. Da bleibt noch genug Zeit für ein Pausenbrot, und dann kommt Orion gegen 2:00Uhr rum.<br />
Eigentlich stochere ich aber immer nur kurz im Orionnebel, denn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beteigeuze">Beteigeuze</a> hat es mir bereits seit Jahren viel mehr angetan. Nun werden wir es alle nicht mehr erleben, aber vielleicht schon in ein paar hundert Jahren &#8220;positivster&#8221; Schätzung, wird er ein Spektakel besonderer Art am Himmel veranstalten, dann nämlich, wenn er als Supernova explodiert. Bereits jetzt ist Beteigeuze trotz seiner Entfernung von runden 550 Lichtjahren in den Top 10 der hellsten Objekte am Himmel und spielt somit mit seiner Helligkeit in einer Liga &#8220;direkter&#8221; Nachbarn. Wenn der rote Riese explodiert, macht er die Nacht zum Tag. Naja, zur Vollmondnacht&#8230; Gefährlich wird die Supernova für die Erde glücklicherweise nicht, dafür ist er viel zu weit weg. Derzeit, bzw. seit Menschen gucken können, erleben wir die letzten Züge eines Riesensterns, dem durch seine viel zu hohe Masse ein viel zu kurzes Leben beschienen sein wird. Ein armes Schwein!</p>
<p>Achso, das Flugzeug ist einfach vorbei geflogen. Angeber&#8230;</p>
<div class="shr-publisher-292"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F12%2F27%2Fwer-will-erster-sein%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F12%2F27%2Fwer-will-erster-sein%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Ruhige Weihnachten!</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2008/12/24/ruhige-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 02:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mehr Licht&#8220;, sollen die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe gewesen sein, die er auf dem Sterbebett von sich gegeben haben soll. Was er damit gemeint haben mag nahm er mit in die Ewigkeit, Recht hatte er aber in jedem Fall! In unserem Universum gibt es viel mehr Licht als Materie &#8211; zum Glück! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Adventskranz zum vierten Advent" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/adventskranz-big.jpg" rel="lightbox[279]"><img class="size-full wp-image-281" title="Adventskranz zum vierten Advent" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/adventskranz.jpg" alt="Adventskranz zum vierten Advent" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Adventskranz zum vierten Advent</p></div>
<p>&#8220;<em>Mehr Licht</em>&#8220;, sollen die letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe gewesen sein, die er auf dem Sterbebett von sich gegeben haben soll. Was er damit gemeint haben mag nahm er mit in die Ewigkeit, Recht hatte er aber in jedem Fall! In unserem Universum gibt es viel mehr Licht als Materie &#8211; zum Glück! In einem symmetrischen Universum könnten wir nicht existieren oder besser: Es gäbe kein Universum das man als solches bezeichnen könnte, da jedes Teilchen sein Antiteilchen hätte, und alles in Energie verpuffen würde. Aber zum Glück leben wir in einem schmutzigen Universum bzw. sind selbst winzig kleiner Schmutz, da auf jedes Teilchen von uns 10<sup>9</sup> Lichtteilchen fallen und eben nicht jedes Teilchen sein Antiteilchen gefunden hat. Es lebe die Ruhemasse!  Aber wollen wir das wissen? Jetzt ist doch die Zeit, in der alle nach weniger Licht schreien, in der das Licht gedämmt wird, und man sich kitschig bis romantisch versammelt, um gemeinsam Weihnachten zu begehen.</p>
<p><strong>Dabei wünsche ich Euch Ruhe und Gelassenheit:<br />
Frohe Weihnachten!</strong></p>
