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	<title>Armin Gerhardts Fototagebuch (Rhld.) &#187; Internet</title>
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	<description>In diesem Blog hören wir auf die Gesetze der Thermodynamik!</description>
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		<title>Button statt Waffen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 07:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Toll &#8211; dachte ich. Die Bundesregierung möchte Internet-Abzockern das Handwerk legen. Direkt fiel mit die GEZ ein, die gerne Gebühren haben möchte, schon rein weil ich gesetzlich verpflichtet bin meine Steuersachen über das Internet zu übertragen. Dann kamen mir die Abmahnanwälte in den Sinn, die eine Gesetzgebung aus mitunter dem vorletzten Jahrhundert ausnutzen um sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>Toll &#8211; dachte ich. Die Bundesregierung möchte Internet-Abzockern das Handwerk legen. Direkt fiel mit die GEZ ein, die gerne Gebühren haben möchte, schon rein weil ich gesetzlich verpflichtet bin meine Steuersachen über das Internet zu übertragen. Dann kamen mir die Abmahnanwälte in den Sinn, die eine Gesetzgebung aus mitunter dem vorletzten Jahrhundert ausnutzen um sich heute im Internet wie die Pest zu verbreiten.<span id="more-4713"></span></p>
<p>War aber nichts. Es geht um Abo Fallen. Geschützt werden sollen die Leute (Verbraucher), die seitenlange Formulare mit vollständiger Adresse und teilweise sogar mit Bankverbindung ausfüllen, und sich dann übertölpelt fühlen, dass sie tatsächlich Geld für irgendeinen Tand bezahlen sollen. Damit hätte man ja auch gar nicht rechnen können. Aber gut, sollen sie denen ruhig auch das Handwerk legen; mit einem Button. Eigentlich gibt es das sowieso schon längst, und das Geschmeiß der Jura-Studenten marodiert seit Jahren durch die Online Shops, die irgendwo etwas nicht exakt so haben, wie es der Fernabsatz will. Jetzt wird es von themenfernen Personen in bürokratendeutsch in Gesetze gegossen.</p>
<p>Zwischenzeitig wundere ich mich, sind es doch immer die selben Seiten ein paar einzelner &#8220;Anbieter&#8221;, die hier Gesetze erzwingen. Und 30% aller Nutzer sollen sie erreicht haben? Das kann die GEZ besser! Man könnte auf die Idee kommen das Fernabsatzrecht zu überdenken und den Abzockern nicht die rechtliche Sicherheit zu bieten. Nun geht man den Weg anders herum.</p>
<p>Der Fehler im Design ist nur, dass damit ausländische Anbieter nicht habhaft gemacht werden können. Aber das ist dann wohl eine Pattsituation zwischen rechtlicher Forderung an den Anbieter und unrechtmäßiger Forderung an den Geschädigten. Beide können ein selbstbewusstes &#8220;Du kannst mich mal&#8221; kultivieren. Aber damit allein liefe auch heute bereits so manche fragwürdige Forderung ins Leere. So ist der Deutsche nicht, er teilt sich mit. Der Deutsche klebt sich &#8220;Kimberly an Board&#8221; in die Heckscheibe, die jeden, der es nicht wissen will, darüber informiert, dass es zum Kind gereicht hat. Also eben noch einen Button hinzu. Wir werden Gesetze erlassen, was genau auf dem Button stehen muss, klar, mit Farb- und Größenangabe.</p>
<p>Haha, und richtig lustig wird die Geschichte wenn die EU doch ihre Softwarepatentideen durchboxt. Dann kann amazon als Patenthalter für Warenkorb-Bestell-Buttons schön die Hand aufhalten und Gebühren für die rechtlich vorgeschriebene technische Einrichtung kassieren. Das macht die GEZ im Zusammenspiel mit dem Finanzamt ja auch nicht anders. Im Politjargon nennt man das &#8220;Mittelstands- und Innovationsförderung&#8221;. Ich würde das an sonnigen Tagen eher Hilflosigkeit nennen.</p>
<div class="shr-publisher-4713"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F08%2F25%2Fbutton-statt-waffen%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F08%2F25%2Fbutton-statt-waffen%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bäuerchen gemacht</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2011/08/08/bauerchen-gemacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 10:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat der Friedrich (CSU) doch mal wieder so richtig einen rausgeholt. Ganz Norwegen ist in Trauer aber mit dem deutlichen Signal die Freiheit gegen ihre Feinde zu verteidigen, da greift der Herr Friedrich das urdeutsche und urCSU Empfinden auf, die Sicherheit vor die Freiheit zu stellen. Wo sich Norwegen besonnen nicht in Ketten legen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>Da hat der Friedrich (CSU) doch mal wieder so richtig einen rausgeholt. Ganz Norwegen ist in Trauer aber mit dem deutlichen Signal die Freiheit gegen ihre Feinde zu verteidigen, da greift der Herr Friedrich das urdeutsche und urCSU Empfinden auf, die Sicherheit vor die Freiheit zu stellen. Wo sich Norwegen besonnen nicht in Ketten legen lassen will, nimmt der deutsche Michel Breiviks Einladung nur allzu gerne an um Kontrolle ins Internet zu bringen. Kein Gedanke ist absurd genug, um ihn nicht im Deckmantel der Betroffenheit als menschenfreundlich zu äußern, auch wenn die Konsequenz einer solchen Äußerungen Zustände schaffen würde, wie wir es aus Vorbildsstaaten wie China oder den Iran kennen. Reihenweise verliert ein um die andere Institution von Medien über Politik die Glaubwürdigkeit einer ganzen Generation, die eben merkt, dass hier Leute über Dinge sprechen, über die sie lieber schweigen sollten.</p>
