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	<title>Armin Gerhardts Fototagebuch (Rhld.) &#187; Computer und Mac</title>
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	<description>In diesem Blog hören wir auf die Gesetze der Thermodynamik!</description>
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		<title>Wie sich eine Marke selbst zugrunde richtet</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 09:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein lebhafter Siedler Spieler! Das wissen auch meine Versandhändler und bombardieren mich mit Kaufangeboten des neuen, jetzt veröffentlichten siebten Teils der Siedler Serie für den PC.
Ich habe Mitte der 90er bereits Tage und Nächte Siedler I gespielt, Siedler II war toll, mit Siedler III kam '98 kam der Online Modus und eine Schlacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2043" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/siedler-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-2043" title="Die Siedler II NG Spielfigur - ganz ohne Kopierschutz!" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/siedler.jpg" alt="Die Siedler II NG Spielfigur - ganz ohne Kopierschutz!" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die Siedler II NG Spielfigur - ganz ohne Kopierschutz!</p></div>
<p>Ich bin ein lebhafter Siedler Spieler! Das wissen auch meine Versandhändler und bombardieren mich mit Kaufangeboten des neuen, jetzt veröffentlichten siebten Teils der Siedler Serie für den PC.</p>
<p>Ich habe Mitte der 90er bereits Tage und Nächte Siedler I gespielt, Siedler II war toll, mit Siedler III kam '98 kam der Online Modus und eine Schlacht nach der anderen. Siedler IV war doof, weil es sehr fehleranfällig war. Und da der "guten Tradition" folgend nach dem Release erstmal die gesamte Entwicklungsabteilung entlassen wurde um die Ernte noch besser einfahren zu können und Lohnkosten zu senken, wurde das Spiel nie wirklich dauerhaft spielbar, weil schlicht keiner mehr den Code kannte.</p>
<p>Jetzt geht es weiter - ohne mich!</p>
<p><span id="more-2001"></span></p>
<p>Mit Siedler III habe ich einen Online-Clan (Grafen vo<strong>m</strong> Berg) mitgegründet, und dann wäre da noch die <a href="http://www.siedlercommunity.de/">Siedlercommunity</a>, die immerhin auch ein paar Tausend Mitglieder hatte. Dann hat sich BlueByte aus familiärer aber finanzschwacher Lage an UbiSoft verkauft, ein Publisher, der immer betont, der Zweitgrößte zu sein.</p>
<p>Jetzt kommt wieder ein neues Siedler, wir sind bei Nummer 7, und erneut flammt das Interesse auf - aber aus guten Gründen höchstens zum Budget Preis!</p>
<p><strong>Alles bleibt gleich</strong><br />
Wieder einmal beruht man sich in offiziellen Pressemitteilungen "auf die Tradition" der Serie. Die Tradition liegt darin, dass seit UbiSoft Publisher von BlueByte ist, das Spiel von einer komplexen Wirtschaftssimulation mutiert ist zu einem sog. Casual-Game. Hier reiht sich auch der neue Teil erfolgreich ein. Noch ein paar Versionen, und wir haben noch ein einziges verbliebenes Haus und einen Button mit der Aufschrift "jetzt gewinnen". Zwar holt jede neue Version in unverständlichster, und für mich nur durch Schmierung zu erklären, Weise, Preise um Preise ein und ist auch wirtschaftlich ein Erfolg, doch ist es zum Wegwerfspiel geworden. Siedler für den DS war überhaupt eine einzige, unspielbare Katastrophe, und wurde mitunter in den Himmel gelobt. Siedler III, 12 Jahre alt, wird heute noch online gespielt, Sieder V juckte schon zwei Jahre später niemanden mehr. 300 Besucher täglich kommen auf die Siedlercommunity Seite um Infos zu Siedler I und II zu erhalten. Hier sind es 17 Jahre seit Erscheinen, und die grafische Qualität ist nach heutigen Maßstäben natürlich unterirdisch. Doch diese Spiele zeigen eins: Echte Detailliebe, Komplexität, Spielbarkeit und Spaßfaktor.</p>
<p><strong>Vom gestörten Verhältnis zum Kunden</strong><br />
Das jedoch, was mir an jeder neuen Siedler Version sehr übel aufstößt, ist die Art und Weise, wie UbiSoft mit seinen Kunden umgeht, und welchen Kopierschutz von Version zu Version dem Kunden aufgezwungen wird. Schon bei Siedler IV wurde mit BIOS-Umstellungen bis zu "ungeeigneten CD-Laufwerken" deren Problem zu meinem gemacht. Ich habe damals schon, bei weitem nicht alleine, immer lauthals protestiert über einen Kopierschutz der mich als ehrlichen Käufer zwingt mir bei megagames einen CD Crack zu besorgen - wohingegen das Spiel sowieso illegal noch am Tag der Veröffentlichung zu haben ist, und dies ohne die ganzen Probleme mit dem Kopierschutz.</p>
<p>Die Stimmen wurden immer lauter, und jetzt geht Ubisoft einen Weg, der in den <a href="http://www.amazon.de/product-reviews/B0033HFZMA/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1">Amazon Rezensionen entsprechend quittiert</a> wird. Es zeigt sich, dass die damalige Problematik nicht im Ansatz verstanden wurde, da sich die Taktik seitens des Publisher weiter pervertiert statt bessert. Vermutlich muss sich auch die Spielebranche, die längst größer ist die Filmindustrie, aber das Spiel zwischen Quartalsrekord und Raubkopie-Umsatzverlust zu spielen gelernt hat, in DRM verrennen. Die tatsächliche Qualität des Spiels ist nun vollkommen uninteressant geworden, wenn der Publisher meint sein Produkt, welches er ja verkaufen will, derart mit Stacheldraht zu umzäunen, dass man schlicht die Lust verliert überhaupt noch danach zu suchen, weil man sich nur Ärger einfängt. Das wird den Hersteller bestimmt freuen, dass der Publisher so freundlich mit dem Kunden umgeht.</p>
<p><strong>Die Geisselung als Feature verkaufen<br />