<p>PS: Wenn ihr in einer klaren Nacht in den Himmel schaut, denkt daran, das Licht ist mitunter <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/63192/index.html">Milliarden Jahre </a>unterwegs gewesen, nur um auf Eure Netzhaut zu fallen! Und ihr blickt tief und noch tiefer in die Vergangenheit, weil das Universum auf große Maße doch so furchtbar träge ist. Manchmal sogar so tief, dass man an die Grenze universeller Erkenntnisfähigkeit gelangt. Der Punkt, an dem sich erst ausgebildet hat, was uns und das Universum in dem wir Leben auszeichnet. Der Zeitpunkt, hinter den man nicht kommt, weil es davor keine Zeit mehr gibt. Der Vorhang, hinter den man nicht schauen kann, weil es dahinter keinen Raum gibt und beim Versuch alles vor dem Auge verschwimmt wie in einem schlechten Traum. Dies ist der Ort und Moment &#8211; ein großer Hügel - den die Wissenschaft nach über 400 Jahren Forschung erklommen hat, und feststellen muss, dass die Religion dort oben schon eine Kirche erbaut hat. Atemberaubend!</p>
<div class="shr-publisher-279"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F12%2F24%2Fruhige-weihnachten%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F12%2F24%2Fruhige-weihnachten%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Warum ist es nachts dunkel?</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 01:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Radevormwald]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat meiner Mutter einige Nerven abverlangt! Schon in früher Kindheit begann ich damit, alles doch noch ein wenig genauer wissen zu wollen. Prägend war hier wohl eine vielen mir mitgegebenen Lebensweisheiten meines Vaters, der manchmal zu sagen pflegt: Je weniger eine weiß, umso mehr glaubt er allen Scheiß Für Anschauungsobjekte benötigte ich auch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p><a title="Kreisverkehr Radevormwald Bergerhof beim Wintereinbruch 2008" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-dunkel-big.jpg" rel="lightbox[228]"><img class="aligncenter size-full wp-image-230" title="Kreisverkehr Radevormwald Bergerhof" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/nachts-dunkel.jpg" alt="Kreisverkehr Radevormwald Bergerhof" width="450" height="302" /></a></p>
<p>Es hat meiner Mutter einige Nerven abverlangt! Schon in früher Kindheit begann ich damit, alles doch noch ein wenig genauer wissen zu wollen. Prägend war hier wohl eine vielen mir mitgegebenen Lebensweisheiten meines Vaters, der manchmal zu sagen pflegt:</p>
<blockquote><p>Je weniger eine weiß, umso mehr glaubt er allen Scheiß</p></blockquote>
<p>Für Anschauungsobjekte benötigte ich auch nie ein Fernglas, wessenthalben ich es anders machen wollte! Deshalb musste ich auch stolz wie Oksar als 10 jähriger Bengel mit dem sündhaft teuren neuen ferngesteuerten Auto noch am Geburtstag in den Hobbykeller stratzen um die 300 Teile, die in der mitgelieferten Explosionszeichnung schön erklärt waren, erstmal genau zu inspizieren, indem ich Karre erstmal komplett zerlegte. Gleiches galt z.B. auch für meine Dampfmaschine, die auch erstmal in Einzelteile zerlegt werden musste um sie dann wieder, den <a href="http://microtorches.ayay.com/PencilTorch.htm">Pencil Torch</a> schwingend, zusammen zu löten. Da war ich aber auch schon 12! <img src='http://www.armin-gerhardts.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Und mit 16 kam dann der CB Funk, und als erste Amtshandlung wurden die Kisten erstmal aufgeschraubt um den Frequenzbereich zu erhöhen. Noch heute verspüre ich den Drang das neu gekaufte Notebook erstmal zu zerlegen, aber ich kann mich mittlerweile bremsen! Und eine dieser &#8220;wie funktioniert es genau&#8221; Fragen war immer: Warum ist es nachts eigentlich dunkel?</p>
<p><span id="more-228"></span></p>
<p>Im Physikunterricht habe ich gelernt, dass Universum sei unendlich. Bei zahlreichen, fragwürdigen &#8220;Sternverkäufern&#8221; liest man das heute immernoch. Ohne jetzt näher darauf eingehen zu wollen, was Unendlichkeit ist oder wie man sie fassen könnte,</p>
<blockquote><p>Wo fass ich dich, unendliche Natur<br />