<p>Immerhin, könnte man meinen, hagelt es Kritik aus allen politischen Ecken. Leider beschränkt sich die Vielzahl der Kritik auf die technische Unmöglichkeit und Naivität (sogar Personalkosten werden angeführt!), nicht jedoch auf die demokratische und gesellschaftliche Abart einer &#8220;Ich habe nichts zu verheimlichen&#8221; Argumentation. Auch ist der Begriff &#8220;Blogger&#8221; hinreichend überfordert verwendet. Aber das kennt man auch auch dem öffentlich-rechtlichen Medienzirkus. Da ist jedes Gästebuch ein Blog, ein Poll mit Kommentarfunktion ist ein Blog, alles wo man selbst agiert firmiert heute unter Blog. Ein schönes Modewort. Wie ist das eigentlich mit dem guten alten Forum? Blog! Pinnwand? Blog! Kleinanzeigen? Blog! Friedrich? Bock!</p>
<div class="shr-publisher-4681"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F08%2F08%2Fbauerchen-gemacht%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F08%2F08%2Fbauerchen-gemacht%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Na Google, was meinste?</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2011/07/29/na-google-was-meinste/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 23:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind die wirklich wirklich wichtigen Fragen. Fragen, die jeden interessieren. Google komplettiert sie mit Vorschlägen. Wie kann man&#8230; schnell abnehmen bei facebook freunde löschen sich vor ehec schützen Womit wird&#8230; kokain gestreckt das schnitzel cordon bleu gefüllt bio gemüse gedünkt Gibt es&#8230; geister aliens gott Habe ich&#8230; ehec depressionen übergewicht Meine Freundin&#8230; kommt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>Es sind die wirklich wirklich wichtigen Fragen. Fragen, die jeden interessieren. Google komplettiert sie mit Vorschlägen.<span id="more-4633"></span></p>
<p><strong>Wie kann man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>schnell abnehmen<br />
bei facebook freunde löschen<br />
sich vor ehec schützen</p></blockquote>
<p><strong>Womit wird&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>kokain gestreckt<br />
das schnitzel cordon bleu gefüllt<br />
bio gemüse gedünkt</p></blockquote>
<p><strong>Gibt es&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>geister<br />
aliens<br />
gott</p></blockquote>
<p><strong>Habe ich&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>ehec<br />
depressionen<br />
übergewicht</p></blockquote>
<p><strong>Meine Freundin&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>kommt nicht<br />
ist hässlich<br />
stinkt</p></blockquote>
<p><strong>Wie oft&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>duschen<br />
gibt es meinen namen<br />
haare waschen</p></blockquote>
<p><strong>Sollte man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>pickel ausdrücken<br />
mit muskelkater trainieren<br />
sich bei facebook anmelden</p></blockquote>
<p><strong>Wie schmeckt</strong></p>
<blockquote><p>kot<br />
menschenfleisch</p></blockquote>
<p><strong> Niemand will&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>mich<br />
eine mauer bauen<br />
mit mir befreundet sein</p></blockquote>
<p><strong> Alle wollen&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>gut aussehen<br />
nach oben<br />
nach berlin</p></blockquote>
<p><strong>Welches Verhältnis&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>hatte der steinzeitmensch zu pferden<br />
besteht im islam zwischen gott und dem menschen</p></blockquote>
<p><strong>Wie macht man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>einen screenshot<br />
ein herz<br />
rührei</p></blockquote>
<p><strong>Kann man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>während der periode schwanger werden<br />
bei facebook sehen wer auf meiner seite war<br />
schwanger werden wenn man seine tage hat</p></blockquote>
<p><strong>Sollte ich&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>schluss machen<br />
mich trennen<br />
ihr interesse geweckt haben</p></blockquote>