<span style="font-weight: normal;">Bei der aktuellen Version besteht der Kopierschutz darin, dass eine permanente Online Verbindung nötig ist, auch für den Einzelspieler Modus - sonst hört das Spiel abrupt auf. Gönnerhaft verkauft man das damit, dass man jetzt sein Spiel, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, auf mehreren eigenen Rechnern installieren dürfe. Und ob es wirklich ein Feature ist seine Spielstände nur noch online zu haben, sei auch einmal dahin gestellt. Und bestätigt hat sich auch direkt am ersten Tag, was zuvor lange befürchtet wurde: Die Server brechen zusammen, sind überlastet, und im Resultat entscheidet nicht der Käufer wann er ein Spiel spielt, sondern die Technik und nicht zuletzt Ubisoft. Man erwirbt das Recht zur Nutzung der Software, aber der Hersteller bestimmt wann, wo und wie lange! Gute Beziehungen und Lobbyarbeit machen sie Sache dann komplett. Immerhin erlassen wir ja auch Gesetze, in denen wir Terrorabwehr auf eine Stufe mit Urheberrechtsverletzungen stellen, um dann die Aushöhlung unserer Verfassung zu rechtfertigen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Mich hat Siedler ganz klar verloren, und schaut man in die Foren und Rezensionen, ist es eine Freude zu sehen, dass sich viele nicht länger verarschen lassen wollen. Früher hatte die Marke Siedler eine lebendige, große und kreative Fan Gemeinde. Was heute und bei den letzten Versionen noch an Community vorherrscht, ist nur noch erbärmlich.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Weil sich das Prinzip an die Beliebigkeit verkauft hat, und weil Umsatzrekordler den Hals nicht vollkriegen und mit der Musikindustrie ins selbe Horn strossend den ehrlichen Käufer vergisst, interessiert angesichts des Kopierschutzes niemand mehr der Inhalt. Die Limited Edition wird, wie die anderen auch, irgendwann zum Budget Preis für 10-20€ angeboten. Dann schlage ich, um den Sammlerinstinkt zu befriedigen, wohl auch wieder zu. Ob ich es spiele, oder dann überhaupt noch spielen kann, wird sich zeigen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Zu Zeiten von Siedler I stand im Handbuch auf Seite 11</span></strong></p>
<blockquote><p><strong><span style="font-weight: normal;">Achtung!!! Bevor Sie die Originaldisketten verwenden, sollten Sie unbedingt eine Sicherheitskopie von diesen erstellen.</span></strong></p></blockquote>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">In einer Neuveröffentlichung des Spiels von 1999 fehlt dieser Hinweis, dafür spendierte man eine ganze Seite mit Kontakt- und Supportinformationen zum Hersteller - um über Kopierschutz zu philosophieren vermutlich... Vielleicht sollte ich doch einfach alles illegal herunterladen, dann klappts auch mit dem Spiel.</span></strong></p>
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		<title>ABM Wirtschaftsförderung</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2010/01/21/abm-wirtschaftsforderung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Computer und Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Politikkram]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sonst mal wirklich nichts zu tun hat, dann spielt man auch mal Kontaktbörse. 
Melden Sie sich unter Chiffre 0815
Wie sieht es eigentlich im Hochtechnologieland Deutschland mit DSL an den Wupperorten aus? Ach ja:
Wir würden Geld für eine Infrastruktur ausgeben, an der die Telekom später verdient.
Korsten, uns Bürgermeister
Das ist einfach formuliert und bleibt gut im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1710" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wfg-radevormwald-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1710" title="Helfer der Wirtschaft in Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wfg-radevormwald.jpg" alt="Helfer der Wirtschaft in Radevormwald" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Helfer der Wirtschaft in Radevormwald</p></div>
<p>Wenn man sonst mal wirklich nichts zu tun hat, dann spielt man auch mal Kontaktbörse. </p>
<blockquote><p>Melden Sie sich unter Chiffre 0815</p></blockquote>
<p>Wie sieht es eigentlich im Hochtechnologieland Deutschland mit DSL an den Wupperorten aus? Ach ja:</p>
<blockquote><p>Wir würden Geld für eine Infrastruktur ausgeben, an der die Telekom später verdient.<br />
<em>Korsten, uns Bürgermeister</em></p></blockquote>
<p>Das ist einfach formuliert und bleibt gut im Kopf stecken. Zu verschenken hat ja niemand mehr etwas, steckt ja alles in Life-Ness und Wülfing, den infrastrukturellen Positionen auf der roadmap schlechthin! An der von der Auflastung zum Neubau mutierten Wülfingbrücke, die vollmundig als Strukturverbesserung verkauft wird, verdient natürlich kein privatwirtschaftliches Unternehmen. Ja tatsächlich nicht, die Firma gibt es ja gar nicht mehr in Radevormwald. Wer jemanden kennt, der diese Brücke wirklich braucht und haben will, möge sich melden!</p>
<p>Es ist gewissermaßen schon erschreckend, mit welcher großbäuerlichen Borniertheit hier mitunter argumentiert wird. Brüderle sprach kürzlich noch vom flächendeckenden "1MBit-Ziel" in diesem Jahr, in unserem dicht besiedeltem und selbsternannten Hochtechnologieland. 40 Milliarden €uro will Brüderle dafür locker gemacht sehen, bis 2014 flächendeckend 50MBit zu bekommen, an der die Telekom später verdient. Hier 'om Dorf läuft das anders!</p>
<blockquote><p><em>Wat de Bur nich kennt, dat freet he nich!</em></p></blockquote>
<p>Der offizielle Internetauftritt der Stadt Radevormwald zeigt es ja zu deutlich. Bleiben wir doch bei Brücken, Enten und Telefonvermittlung. Digitale Spaltung ist das Fachwort dafür. Aber auch daran gewöhnt man sich.</p>
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		<title>Katzenjammer</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal kann man es einfach nicht mehr sehen. Oh wie ist Google böse! Aktuell geistert es durch den Internetwald, dass Google Analytics ganz ganz böse ist! Oberste Datenschützer haben auf der Suche nach Arbeit mal wieder im Datennetz gesucht, um dem Datenschutz zu frönen. Und aktuell ist Google Analytics böse, was mitunter durch ziemlich pomadige Unterstützung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1638" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/katzenjammer-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1638" title="Katzenjammer - über die böse Tante Google" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/katzenjammer.jpg" alt="Katzenjammer - über die böse Tante Google" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Katzenjammer - über die böse Tante Google</p></div>
<p>Manchmal kann man es einfach nicht mehr sehen. Oh wie ist Google böse! Aktuell geistert es durch den Internetwald, dass Google Analytics ganz ganz böse ist! Oberste Datenschützer haben auf der Suche nach Arbeit mal wieder im Datennetz gesucht, um dem Datenschutz zu frönen. Und aktuell ist Google Analytics böse, was mitunter durch ziemlich pomadige Unterstützung der Leitmedien in die Hirne des gemeinen Internetnutzers gehämmert wird.</p>