<em>Goethe</em></p></blockquote>
<p>war es mir immer schon unklar, wie ein unendliches Universum so dunkel sein könnte; lassen wir mal die Nacht weg! Meinen Physiklehrer brauchte ich nicht fragen, der hat mir in der sechsten Klasse auch beibringen wollen der Kompass zeige nach Norden, weil dort viele magnetische Steine liegen. Also selber den Kopf anstrengen: In einem unendlichen Universum gäbe es auch unendlich viele Sterne beliebiger Helligkeit und beliebiger Entfernung. Mit zunehmender Entfernung sinkt die Helligkeit, allerdings müsste ja dann auch ganz weit draußen ein sehr großer Stern vorkommen, das ist beliebig wahrscheinlich. Und wenn dieser verdeckt worden wäre, dann doch durch einen Stern, der dadurch ja widerrum näher zu uns stehen müsste und somit seine eigene Leuchtkraft hat. Was sollte ihn sonst verdecken, das Universum ist doch leer und Planeten ohne eigene Leuchtkraft, das zeigt uns unser Sonnensystem, machen nur einen verschwindend geringen Teil der Masse aus. Also wäre es der Lehrmeinung Realschule 6. Klasse folgerichtig nur logisch, dass ein unendliches Universum taghell sein müsste, da von jedem Punkt in jede Blickrichtung an jeder Stelle ein Stern sitzen muss?!</p>
<p>Umso erfreuter war ich dann irgendwann, dass meine Gedankengänge als pubertierender Teenager nicht neu waren, sondern im Kern ans <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olberssches_Paradoxon">Olberssche Paradoxon</a> erinnerten, dass ich erst Jahre später kennen lernte. Zwischenzeitig musste ich erstmal Nadine kennen lernen und hatte anderes zu tun.</p>
<p>Heute bin ich schlauer bzw. habe meine Antworten, aber richtig glücklich bin ich darüber trotzdem nicht, denn wie es immer so ist: Hinter jeder Antwort werfen sich neue Fragen auf! Außerdem kommt man an den Rand der Erkenntnisfähigkeit. Und ich kann gar nicht leiden, wenn man von der Endlichkeit des Universums hin zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Bang">Ursprung</a> in die Quantenphysik stolpert und plötzlich nur noch hinnehmen muss und nicht mehr hinterfragen kann.</p>
<p>Einstweilen übe ich mich dann in Demut darin das selbstständige Denken gelehrt bekommen zu haben. Immerhin ist mir das mit dem Nested-Sets Modell, eine Möglichkeit zur bei Lesezugriffen performance schonenden Abbildung von Baumstrukturen in relationalen Datenbanken, noch einmal passiert, dass ich später vor einer Standardfolklore stand, die ich mir mühsam selbst irgendwann rausgezwängt habe. Dauert zwar länger als das Turorial zu lesen und nachzubauen, ist aber auch nachhaltiger! Denn ich habe direkt die Ebene der Elemente (level) und für ein rollback das Parent-Modell mit berücksichtigt, was wieder Performance spart!</p>
<blockquote><p>Sapere aude</p></blockquote>
<p>Nur bei <a href="http://www.blender.org/">Blender</a>, da stieß ich doch böse an meine Grenzen und stand wie der Ochs vorm Berg! Man sollte sich manchmal eben doch was sagen lassen!</p>
<p>Ach so, und wenn mal wieder einer fragt warum ich so still wäre: Nein, das ist keine Unfreundlichkeit, ich beschäftige mich dann gedanklich mit so einem Mist wie hier beschrieben, es ist meine Form der Entspannung! Oder um einen Wortwechsel des heutigen Tages wiederzugeben:</p>
<blockquote><p>N: Was guckst Du denn so?<br />
<em>Stille</em><br />
A: Ich denke nach!<br />
N: Aha!<br />
<em>Pause</em><br />
N: Worüber?<br />
<em>Stille</em><br />
A: Warum ist es nachts dunkel?<br />
<em>Stille</em><br />
N: Weil die Sonne untergegangen ist!<br />
<em>Stille</em><br />
A: Aha</p></blockquote>
<div class="shr-publisher-228"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F11%2F24%2Fwarum-ist-es-nachts-dunkel%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F11%2F24%2Fwarum-ist-es-nachts-dunkel%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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