<p><strong>Mein Kopf&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>ist jwd<br />
juckt<br />
dem henker</p></blockquote>
<p><strong>Es wird&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>regen geben<br />
ein hase<br />
ein junge</p></blockquote>
<p><strong>Warum wird&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>spargel bitter<br />
der rand des pazifischen ozeans auch feuerring genannt<br />
man rot</p></blockquote>
<p><strong>Ich möchte&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>sterben<br />
ein eisbär sein<br />
abnehmen</p></blockquote>
<p><strong>Darf man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>spinat aufwärmen<br />
sein kind adolf nennen<br />
auf dem balkon grillen</p></blockquote>
<p><strong>Wer kann mir&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>geld leihen<br />
helfen<br />
geld schenken</p></blockquote>
<p><strong>Sieht man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>auf facebook wer auf meiner seite war<br />
bei facebook wer auf meinem profil war<br />
wenn man geblitzt wurde</p></blockquote>
<p><strong>Riecht man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>nach bärlauch<br />
nach wodka<br />
nach shisha</p></blockquote>
<p><strong>Schmeckt man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>ehec<br />
salmonellen<br />
mundgeruch beim küssen</p></blockquote>
<p><strong>Fühlt man&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>die befruchtung<br />
wenn man schwanger ist<br />
den eisprung</p></blockquote>
<p><strong>Wer war&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>jesus<br />
auf meiner facebook seite<br />
judas</p></blockquote>
<p><strong>Wann ist&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>vatertag<br />
ostern<br />
vatertag 2011</p></blockquote>
<p><strong>Wie hat&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>dortmund gespielt<br />
man das erste mal<br />
man den kern-hülle aufbau des atoms entdeckt</p></blockquote>
<p><strong>Was wird&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>in das verkehrszentralregister eingetragen<br />
nass wenn es trocknet<br />
durch diese verkehrszeichen angekündigt</p></blockquote>
<p>Die größten Fragen der Menschheit münden in der einen Frage: <strong>Kann man sehen, ob ehec schon auf meiner facebook seite war und bin ich dann schwanger?</strong> Möge Euch die Erleuchtung gekommen sein. Danke, kommt wieder!</p>
<div class="shr-publisher-4633"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F07%2F29%2Fna-google-was-meinste%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F07%2F29%2Fna-google-was-meinste%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dann nimm die Hand doch raus du Arschloch!</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2011/05/17/dann-nimm-die-hand-doch-raus-du-arschloch/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 23:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Angenommen jemand hat eine Hand im Feuer und beklagt sich ständig darüber, dass es heiß ist: Was mag man einer solchen Person noch sinnvolles sagen? Es ist ja nicht gerade so, als ob man auf dem Scheiterhaufen sitzt und keine andere Möglichkeit hat als auszuharren bis man verdampft wurde, wie z.B. all die symbolischen Strohpuppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_4069" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/osterfeuer-big.jpg" rel="lightbox[4062]"><img class="size-full wp-image-4069" title="Judas-Verbrennung - Jährliche Folklore für Jung und Alt" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/osterfeuer.jpg" alt="Judas-Verbrennung - Jährliche Folklore für Jung und Alt" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Judas-Verbrennung - Jährliche Folklore für Jung und Alt</p></div>
<p>Angenommen jemand hat eine Hand im Feuer und beklagt sich ständig darüber, dass es heiß ist: Was mag man einer solchen Person noch sinnvolles sagen? Es ist ja nicht gerade so, als ob man auf dem Scheiterhaufen sitzt und keine andere Möglichkeit hat als auszuharren bis man verdampft wurde, wie z.B. all die symbolischen Strohpuppen beim kulturellen österlichen Einheizen.<span id="more-4062"></span>Zeitungsverleger und Nachrichtenagenturen stürzen sich mit Wonne auf Apple. Es vergeht kein Tag, an dem nicht führende Schreibstuben ihre Werbe-Artikel (zum fremdschämen) auf ihren Startseiten platzieren. Hintergrund ist die Oase sprudelnder Einnahmen des geschlossenen Apfel-Systems vor sich, denn auf dem iPhone und iPad lässt sichs prima leben, und die reale böse Welt des offenen Internets hinter sich. Von der Hölle in die Oase. Der Kontrollverlust begründet im dezentralen Layout des Internet scheint ist die größte Bürde für die moderne und archaische Welt gleichermaßen zu sein. Die einen bekommen ihre Kunden nicht mehr in den Griff, die anderen nicht mehr ihre Untertanen.</p>