<p><span id="more-1637"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Was ist Google Analytics überhaupt?</strong></p>
<p>Google Analytics ist ein Dienst, den man als Webseitenbetreiber mit ein paar Zeilen Quellcode auf seiner Website einbinden kann, und der Besucher zählt. Es misst neben den nackten Zahlen noch die Herkunft, die Verweildauer, mit welchen Suchwörtern über eine Suchmaschine die eigene Seite gefunden wurde und die Technik (Browser / Betriebssystem / Provider / Verbindungsart). Google hat diesen ehemals kostenpflichtigen Dienst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Urchin_(software)">Urchin</a> 2005 von einer anderen Firma aufgekauft und unter eigener Flagge kostenlos zur Verfügung gestellt und weiterentwickelt. Es ist also keinesfalls so, als hätte Google hier irgendwas innovatives entwickelt um den gläsernen Bürger zu schaffen. Das Prinzip ist so alt wie das Internet selbst, da ein Seitenbetreiber ein natürliches Interesse über den Erfolg seiner Website hat. Analytics ist auch nicht der einzige Dienst in diesem Bereich - es gibt Hunderte. Ich selbst habe ja von 2000-2007 mein eigenes System entwickelt, was genau das macht wie Google Analytics - und immerhin war es zu Spitzenzeiten auf mehreren 10.000 Seiten installiert. Das Problem mit Analytics sehen Datenschützer vielschichtig.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Warum über Google Analytics und keinen anderen Anbieter?</strong></p>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, kostete der Vorgänger von Analytics eine Pauschale ab $99 im Monat, was er ab einer gewissen Seitengröße auch durchaus wert war. Dadurch, dass Google Analytics nach der Übernahme den Dienst fortan bis 5Mio Seitenimpressionen pro Monat und Domain kostenlos zur Verfügung gestellt hat, kam es natürlich zu einem sprunghaften Anstieg der Nutzerzahlen. Analytics bietet kostenlos wohl den größten Umfang mit dem unkompliziertesten Aufwand. Allerdings liegen diese Daten alle bei Google - einem immer größer werdenden Internet-Monopol. Hier sehen Datenschützer die Gefahr, dass personenbezogene Daten verschiedener Dienste miteinander verknüpft werden könnten, um so eine ideales Bild des Nutzers zu bekommen. Die Gefahr bestünde der Diskussion folgend darin, dass Google massenhaft Nutzerprofile bekommt, die gewinnbringend eingesetzt werden könnten. Dieses Prinzip kennen wir von Payback, Quelle und wie sie heißen. Adressen sammeln - Profile erstellen - Werbung. Vergessen wird hierbei jedoch, dass Google bereits vor einiger Zeit einen ganz anderen, und letztendlich viel erfolgreicheren Weg eingeschlagen hat, mit Werbung Geld zu verdienen. So viel Geld, dass das Google Universum für den Otto-Normalverbraucher kostenlos verfügbar ist.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Warum Nutzerprofile für Google im Vergleich "wertlos" sind!</strong></p>
<p>Google hat mit AdSense und AdWords Werbestrategien entwickelt, die sich nicht am Besucher, sondern am aufgerufenen Inhalt, also dem derzeit aktuellen Interesse des Besuchers, orientieren. Ruft man eine Internetseite auf, auf der Google AdSense Werbung geschaltet ist, weiß Google um den Inhalt der Website und zeigt automatisch thematisch relevante Werbung an. Dies erklärt auch den ungeheuren Erfolg dieses Modells und die scheinbar endlose Liquidität der Firma. Früher war es so, dass man sich mühsam aus einem Pool Werbender ein paar Kategorien grob aussuchen konnte, um dann doch wieder nackte Damen in Werbeanzeigen auf der eigenen Homepage sehen zu müssen. Hiermit hat Google Schluss gemacht. Das Prinzip funktioniert sowohl für den Besucher, für den Werbetreibenden, als auch für den Werbeplatzanbieter besser, als jedes bisher dagewesene Werbeprinzip, da es so unmittelbar am derzeitigen Gedanken des Besuchers ist, wie kein anderes Prinzip. Und es ist damit um längen besser, als irgendwo gespeicherte Nutzerprofile, weil es unmittelbarer arbeitet. Erleichternd für Datenschützer sollte es eigentlich sein, dass sich die Werbung am Website-Inhalt, und nicht am Besucher orientiert. Der Verkauf oder der Aufbau von Nutzungs- und Kaufstatistiken halte ich deshalb für ein Verfahren, dass der Einzelhandel aus Mangel an Möglichkeiten intensiv nutzt - Google kann es jedoch im Prinzip egal sein, da jeder Aufruf einer Seite unmittelbar das Interesse des Besuchers vermittelt.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Das Klagen im Walde über Google Analytics</strong></p>
<p>Interessant zu sehen ist, wie und wo die Bedenken der Datenschützer dankbar aufgenommen werden. Google Analytics wird nicht der beste Ruf angehaftet - und das hat seine Gründe. Zunächst hat Analytics, das habe ich am eigenen Umsatz gemerkt, einen ganzen Wirtschaftsbereich ad absurdum geführt, da Google seinen Dienst eben kostenlos und häufig noch mit besseren Daten und sowieso besser aufbereitet anbietet. Ich konnte mein System <a href="http://www.voice-of-web.de/c-AllMyVisitors-s29.html">AllMyVisitors</a> praktisch nicht mehr verkaufen, und habe es dann 2007, zwei Jahre nachdem Analytics das Licht der Welt erblickte, als "tu damit was du willst" Software kostenlos zur Verfügung gestellt. Zuvor wurden je nach Lizenz 0€, 19€ oder 59€ fällig.</p>
<p>In den großen Verlagshäusern wird, wie es schon im Print-Bereich üblich ist, häufig IVW eingesetzt. Das kleine Dreieck findet sich eigentlich in jeder größeren Zeitschrift, und der Tracking-Code auch auf jedem größeren aus dem Print Bereich kommenden Online Magazin. IVW ist im Prinzip das gleiche Prinzip wie Analytics - es soll die Nutzungsart der Website für den Seitenbetreiber transparenter machen.</p>
<p>Es mutet komisch an Berichte über das böse Google Analytics zu lesen, auf dessen Seite mit gleich 4 weitere Tracking-Dienste Cookies setzen wollen, um mich und mein Surfverhalten zu verfolgen. Ist das Zielfernrohr auf Google Analytics am Ende wieder mal nichts anderes als Lobbyarbeit gegen einen unbequemen Gegner? Das Argument "<em>die Daten werden in die USA übertragen</em>" ist ja allgegenwärtig und wiedermal gerade aufgrund der Internationalität des Internets und dessen Anbieter lächerlich wie eine Stammtischdiskussion über Quantenphysik.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Die Sache mit den personenbezogenen Daten</strong></p>
<p>Da Google die Verknüpfung von Nutzerkonten nie auch nur im Ansatz nachgewiesen werden konnte und auch von Google dementiert wird, ich habe ja gerade darüber geschrieben warum Google die Möglichkeit im Prinzip auch am Scheitel vorbei gehen kann, hat man aktuell umgerudert und beruft sich auf die widerrechtliche Verarbeitung von "personenbezogenen Daten". Diese dürfen aus gutem Grund nur dann verarbeitet werden, wenn der Nutzer dazu sein Einverständnis gibt. In der Praxis ist es jedoch so, dass kaum Bestellungen bei einem großen Versandhaus überhaupt möglich sind, ohne dass man es <em>zu</em> <em>akzeptieren hat</em>. Interessant ist hierbei, dass ich z.B. auf meine amazon E-Mail Adresse ausschließlich E-Mails von amazon bekomme. Die E-Mail Adressen <a href="mailto:neckermann@armin-gerhardts.de">meckermann@armin-gerhardts.de</a>, <a href="mailto:baur@armin-gerhardts.de">baurnfeind@armin-gerhardts.de</a> oder <a href="mailto:schwab@armin-gerhardts.de">schwabtich@armin-gerhardts.de</a>  habe ich auch nur für exakt ein Login-Formular genutzt - welches mag jeder selbst entscheiden. All diese Adressen sind längst nicht mehr aktiv, da sie von Spam überflutet wurden obwohl sie nachweislich nur einem Unternehmen bekannt waren. <em>Böses "Internet" - kauft lieber im Einzelhandel oder den "etablierten Versand-Kataloghäusern</em>. Die Frage scheint nicht zu sein, ob man im Internet bestellt, sondern eher wo!</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Die IP Adresse als personenbezogenes Datum?</strong></p>
<p>Die Tür, die unsere Hofdatenschützer da aufgetreten haben, ist aber eine grundsätzliche, und keine Google Analytics spezifische. Es ist die Frage, ob die IP Adresse, die jeder Internetnutzer zum Zeitpunkt der Nutzung exklusiv hat, ein personenbezogenes Datum ist, oder nicht. Eindeutige Adressen sind zwingend nötig, um die Kommunikation im Internet möglich zu machen, da logischerweise Zieladressen eindeutig sein müssen, an die Daten gesendet werden sollen. Die Frage, ob nun die IP Adresse ein personenbezogenes Datum ist, ist rechtlich nicht klar. Fakt ist, dass man ohne staatsanwaltschaftliche Hilfe mit der IP Adresse als Privatmann oder Unternehmen weder einen Namen, noch eine Postadresse oder ein Foto eines Nutzers bekommt. Man hat die IP Adresse und ein Nutzungsprofil der IP Adresse - das wars! In der Regel nach spätestens 24 Stunden wechselt die IP Adresse durch das vom Provider eingestellte Zwangs-Logout. In Zeiten von Routern bekommt man das als normaler Surfer nicht mit.</p>
<p>Jedoch gibt es zum "Schutz des Urheberrechts" immer wieder Bemühungen seitens der Politik und Lobbygruppen, Stammdaten der Provider, die als einzige ohne staatsanwaltschaftliche Hilfe eine IP Adresse mit einer Datumsangabe einem Anschluss zuweisen können, Vermarktungsgesellschaften auf Anfrage zur Verfügung zu stellen. Hier bedient sich dann ein privates Unternehmen bei einem anderen um personenbezogene Daten zu tauschen - interessiert keinen! Die <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">Vorratsdatenspeicherrung</a> ebnet hier den Weg. Hier läuft dann tatsächlich alles zusammen, aber dass ist meilenweit entfernt von dem was Google Analytics macht und wofür es ist.</p>
<p>Allerdings ist für mich auch garnicht klar, ob die IP Adresse von Google Analytics überhaupt im Rahmen der Gesetzgebung als "verarbeitet" gilt, da Analytics bekanntlich Cookies setzt, also kleine Textdateien, mit denen man den Besucher wiedererkennen kann. Nehmen wir hier wieder mein entwickeltes Tracking-System, so bestand dort bereits Jahre vor der Diskussion die Möglichkeit, die IP Adressen zu anonymisieren, da mit dem Cookie die Wiedererkennung des Besuchers, und somit die korrekte Zählung ebenfalls möglich ist. Als Analytics Nutzer sieht man ebenfalls nirgendwo eine IP Adresse. Warum auch - anfangen kann man mit der sowieso nichts.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Die Sache mit den Cookies</strong></p>
<p>Cookies sind kleine Textdateien, die eine Internetseite über den Browser auf dem PC des Surfers installiert. Sie dienen zur Identifizierung des Besuchers. Technisch basieren sie aus einem Namen und einem Inhalt. Hiermit werden z.B. Auto-Login Mechanismen, Warenkorbsysteme uns ähnliches realisiert - oder eben das Tracking. Wichtig zu wissen ist, dass Domain A technisch bedingt nicht auf Cookies die mir Domain B auf dem Rechner gespeichert hat, zugreifen kann. Aktuell gibt es einen ganz schlauen EU Gesetzentwurf, <a href="http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2949&amp;cHash=db852cb21c">der die Nutzung bzw. das Setzen von Cookies</a> durch den Seitenbetreiber regeln möchte. Angedacht ist, dass gesetzlich geregelt über ein Popup dem Setzen eines Cookies zuvor zugestimmt werden muss. Ungeachtet dessen, dass ich in einem solchen Internet nicht surfen möchte, existiert die freiheitliche Nutzung genau diesen Prinzips längst. Jeder Browser verfügt über die Möglichkeit, jedem Cookie vor dem Schreiben zustimmen zu müssen.</p>
<p><strong>Der Selbsttest:</strong> Beim Aufruf von <a href="http://www.spiegel.de/">Spiegel Online</a> muss ich zunächst drei Cookies bestätigen. Die <a href="http://www.faz.de/">FAZ </a>hätte gerne vier Cookies bestätigt. Die Krone bekommt aber <a href="http://www.welt.de/">Welt Online</a> mit ganzen <strong>15 zu bestätigenden Cookies</strong>. Hier vergingen 20 Sekunden, bis ich die Startseite aufrufen konnte. <a href="http://www.zeit.de/">Zeit Online</a> konnte ich ohne automatische Cookie-Verwaltung gar nicht aufrufen. Alles Online Magazine übrigens, wo mir ein spezieller Anbieter für jede Seite einen Cookie installieren will. Ein Dienst der nicht Analytics heißt, aber trotzdem die Besucher tracken will und den ich eher im Verdacht sehe Profile zu erstellen, weil er das länger macht, als Analytics atmet. Einige obiger Magazine waren in der Vergangenheit nicht gerade bekannt dafür, rational das "Problem Google Analytics" zu beschreiben.</p>