<p>Immer wieder ist hier Google Fokus des Wehklagens meinungsbildender Organe des öffentlichen Lebens, weil Google keine eigenen Inhalte liefere, und sich mit ihrer Newsseite &#8220;fremden Eigentums bemächtige&#8221;, gar &#8220;Diebstahl beginge&#8221;. &#8220;Raubkopie&#8221;, so zweieinhalb Schritte vor dem Mord. Dabei hat man das Eigentum erst selbst so teuer von Reuters und Co. gekauft. Schon mal headlines gegoogelt? So geht das nicht! Genau, so muss das auch nicht sein. Es sind nur ein paar winzige Byte, einmalig in eine harmlose Textdatei ins Rootverzeichnis getippt, und die Platzierung der eigenen Seite im Google Index ist Geschichte:</p>
<blockquote><p>Disallow /</p></blockquote>
<p>Da hätte man doch erreicht, was man möchte. Warum machen sie es nicht? Weil jammern besser ist und mit beeindruckenden Fantasiezahlen über scheinbare Umsatzverluste (Arbeitsplätze, Arbeitsplätze!) schwachbegabte Politiker zu beeindrucken sind, die infolge dessen irgendwelche Gesetze überlegen um Arbeitsplätze zu sichern, ihre eigenen allem voran. Außerdem wissen die Verleger ganz genau, welchen horrenden Nutzen sie ja eigentlich vollkommen kostenlos aus Google und dem Netz insgesamt ziehen bzw. ziehen können. Denn ein Publizist möchte publizieren. Dafür benötigt er kein Publikum, es rundet die Sache aber doch irgendwie ab. Das Publikum kommt im Internet natürlich von Google in erheblichem Maße (ist der CTR gesund, freut sich der Publizist) . Deshalb findet sich nicht der Ausschluß des bösen amerikanischen Unternemens in der <em>robots.txt</em>, sondern:</p>
<blockquote><p>Crawl Delay: 1</p></blockquote>
<p>Die Inhalte können also von der gebeutelten Nachrichtenseite ganz bewusst gesteuert gar nicht schnell genug im Google Index landen, um dann den gewöhnlichen Leser darüber in Kenntnis zu setzen, dass man als Rechteinhaber oder Verwerter so gar nicht amused ist, wozu man Google gerade angewiesen hat. Dabei müssen die Seiten auch schnell im index landen, denn nichts ist älter als die News von gestern. Und wenn morgen Frau Merkel eine heiß diskutierte Bemerkung macht, möchte man natürlich möglichst alle Google Sucher abschöpfen die danach suchen, und Werbung anbieten. Das ist ein gewöhnliches New Media Geschäftsmodell.</p>
<p>Das Jammern besteht nun darin, der viel belesenen und wenig verstehenden Gesellschaft glauben machen zu wollen, dass das alte Geschäftsmodell ja gar nicht mehr funktioniert (hat doch immer gelaufen!), ohne das neue zu erwähnen, oder, und das ist der schlimmste Fall, nicht zu beherrschen. Und Lieschen Müller glaubt auch noch ernsthaft über ein altes Geschäftsmodell jetzt auf dem neuen iPad Geld für eine Ware zahlen zu müssen, die bereits mit dem neuen Geschäftsmodell finanziert wurde. Ein einträgliches Geschäft. So verlockend, dass man tatsächlich noch die Frechheit besitzt gegen Google zu klagen und an der gesamten Struktur des Systems zu rütteln, statt sich die Blöße zu geben und die 8 Byte auf dem Webserver zu speichern, der Google veranlasst nicht mehr zu indizieren. Lieschen Müller, die Apfel Teile und das Geschäftsmodell der Papiermedien in Bits und Bytes, das passt einfach. Denn das Geschäftsmodell des Abverkaufs ist in etwa so innovativ wie das Design von Apple. Zwei Suchwörter für die Google Bildersuche: +Apple +Braun.</p>
<p>Nein nein, es geht ja <strong>nur</strong> um die News Seite! Denn vielleicht landet der Besucher ja gar nicht auf meiner nach allen Regeln der Kunst aufbereiteten Werbeanzeige neben der Kurzmeldung von Reuters, sondern verbleibt auf der Google News Seite! Dann ist mein CTR mangels T im Arsch und der ganze Mist ist umsonst. Mein Vorschlag: Google zahlt pro Artikel so viel Geld an die Verleger, wie die Verleger pro Leser der von Google kommt. Eine Nullrechnung, passend zugeschnitten auf schreibende Rechenschieber-Nullnummern. Es ist nicht verständlich, wieso man einerseits durchaus in der Lage ist mit der Google-Maschine zu kommunizieren wenn es mal wieder schnell gehen soll um Einnahmen zu generieren, andererseits aber der Rechtsweg bestritten wird, weil es unzumutbar erscheint mit der Google-Maschine zu reden, wenn es gar nicht gehen soll.</p>
<p>Kein Verlag kann ohne Google, und es ist eine Frage der Vernunft nicht die Hand zu beißen, die einen füttert. Ich würde wirklich gerne einmal die Reaktionen erleben, wenn Google mal eine Woche alle Nachrichtenseiten aus ihrem index wirft. Da kann man dann sehen, nach welchem Geschäftsmodell die Seiten gestrickt sind.</p>