<p>Die Bestrebung den Surfer über die Nutzungsmöglichkeiten und Risiken aufzuklären halte ich zumindest für eine bessere Taktik. Hier gab es ja erst kürzlich eine eindeutige <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1300409/Beratungsstelle-soll-Online-Betrug-verhindern.html">Ansage aus der Politik</a>. Dann wäre auch die lästige Cookie Diskussion obsolet, denn Cookies lassen sich wie bereits erwähnt längst mit jedem halbwegs modernen Webbrowser blocken oder nur auf Nachfrage installieren. Hier braucht es wie so oft keine gesetzliche Regelung sondern schlicht Aufklärung - in Politik und beim Surfer. Das Werkzeug hat der Surfer also längst. Es scheint jedoch nicht praktikabel.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Aber Google ist böse, und solange das nicht beweisbar ist, bleibt es vermutet!</strong></p>
<p>Niemand hat etwas zu verschenken. Jemand, der kleinen Kindern Lutscher schenkt, ist direkt fragwürdig. Warum sollte das bei Google anders sein - ein Unternehmen, dass jährlich Milliarden verschenkt (wenn man annimmt, jede kostenlose Nutzung ließe sich in einer kommerzielle übertragen, wie es Verwertungsgesellschaften bei der Bilanzierung der Verluste gerne machen)! Es bleibt die Frage, ob Googles Dienste ebenso erfolgreich wären, wenn sie kostenpflichtig angeboten würden. Der Google Suchdienst ist Marktführer, mit Google Earth hat Google einen ganz neues Feld aufgetreten und ist ebenfalls Marktführer, kostenlos für den Normalnutzer. Das Prinzip ist mir auch von meinen eigenen Produkten nicht neu, es heißt "kostenlos für private und gemeinnützige Zwecke". Bei Google müsste man dies noch erweitern in "kostenlos für privat, gemeinnützig, und gewerblich kleine Fische.</p>
<p>Um mit Googles Firmenleitsatz zu enden: <strong>Don't be evil</strong>!</p>
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		<title>Fucked up!</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 23:39:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich hasse Drucker! Ich habe sie immer gehasst, und ich werde sie weiterhin hassen! Nur eine Ausnahme gibt es: Den HP Laserjet 4. Ansonsten sind alle Drucker Müll! Zum Beispiel mein nun hinterm Verfallsdatum werkenden HP Color Laserjet 2600n. Über den war ich einige Zeit ganz glücklich, bis sich irgendwann Magenta, also Rot, nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1603" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/HP-Color-Laserjet-2600n-1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1603" title="verschmutze Laserscanner Einheit vom HP Color Laserjet 2600n" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/HP-Color-Laserjet-2600n-1.jpg" alt="verschmutze Laserscanner Einheit vom HP Color Laserjet 2600n" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">verschmutze Laserscanner Einheit vom HP Color Laserjet 2600n</p></div>
<p>Ich hasse Drucker! Ich habe sie immer gehasst, und ich werde sie weiterhin hassen! Nur eine Ausnahme gibt es: Den HP Laserjet 4. Ansonsten sind alle Drucker Müll! Zum Beispiel mein nun hinterm Verfallsdatum werkenden HP Color Laserjet 2600n. Über den war ich einige Zeit ganz glücklich, bis sich irgendwann Magenta, also Rot, nicht mehr aufs Papier bringen ließ. Toner leer? Nee, der war voll. Wackel mal am Kabel? Bringt auch nichts. Reinigung? Kein Erfolg. Neu kalibrieren? Nö. Ich hatte mich daran gewöhnt nur noch schwarz zu drucken.</p>
<p><span id="more-1602"></span></p>
<p>Aber auch der schwarze Toner ist irgendwann mal leer, und bei der aufgrund der Preisentwicklung für Laserdrucker berechtigten Frage nach dem Neukauf eines Geräts statt dem Austausch der Tonerkasette, kam mir das Thema wieder auf den Schreibtisch. Dunkel sind meine Erinnerungen, aber schon zu Ausbildungszeiten habe ich in und unter schrankhohen Druckern den "druckt nicht" Fehler suchen und beheben müssen - HP XYZ-Tolle-Service-Partner-Luschen Zertifikat sei Dank. Ganz ehrlich habe ich heute nichtmal mehr für meinen eigenen Drucker dazu Lust. Aber robust sind heute die wenigsten Drucker noch, wenn ich so durch den Saturn gehe habe ich eher das Gefühl es wird noch schlechter. Und eigentlich wollte ich es doch wissen - zumal ja nun auch die Garantie abgelaufen war.</p>
<p>Also ran an den Speck und aufgemacht das Teil. Ein paar dutzend Schrauben und durch viel (Toner)Staub und Dreck bin ich dann eine Stunde später zur Laserscanner-Einheit vorgedrungen. Die liegt schön schräg im Drucker und ist offen wie ein Scheunentor (gewesen). Im Resultat hieß das, dass die nach oben zeigenden Spiegel wie auf dem Bild zu sehen total verdreckt waren. Wenn ich mich recht erinnere brauchte es früher einiges mehr, um die Laserscanner-Einheit zu verdrecken, aber hier laden einen die Spiegel bzw. die ganze klapprige Einheit geradezu ein. Also Isopropanol genommen und den ersten Waschgang gemacht. Dann so ein Klavierlackputztuch und den Schonwaschgang. Den ganzen Mist wieder zusammengeschraubt, und nach 1,5 Jahren habe ich wieder Magenta.</p>
<p>Warum ausgerechnet Magenta nicht ging? Es war der untere Spiegel, der verdreckt halt am schnellsten. Jetzt sind sie wieder blank:</p>
<div id="attachment_1606" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/HP-Color-Laserjet-2600n-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1606" title="HP Color Laserjet 2600n - jetzt wieder mit sauberen Spiegeln" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/HP-Color-Laserjet-2600n-2.jpg" alt="HP Color Laserjet 2600n - jetzt wieder mit sauberen Spiegeln" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">HP Color Laserjet 2600n - jetzt wieder mit sauberen Spiegeln</p></div>
<p>Und jetzt bin ich schonmal darauf vorbereitet wenn bei meinem Bruder, der selbiges Modell mit Duplex-Einheit einsetzt, ausfallen wird. Aber die wichtigste Frage: Wie behebe ich das Problem, damit es nicht wieder auftritt und mir 2,5Std meines Lebens kostet? Gute Frage! Ich habe erstmal die wesentlichen Einfallstore im Inneren mit Tape verschlossen.</p>
<p>Oh - und nur zwei Schrauben sind übrig geblieben! Dafür ist mir beim auseinanderbauen aufgefallen, dass HP eine Schraube vergessen hat einzubauen - an der Laserscanner-Einheit. Die sind also ab Werk immerhin halb so schlampig wie ich!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&lt; &gt; &#124; &#8211; und wo ist lilo?</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/09/15/und-wo-ist-lilo/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Drum prüfe, welchen PS/2 -&#62; USB Adapter du kaufst! Größer, kleiner und pipe fand ich jetzt nicht wirklich verschmerzbar, wie ich es anders lautend und großherzig postuliert in einem Forum lesen durfte.