<p>Um im Holzmedien Vergleich zu bleiben: Hier wird ein Popanz aufgebaut, als würde der Springer Verlag gegen Kioskbesitzer klagen, weil seine Kunden im Kiosk gar nicht alle die Zeitung kaufen, sondern beim in-der-Schlange-stehen nur kurz gelangweilt drin rumblättern und es wieder zurück legen (Diebstahl!), oder beim Bäcker einen flüchtigen Blick auf die übergroße Headline wirft (Frevel!). Und da der Kioskbesitzer die Inhalte mehr oder weniger nur bereitstellt statt zu verkaufen (Raub!), muss er natürlich für jeden Nicht-Verkauf zahlen. Und die Differenz aus den tatsächlichen Verkäufen und der Gesamtzahl an Augen an der Zeitung ergibt den verlorenen Umsatz (Marketing). Deshalb sind Holzmedien auch gefächert im Regel aufgereiht, das erhöht die Sichtung! So kommt auch die Musikindustrie zu Schadenersatzklagen mit Schadenssummen, die höher sind als die Gesamteinnahmen seit Schellack, mehr noch: Mehr als das Bruttosozialprodukt der ganzen Welt ist einer einzigen Firma an Schaden entstanden, wohlgemerkt durch eine Nischen-&#8221;Raubkopie&#8221;-Seite. <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/75-000-000-000-000/">Die ganze Posse</a>.</p>
<div class="shr-publisher-4062"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F05%2F17%2Fdann-nimm-die-hand-doch-raus-du-arschloch%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F05%2F17%2Fdann-nimm-die-hand-doch-raus-du-arschloch%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SSH absichern, Server schonen, ruhiger schlafen</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2011/04/14/ssh-absichern-server-schonen-ruhiger-schlafen/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 22:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Furchtbar diese Script Kiddies. Schau ich mir mit cat /var/log/messages &#124; grep sshd &#124; wc -l an, was der SSH deamon heute so getrieben hat, bekomme ich 8327 heraus. Das sind ganz grob 8320 Versuche in meinen Server einzusteigen seit 1:30 (logrotate) bis jetzt, 23:56Uhr. Alle 10 Sekunden ein Angriff. Das nervt. Und es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>Furchtbar diese Script Kiddies. Schau ich mir mit</p>
<pre>cat /var/log/messages | grep sshd | wc -l</pre>
<p>an, was der SSH deamon heute so getrieben hat, bekomme ich 8327 heraus. Das sind ganz grob 8320 Versuche in meinen Server einzusteigen seit 1:30 (logrotate) bis jetzt, 23:56Uhr. Alle 10 Sekunden ein Angriff. Das nervt. Und es ist nur Statistik, denn in der Regel kommen die Anfragen in Zyklen geballt auf einmal. Nicht nur, dass immer mal die Chance besteht Erfolg oder Pech zu haben (je nach Seite), es strapaziert auch unnötig die Ressourcen des Servers. Was tun?<span id="more-3889"></span>Absichern! Mit failtoban hantiere ich schon eine ganze Weile, aber es geht auch einfacher. Der SSH Dienst lässt sich auf vielfältigste Weise relativ schnell so absichern, dass man ein wenig ruhiger schlafen kann und ein paar Leute weniger hört, die draußen vor dem Tor die Füße gegen die Zarge knallen. Die Änderungen sind in der SSH Konfigurationsdatei vorzunehmen, vorzugsweise liegt diese unter</p>
<pre>/etc/ssh/sshd_config</pre>
<ol>
<li><strong>Port 4711</strong><br />
SSH wartet per Definition auf Port 22 auf Anfragen. Das macht die Sache für Angreifer einfach und ist Grund genug, den Port zu ändern. Vielleicht irgendwas nettes im Vierstelligen?</li>
<li><strong>ListenAddress 123.123.123.123</strong><br />
Unter Umständen laufen auf der Maschine mehrere Interfaces. Und je mehr IP Adressen es werden umso mehr Angriffe über SSH darf man erdulden. Also ist es Zeit hier genau eine IP Adresse einzutragen.</li>
<li><strong>AllowUsers eyjafjallajökull</strong><br />
Wer muss sich überhaupt auf der Kiste einloggen? Standard LAMP Systeme benötigen nicht viele Nutzer, häufig nur genau einen. Und genau der wird hier konfiguriert. Aber wen? root? Nein, denn</li>
<li><strong>PermitRootLogin no</strong><br />
Root sperren wir aus. Ebenso wie der Port ist root als Benutername schon eine ziemlich einfach zu erratende Variable. Mit sudo erledigen wir dann die wirklich wichtigen Dinge, der login läuft dann über den User eyjafjallajökull oder jeden anderen denkbaren (und eingerichteten!) Account.</li>
<li><strong>MaxStartups 3</strong><br />
Wenn man erst kein Glück hat, und dann auch noch Pech dazu kommt, toben sich auch noch mehrere Zeitvertreiber gleichzeitig am Tor aus. Also beschränken wir die von ssh maximal offenen Loginversuche einfach.</li>
<li><strong>MaxAuthTries 3</strong><br />
Wer dreimal falsch lag kann nach Hause gehen. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht direkt der erste Brute-Force Erfolg hat, also versucht man es weiter. Aber nach 3 mal Karussell mag SSH dann nicht mehr.</p>
<p>Wenn das auch alles noch nicht geholfen hat hilft nur die Besinnung auf alte Werte: Rauf auf die Brüstung mit den Pechkesseln! Der Vollständigkeit halber:</li>
<li><strong>Protocol 2</strong><br />
Das ist auf halbwegs modernen Kisten sowieso der Fall.<strong> </strong></li>
</ol>
<p>Für die Paranoiker, Passwortvergesser und Zwei-Finger-Suchsystem-Tipper gibt es dann noch die Authentifizierung mittel RSA Key, da gehe ich vielleicht später mal noch drauf ein, so paranoid bin ich noch nicht. Nein, eigentlich liegt das nicht am Bedürfnis der Absicherung, sondern am Handling. Ein (anstädniges) Passwort im Kopf scheint mir sicherer als eine Datei auf der Workstation und ist darüber hinaus universeller.<br />
Als letztes: SSH neu starten!</p>
<pre>/etc/init.d/sshd restart</pre>
<p>Wer über SSH selbst den Dienst konfiguriert hat, was bei Webservern der Fall sein wird, sollte in einem zweiten Terminal dann schauen, ob man sich erfolgreich einloggen kann, bevor man das eigentliche Terminal schließt. Sonst läuft man bei Fehlkonfiguration Gefahr sich selbst auszusperren. Lästige Kiste.</p>
<p>Mit <a href="http://www.fail2ban.org/wiki/index.php/Main_Page">failtoban</a> oder <a href="http://denyhosts.sourceforge.net/">DenyHosts</a> kann man dann auch noch die messages und Konsorten auswerten und die entsprechenden Angreifer über iptables blocken (lassen). Das ist gerade deshalb nett, weil sie damit noch weit früher und Einfallstor übergreifend zum Teufel geschickt werden können. Was vergessen? Nächstes mal gibts auch wieder ein Bildchen, aber ich muss mir so viel aus dem Berufsleben anderer Leute anhören&#8230;</p>
<p>Nachtrag: Wie ich gerade gesehen habe, hat Thomas Falkner in seinem Blog vor bereits 3,5 Jahren einen<a href="http://blog.thomas-falkner.de/2007/09/25/ssh-absichern/"> ziemlich sinngleichen Artikel</a> geschrieben. Ist auch schön, und ausführlicher in Bezug auf PubkeyAuthentication.</p>
<div class="shr-publisher-3889"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F04%2F14%2Fssh-absichern-server-schonen-ruhiger-schlafen%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F04%2F14%2Fssh-absichern-server-schonen-ruhiger-schlafen%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Willkommen bei facebook</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2011/03/23/willkommen-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 22:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Großer Mann, curryfarbener Trenchcoat, Hut tief ins Gesicht gezogen. Steht vor der Tür. Schellt. Ich lasse die Tür zu. Komischer Mann. Zwei Wochen später, selber Mann, selbe Szene. Ich öffne nicht. Wochen später &#8211; Frühling, ich öffne die Fenster. Unterhalte mich mit meinen Nachbarn. Dies und das. Ein Tag später, großer Mann schleicht durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="283" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SmRdsVvOYsg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="283" src="http://www.youtube.com/v/SmRdsVvOYsg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p>Großer Mann, curryfarbener Trenchcoat, Hut tief ins Gesicht gezogen. Steht vor der Tür. Schellt. Ich lasse die Tür zu. Komischer Mann. Zwei Wochen später, selber Mann, selbe Szene. Ich öffne nicht. Wochen später &#8211; Frühling, ich öffne die Fenster. Unterhalte mich mit meinen Nachbarn. Dies und das. Ein Tag später, großer Mann schleicht durch die Nachbarschaft. Schellt bei Nachbarn. Nachbarn öffnen. Großer Mann stellt Fragen über mich, Nachbarn antworten. Großer Mann weiß bescheid. Stasi will keiner. Facebook ist super. Morgen ist auch noch ein Tag. Schlafen gehen. Daten arbeiten. Irgendeiner ist wach. Für mich. Ohne Wahl. Ach ist doch nicht so schlimm. Danke schön.</p>
<div class="shr-publisher-3855"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F03%2F23%2Fwillkommen-bei-facebook%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2011%2F03%2F23%2Fwillkommen-bei-facebook%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>T_PAAMAYIM_NEKUDOTAYIM &#8211; Fremdsprachen und so&#8230;</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2010/11/16/t_paamayim_nekudotayim-fremdsprachen-und-so/</link>
		<comments>http://www.armin-gerhardts.de/2010/11/16/t_paamayim_nekudotayim-fremdsprachen-und-so/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 01:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur, dass man mit Inbrunst versucht dem schmutzigen PHP und den noch schmutzigeren Ergüssen der letzten 7 Jahre Struktur zu geben. Jetzt fängt PHP auch noch an mich zu belehren. Wie kommt man auf eine Fehlermeldung wie `T_PAAMAYIM_NEKUDOTAYIM`? Der Gültigkeitsbereichsoperator der Skriptsprache PHP wird offiziell Paamayim Nekudotayim genannt [..] Nekudotayim (Doppelpunkt) setzt sich aus Nekuda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>Nicht nur, dass man mit Inbrunst versucht dem schmutzigen PHP und den noch schmutzigeren Ergüssen der letzten 7 Jahre Struktur zu geben. Jetzt fängt PHP auch noch an mich zu belehren. Wie kommt man auf eine Fehlermeldung wie `<strong><em>T_PAAMAYIM_NEKUDOTAYIM</em></strong>`?</p>