Nein, wieder kein Mac! Aus Prinzip! Den einstigen Vorteil, den die Gx` für sich beansprucht haben, gibt es sowieso nicht mehr. Also wieder ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/ps2usbadapter.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1186" title="PS/2 auf USB Adapter (der schlechteren Sorte)" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/ps2usbadapter.jpg" alt="PS/2 auf USB Adapter (der schlechteren Sorte)" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">PS/2 auf USB Adapter (der schlechteren Sorte)</p></div>
<p>Drum prüfe, welchen PS/2 -&gt; USB Adapter du kaufst! Größer, kleiner und pipe fand ich jetzt nicht wirklich verschmerzbar, wie ich es anders lautend und großherzig postuliert in einem Forum lesen durfte.</p>
<p><span id="more-1185"></span></p>
<p>Nein, wieder kein Mac! Aus Prinzip! Den einstigen Vorteil, den die Gx` für sich beansprucht haben, gibt es sowieso nicht mehr. Also wieder ein "IBM Personal Computer". Der rennt auch schön, aber weil ich ungerne mit Notebook Tastatur und Notebook Maus arbeiten wollte, und die Halbwertzeit meines ersten Logitech Cordless Desktop Deluxe von 2001 noch lange nicht abgelaufen ist, brauchte ich einen schicken PS/2 zu USB Adapter. Ich kann ja nicht ahnen, dass der überteuerte China Import von Pearl auf den für mich mit relevantesten Tasten taub ist. Konkret funktionierte eben jene &lt;&gt;| Taste nicht. Wie gut, dass man bei amazon genausoteure Adapter kaufen kann, die das sehr wohl beherrschen, und zugleich auch die Mediatasten meiner Tastatur wieder reaktivieren.</p>
<p>Erstaunlich für mich selbst ist, dass meine erste Amtshandlung nach Bestellung des Notebooks - ja, wieder nicht im Rader Einzelhandel gekauft - der Download von openSuSE 11 war. Das letzte mal hatte ich Linux auf dem Desktop, da schrieben wir Versionsnummer 6.4. Mit der 7.0er habe ich dann noch, damals noch zuhause wohnend, den Mediaserver gestrickt. Wie es sich gehört, am 7" monochrom Bildschirm. Die Jahre dazwischen gab es dann nur noch Linux via SSH als typischen Web- und Mailserver. Gott ist SuSE bunt geworden!</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bist Du Pirat?</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/08/12/bist-du-pirat/</link>
		<comments>http://www.armin-gerhardts.de/2009/08/12/bist-du-pirat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 12:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Mac]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Nicht verwunderlich an den Piraten ist, dass ihnen von Natur aus das gelingt, was heute als hohes Gut im Wahlkampf gilt: Die Nutzung des Internet! Interessant und spannend ist, dass anderen Parteien das nicht gelingt. Die Stimme des Internet, wenn heute Bundestagswahl wäre, sagt:

 



Partei
Stimmen
Verhältnis


CDU/CSU
19.607 / 3.775
17,63%


SPD
18.573
14%


FDP
19.037
14,4%


Die Linke
10.418
7,9%


Die Grünen
17.189
13%


Piraten
44.016
33,2%



(Zahlen: meinvz Wahlzentrale [12. August 2009])
 
Eine Koalition zwischen CDU/CSU [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="465" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3fQK2AV4gd8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="465" height="295" src="http://www.youtube.com/v/3fQK2AV4gd8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nicht verwunderlich an den Piraten ist, dass ihnen von Natur aus das gelingt, was heute als hohes Gut im Wahlkampf gilt: Die Nutzung des Internet! Interessant und spannend ist, dass anderen Parteien das nicht gelingt. Die Stimme des Internet, wenn heute Bundestagswahl wäre, sagt:<br />
<span id="more-938"></span></p>
<p> </p>
<table border="0" cellspacing="1">
<tbody>
<tr>
<th>Partei</th>
<th>Stimmen</th>
<th>Verhältnis</th>
</tr>
<tr>
<td>CDU/CSU</td>
<td>19.607 / 3.775</td>
<td style="text-align: right;">17,63%</td>
</tr>
<tr>
<td>SPD</td>
<td>18.573</td>
<td style="text-align: right;">14%</td>
</tr>
<tr>
<td>FDP</td>
<td>19.037</td>
<td style="text-align: right;">14,4%</td>
</tr>
<tr>
<td>Die Linke</td>
<td>10.418</td>
<td style="text-align: right;">7,9%</td>
</tr>
<tr>
<td>Die Grünen</td>
<td>17.189</td>
<td style="text-align: right;">13%</td>
</tr>
<tr>
<td>Piraten</td>
<td>44.016</td>
<td style="text-align: right;">33,2%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: right; font-size:9px;">(Zahlen: <a href="http://www.meinvz.net/wahlzentrale">meinvz Wahlzentrale</a> [12. August 2009])</p>
<p> </p>
<p>Eine Koalition zwischen CDU/CSU und den Piraten hat doch was - zumindest die deutliche Mehrheit!</p>
<blockquote><p>Ich glaube die Piratenpartei ist nötig, zumindest bei Themen wie Internetrecht, oder Tendenzen von Überwachung von Information. Sie ist die einzige Partei, die das überhaupt qualifiziert thematisieren kann.</p></blockquote>
<p>Richtig, denn würden nicht fortwährend Bundestagsabgeordnete über Dinge sprechen, über die sie nicht schon im ersten Nebensatz ihre eigene Unwissenheit offenbaren, bräuchte es keine Piraten. Aber es braucht sie, weil es eine ernstzunehmende Gegenstimme für die derzeit vorherrschende, amoklaufartige und einstimmige Unwissenheit ist, die wir im Bundestag vorfinden, und die mit Deckmäntelchen wie Terrorismus, innere Sicherheit und Menschenrecht dem Bürger halbgahr verkauft wird. Denn in Deutschland sind alle potentielle Terroristen:</p>
<p> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="465" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&amp;hl=de" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="465" height="295" src="http://www.youtube.com/v/SGD2q2vewzQ&amp;hl=de" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p>Und solange das Internet als virtuelle Zweitwelt angesehen wird, erlebe ich einen erfrischenden Aufwind für die Piraten, die im Grunde die Internetgeneration verkörpern, die scheinbar so unverständlich ist. Ich jedoch lese im Internet reale Meinungen, kaufe reale Dinge und unterhalte mich mit realen Menschen. Niemand würde auf die Idee kommen ein Telefongespräch als virtuelle Kommunikation zu betiteln; höchstens eben aus Unwissenheit! Telefongespräche sind auch kein rechtsfreier "Raum"! Und ich kann auch real angezeigt werden für das, was ich im oder mit dem Internet verbreche; sogar über das Internet!</p>
<p>Man mag von den Piraten halten was man will, vielleicht ist schon der Name unglücklich - Aber es ist schön zu sehen, dass eine Generation, die Adenauer nur aus dem Geschichtunterricht kennt, aufsteht, und für unsere Grundrechte eintritt, die eine ältere Generation gerade fahrlässig untergräbt. In einem Medium, dass längst alltag geworden ist, und vielen doch so suspekt erscheint. Ein Generationsproblem?</p>
<p>Die Piraten sind wichtig für Deutschland, aktuelles Beispiel ist ein <a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/743503/CDU-fordert-eine-Internet-Polizei.html">Artikel in der Rheinischen Post</a> (BM), in der führende Politiker nichts anderes fordern, als dass präventive Bespitzeln im Internet zur Bundessache zu machen. Damit etablieren sie, zumindest im Internet, eine Stasi der Bundesrepublik Deutschland. Sie nennen es "Internet Polizei". Und wieder flammt die Diskussion auf, <em>das Internet sei kein rechtsfreier Raum, </em>bzw. dürfe keiner sein. Das ist er auch nie gewesen, es ist überhaupt kein Raum! Es gibt keine Handlungsbarriere für unsere Polizei! Uns Uschi von der Leyen fordert dann großspurig noch Dinge, die längst existierten, auch als sie noch gar nicht zu Papier gebracht wurden: Verhaltenskodex in sozialen Netzwerken. Und Thomas de Maizière fängt wieder von vorne an:</p>