<blockquote><p>Der Gültigkeitsbereichsoperator der Skriptsprache PHP wird offiziell Paamayim Nekudotayim genannt [..] Nekudotayim (Doppelpunkt) setzt sich aus Nekuda (Punkt) und der Dual-Endung -ayim (zwei) zusammen. Das Wort Paamayim besteht aus Paam (multiplizieren) und wieder der Endung -ayim.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paamayim_Nekudotayim">Wikipedia</a></p></blockquote>
<p>Askladange! Ich sollte ins Bett gehen. Immerhin habe ich jetzt meine Klasse fertig, die mir aus jeder beliebigen Tabelle mit jeder beliebig dahingeklatschten Suchphrase</p>
<blockquote><p>+&#8221;bla bla&#8221; &#8220;schon gut&#8221; ich hör -jetzt &#8220;mal lieber&#8221; ++auf</p></blockquote>
<p>sinnvoll und korrekt entsprechende Daten ausliefert &#8211; sofern vorhanden. Das wurde auch Zeit! Es gibt Leute, die scharren ständig mit den Hufen.</p>
<blockquote><p>require(&#8216;sandmann.php&#8217;);<br />
$x = new Bettgehen();<br />
$x-&gt;jetzt();</p></blockquote>
<div class="shr-publisher-3280"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2010%2F11%2F16%2Ft_paamayim_nekudotayim-fremdsprachen-und-so%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2010%2F11%2F16%2Ft_paamayim_nekudotayim-fremdsprachen-und-so%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Katzenjammer</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/12/09/katzenjammer/</link>
		<comments>http://www.armin-gerhardts.de/2009/12/09/katzenjammer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal kann man es einfach nicht mehr sehen. Oh wie ist Google böse! Aktuell geistert es durch den Internetwald, dass Google Analytics ganz ganz böse ist! Oberste Datenschützer haben auf der Suche nach Arbeit mal wieder im Datennetz gesucht, um dem Datenschutz zu frönen. Und aktuell ist Google Analytics böse, was mitunter durch ziemlich pomadige Unterstützung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><div id="attachment_1638" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/katzenjammer-big.jpg" rel="lightbox[1637]"><img class="size-full wp-image-1638" title="Katzenjammer - über die böse Tante Google" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/katzenjammer.jpg" alt="Katzenjammer - über die böse Tante Google" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Katzenjammer - über die böse Tante Google</p></div>
<p>Manchmal kann man es einfach nicht mehr sehen. Oh wie ist Google böse! Aktuell geistert es durch den Internetwald, dass Google Analytics ganz ganz böse ist! Oberste Datenschützer haben auf der Suche nach Arbeit mal wieder im Datennetz gesucht, um dem Datenschutz zu frönen. Und aktuell ist Google Analytics böse, was mitunter durch ziemlich pomadige Unterstützung der Leitmedien in die Hirne des gemeinen Internetnutzers gehämmert wird.</p>
<p><span id="more-1637"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Was ist Google Analytics überhaupt?</strong></p>
<p>Google Analytics ist ein Dienst, den man als Webseitenbetreiber mit ein paar Zeilen Quellcode auf seiner Website einbinden kann, und der Besucher zählt. Es misst neben den nackten Zahlen noch die Herkunft, die Verweildauer, mit welchen Suchwörtern über eine Suchmaschine die eigene Seite gefunden wurde und die Technik (Browser / Betriebssystem / Provider / Verbindungsart). Google hat diesen ehemals kostenpflichtigen Dienst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Urchin_(software)">Urchin</a> 2005 von einer anderen Firma aufgekauft und unter eigener Flagge kostenlos zur Verfügung gestellt und weiterentwickelt. Es ist also keinesfalls so, als hätte Google hier irgendwas innovatives entwickelt um den gläsernen Bürger zu schaffen. Das Prinzip ist so alt wie das Internet selbst, da ein Seitenbetreiber ein natürliches Interesse über den Erfolg seiner Website hat. Analytics ist auch nicht der einzige Dienst in diesem Bereich &#8211; es gibt Hunderte. Ich selbst habe ja von 2000-2007 mein eigenes System entwickelt, was genau das macht wie Google Analytics &#8211; und immerhin war es zu Spitzenzeiten auf mehreren 10.000 Seiten installiert. Das Problem mit Analytics sehen Datenschützer vielschichtig.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Warum über Google Analytics und keinen anderen Anbieter?