<blockquote><p>Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht?</p></blockquote>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Vielleicht sollte er sich mal mit der Musikindustrie zusammensetzen, die verdient meiner Meinung nach ganz gut an Abmahnungen, die durch die letzte Gesetzesnovelle zur Terrorabwehr und dem Urheberrecht in Kraft getreten ist. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/02/die-meinungsfreiheit-als-sondermull/">Vielleicht werden Grundrechte auch falsch verstanden</a>? Ihr müsst verfolgen, die Legitimation gibt es seit jeher! Stattdessen gibt es Deckmäntel, und das Rad dreht sich weiter. Wenn wir eine Internet Polizei brauchen, um vor Denunziation und Entwürdigung zu schützen, dann brauchen wir auch die Haus- Brief- und Telefon Patrouille! Eine Stasi eben, nur mit anderem Handlungsauftrag. Es gibt aber keinen - Macht aus einem Abwehrrecht keinen Handlungsauftrag!</p>
<blockquote><p>Das sind aber Dinge, über die darf man nicht diskutieren, die muss man einfach machen!<br />
<em>Angela Merkel 2006 zur Videoüberwachung öffentlicher Plätze</em></p></blockquote>
<p>Mir wird jedenfalls immer kälter, wenn ich an mein Land denke, und wenn das was hier passiert, wirklich von der bürgerlichen Mitte unserer Gesellschaft so wieder gewählt wird. Und den guten Herrn Bosbach habe ich sowieso gefressen, keine seiner Aussagen in den letzten Jahren war auch nur annähernd realitätsnah. Vor 40 Jahren symbolisierte die SPD den Aufstand der jungen Generation, die den alten das Heft aus der Hand nehmen wollte um für eigene Interessen zu streiten. Heute haben wir eine neue junge Generation von Piraten, die (wie) selbstverständlich das Internet nutzen. Naja, und wir haben Müntefering!</p>
<p><a href="http://www.piratenpartei.de/">Klarmachen zum ändern!</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welcome to City 17</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/08/12/welcome-to-city-17/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 06:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer und Mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat wohl einer mit der Gravity-Gun nicht richtig aufgepasst...
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_956" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/gravity-gun-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-956" title="Huch" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/gravity-gun.jpg" alt="Huch" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Huch</p></div>
<p>Da hat wohl einer mit der Gravity-Gun nicht richtig aufgepasst...</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rechtsfreier Raum Internet</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/06/17/rechtsfreier-raum-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bösmannstraße lebt ein ganz schlimmer Finger - Herr Blödmann wird er genannt! Hinten, ganz am Ende! Wir wissen wo er wohnt, wir wissen seit Jahren was er macht, das ist regelmäßig Thema hier im Ort, und keiner hier findet das gut! Zwielichtige Gestalten mit faltenreichen Gesichtern und ebensolchen Gedanken gehen dort aus und ein, und ich will gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bösmannstraße lebt ein ganz schlimmer Finger - Herr Blödmann wird er genannt! Hinten, ganz am Ende! Wir wissen wo er wohnt, wir wissen seit Jahren was er macht, das ist regelmäßig Thema hier im Ort, und keiner hier findet das gut! Zwielichtige Gestalten mit faltenreichen Gesichtern und ebensolchen Gedanken gehen dort aus und ein, und ich will gar nicht daran denken, was sie dort machen. Auch die Leute sind hier stadtbekannt! Endlich hat die Regierung gehandelt. Sie hat die Straße abgerissen - im letzten Teil hinten!</p>
<p>Herr Muster beschwert sich jetzt doch tatsächlich, er käme jetzt nur noch erschwert zu seinem Haus. Der steckt bestimmt mit Herr Blödmann unter einer Decke. Jedenfalls haben wir jetzt endlich Handlungsstärke gezeigt.</p>
<p>Es gibt vereinzelt Berichte, ein Bürgerweg und eine weitere Straße würde zum Haus von Herr Blödmann führen, aber als viel beschäftigte Personen haben wir nie nachgesehen. Wir haben endlich Ruhe und das Problem behoben! Außerdem ist mindestens ein Weg ein Privatweg, den kann man eh nicht abreißen.</p>
<p><span id="more-775"></span></p>
<p>Das Internet war nie ein rechtsfreier Raum, genaugenommen war das Internet auch nie ein Raum, hier liegt m.E. ein völlig falsches Verständnis des Internets vor. Personen, die wieder und wieder von der Aufgabe des Internet als rechtsfreien Raum sprechen, haben die letzten 10-15 Jahre so weggeschaut, wie beim Treiben von Herrn Blödmann. Es sind die Personen, die "das Internet" gar nicht kennen, geschweige denn verstehen.</p>
<p>Im Gegenteil wird man nicht müde derart Recht zu sprechen, dass die Aufrechterhaltung rechtlich unbedenklicher Dienste zum Spießrutenlauf wird, weil man nach Recht und Gesetz plötzlich Verleger ist, und für seine 10.000 Mitglieder und deren 500 Beiträge/Tag redaktionell verantwortlich.</p>
<p>Nein, die Lösungen, die sich hier geist- und wortreich überlegt werden, machen das Internet weder rechtlicher, noch sicherer. Es verarmt höchstens, wenn Kreativität im Sumpf der Interessenvertretung erstickt. Ich halte es für wenig sinnvoll, aber das habe ich hier schon einmal geschrieben, mit Pfeil und Bogen gegen Panzer zu kämpfen. Ist das Problem mit der "Raubkopie" eigentlich gelöst? Wie sieht es aus mit der tollen Strategie gegen das filesharing?</p>
<p>Aber man muss doch etwas machen? Richtig! Wie wäre es, da ja nunmal die Adresse von Herrn Blödmann bekannt ist, bei ihm zu klingeln? Mit dem Abriß der Straße ist er nun höchstens gewarnt, und hat sich in der Nachbarstadt längst ein neues Plätzchen für sein perverses Treiben gesucht.</p>
<p>Das ist nicht meine Auffassung von Handlungsstärke! Und wenn sich dann ein Politiker ins Licht stellt und verkündet, mann müsse Kinderpornografie ächten frage ich mich, welches Bild er von seinen Bürger hat!</p>
<p>Wenn man nun doch Recht durchsetzen will und immer wieder betont, im Internet müssen die gleichen Regeln gelten wie "im normalen Leben", warum handelt man dann nicht auch so? Warum umzäunt das Gebäude von Herrn Blödmann, statt ihn zu stellen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Satz des Tages</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2008/12/29/der-satz-des-tages/</link>
		<comments>http://www.armin-gerhardts.de/2008/12/29/der-satz-des-tages/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 21:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.armin-gerhardts.de/?p=302</guid>
		<description><![CDATA[Heute drei Jahre alt und immer noch gut:
Statt mit Pop-Ups zu werben, die nur die Pop-Upblocker sehen, schalten Webmaster mit Layer-Ads unaufdringliche Layer auf Ihren Seiten, an denen der User einfach nicht vorbei kommt.
geizkragen.de
Tatsächlich entwickelte sich LayerAds ja zur Seuche schlechthin, und mit der Meinung bin ich nicht alleine!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute drei Jahre alt und immer noch gut:</p>
<blockquote><p>Statt mit Pop-Ups zu werben, die nur die Pop-Upblocker sehen, schalten Webmaster mit Layer-Ads <strong>unaufdringliche Layer</strong> auf Ihren Seiten, <strong>an denen der User</strong> einfach <strong>nicht vorbei kommt</strong>.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.geizkragen.de/magazin/grafikoptimierung/layer-ads-denkende-werbung-garantiert-hohe-umsaetze/2353.html">geizkragen.de</a></p>
<p>Tatsächlich entwickelte sich LayerAds ja zur Seuche schlechthin, und mit der <a href="http://www.netgestalter.de/sonstiges/layer-ads-blockieren.html">Meinung bin ich nicht alleine</a>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnapsideen haben Konjunktur</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2008/12/29/schnapsideen-haben-konjunktur/</link>
		<comments>http://www.armin-gerhardts.de/2008/12/29/schnapsideen-haben-konjunktur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 01:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.armin-gerhardts.de/?p=297</guid>
		<description><![CDATA[Zu später Stunde, wenn die geistige Leistungsfähigkeit schon eine gewisse Beschränkung erfahren hat, und man fortwährend dem engagierten Logopäden neue Anreize liefert, da wird schon mal gerne der ein oder andere Schnaps gekippt. Hier entstehen dann die tollsten Ideen...

Eine dieser Ideen, ohne jetzt spekulieren zu wollen zu welcher Uhrzeit und unter welchen Bedingungen die Idee entstanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_299" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a title="Schnapstablett zu später Stunde" href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/schnapstablett-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-299" title="Schnapstablett zu später Stunde" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/schnapstablett.jpg" alt="Schnapstablett zu später Stunde" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Schnapstablett zu später Stunde</p></div>
<p>Zu später Stunde, wenn die geistige Leistungsfähigkeit schon eine gewisse Beschränkung erfahren hat, und man fortwährend dem engagierten Logopäden neue Anreize liefert, da wird schon mal gerne der ein oder andere Schnaps gekippt. Hier entstehen dann die tollsten Ideen...</p>
<p><span id="more-297"></span></p>
<p>Eine dieser Ideen, ohne jetzt spekulieren zu wollen zu welcher Uhrzeit und unter welchen Bedingungen die Idee entstanden ist, ist die <a href="http://www.heise.de/newsticker/Britische-Regierung-erwaegt-Altersfreigaben-fuer-Webseiten--/meldung/120935">Altersfreigabe für Webseiten</a>, die der britische Kulturminister Andy Burnham laut <a href="http://www.telegraph.co.uk/scienceandtechnology/technology/technologynews/3965051/Internet-sites-could-be-given-cinema-style-age-ratings-Culture-Secretary-says.html">The Daily Telegraph</a> geäußert haben soll. Und so wie der Titel der Zeitung an alte Zeiten erinnert, so muten auch so manche Vorstöße von Politikern an, wenn es um das Internet geht. Ich habe manchmal wirklich das Gefühl als versuche man sich mit einer Palisade gegen Radio zur Wehr setzen zu wollen, oder man mit dem Segelschiff zum Mars fliegen will. Es wird immer wieder versucht, neue Probleme mit bekannten, aber realitätsfremden Lösungen zu beheben. Und wenn man dann ins Fettnäpfchen getreten ist, wird in der "<em>ich wurde mißverstanden</em>" Richtigstellung schlicht das Problem geändert, sodass die Lösung wieder passt!</p>
<p>Das Internet ist ein Spiegel der Gesellschaft, und selbstverständlich sind nicht alle Inhalte für jeden geeignet, und Jugendschutz ist immer ein gutes Zugpferd für Regulation von Inhalten, als leidenschaftlicher Computerspieler kann ich davon Arien trällern. Häufig wird versucht, mit aktueller Rechtslage ein Problem im Internet zu beheben. Hier wird mal schnell ein Anbieter für Diskussionsforen dazu verdonnert, jeden Eintrag zu prüfen. Bei Youtube wird minütlich mehr Videomaterial hochgeladen, als die Woche Stunden hat. Etliche Foren haben mehr Beiträge, als ein Großkonzern mit Mitarbeitern aufwarten könnte, um eine redaktionelle Prüfung vorzunehmen.</p>
<p>Das Problem ist mit wirtschaftlicher Menpower einfach nicht zu bewältigen, und ein USK / FSK / PEGI Logo schimmert derart weltfremd in den Augen des Herrn Burnham, dass man nur noch mitleidig abwinken kann. Ebenso wie die redaktionelle Prüfung jeden Beitrags eines Mitglieds auf einer social network Plattform. Doch genau sowas wird immer mal wieder von deutschen Gerichten entschieden - im Namen des Volkes!</p>
<p>Morgen retten wir die Welt!</p>
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