</strong></p>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, kostete der Vorgänger von Analytics eine Pauschale ab $99 im Monat, was er ab einer gewissen Seitengröße auch durchaus wert war. Dadurch, dass Google Analytics nach der Übernahme den Dienst fortan bis 5Mio Seitenimpressionen pro Monat und Domain kostenlos zur Verfügung gestellt hat, kam es natürlich zu einem sprunghaften Anstieg der Nutzerzahlen. Analytics bietet kostenlos wohl den größten Umfang mit dem unkompliziertesten Aufwand. Allerdings liegen diese Daten alle bei Google &#8211; einem immer größer werdenden Internet-Monopol. Hier sehen Datenschützer die Gefahr, dass personenbezogene Daten verschiedener Dienste miteinander verknüpft werden könnten, um so eine ideales Bild des Nutzers zu bekommen. Die Gefahr bestünde der Diskussion folgend darin, dass Google massenhaft Nutzerprofile bekommt, die gewinnbringend eingesetzt werden könnten. Dieses Prinzip kennen wir von Payback, Quelle und wie sie heißen. Adressen sammeln - Profile erstellen &#8211; Werbung. Vergessen wird hierbei jedoch, dass Google bereits vor einiger Zeit einen ganz anderen, und letztendlich viel erfolgreicheren Weg eingeschlagen hat, mit Werbung Geld zu verdienen. So viel Geld, dass das Google Universum für den Otto-Normalverbraucher kostenlos verfügbar ist.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Warum Nutzerprofile für Google im Vergleich &#8220;wertlos&#8221; sind!</strong></p>
<p>Google hat mit AdSense und AdWords Werbestrategien entwickelt, die sich nicht am Besucher, sondern am aufgerufenen Inhalt, also dem derzeit aktuellen Interesse des Besuchers, orientieren. Ruft man eine Internetseite auf, auf der Google AdSense Werbung geschaltet ist, weiß Google um den Inhalt der Website und zeigt automatisch thematisch relevante Werbung an. Dies erklärt auch den ungeheuren Erfolg dieses Modells und die scheinbar endlose Liquidität der Firma. Früher war es so, dass man sich mühsam aus einem Pool Werbender ein paar Kategorien grob aussuchen konnte, um dann doch wieder nackte Damen in Werbeanzeigen auf der eigenen Homepage sehen zu müssen. Hiermit hat Google Schluss gemacht. Das Prinzip funktioniert sowohl für den Besucher, für den Werbetreibenden, als auch für den Werbeplatzanbieter besser, als jedes bisher dagewesene Werbeprinzip, da es so unmittelbar am derzeitigen Gedanken des Besuchers ist, wie kein anderes Prinzip. Und es ist damit um längen besser, als irgendwo gespeicherte Nutzerprofile, weil es unmittelbarer arbeitet. Erleichternd für Datenschützer sollte es eigentlich sein, dass sich die Werbung am Website-Inhalt, und nicht am Besucher orientiert. Der Verkauf oder der Aufbau von Nutzungs- und Kaufstatistiken halte ich deshalb für ein Verfahren, dass der Einzelhandel aus Mangel an Möglichkeiten intensiv nutzt - Google kann es jedoch im Prinzip egal sein, da jeder Aufruf einer Seite unmittelbar das Interesse des Besuchers vermittelt.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Das Klagen im Walde über Google Analytics</strong></p>
<p>Interessant zu sehen ist, wie und wo die Bedenken der Datenschützer dankbar aufgenommen werden. Google Analytics wird nicht der beste Ruf angehaftet &#8211; und das hat seine Gründe. Zunächst hat Analytics, das habe ich am eigenen Umsatz gemerkt, einen ganzen Wirtschaftsbereich ad absurdum geführt, da Google seinen Dienst eben kostenlos und häufig noch mit besseren Daten und sowieso besser aufbereitet anbietet. Ich konnte mein System <a href="http://www.voice-of-web.de/c-AllMyVisitors-s29.html">AllMyVisitors</a> praktisch nicht mehr verkaufen, und habe es dann 2007, zwei Jahre nachdem Analytics das Licht der Welt erblickte, als &#8220;tu damit was du willst&#8221; Software kostenlos zur Verfügung gestellt. Zuvor wurden je nach Lizenz 0€, 19€ oder 59€ fällig.</p>
<p>In den großen Verlagshäusern wird, wie es schon im Print-Bereich üblich ist, häufig IVW eingesetzt. Das kleine Dreieck findet sich eigentlich in jeder größeren Zeitschrift, und der Tracking-Code auch auf jedem größeren aus dem Print Bereich kommenden Online Magazin. IVW ist im Prinzip das gleiche Prinzip wie Analytics &#8211; es soll die Nutzungsart der Website für den Seitenbetreiber transparenter machen.</p>
<p>Es mutet komisch an Berichte über das böse Google Analytics zu lesen, auf dessen Seite mit gleich 4 weitere Tracking-Dienste Cookies setzen wollen, um mich und mein Surfverhalten zu verfolgen. Ist das Zielfernrohr auf Google Analytics am Ende wieder mal nichts anderes als Lobbyarbeit gegen einen unbequemen Gegner? Das Argument &#8220;<em>die Daten werden in die USA übertragen</em>&#8221; ist ja allgegenwärtig und wiedermal gerade aufgrund der Internationalität des Internets und dessen Anbieter lächerlich wie eine Stammtischdiskussion über Quantenphysik.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Die Sache mit den personenbezogenen Daten</strong></p>
<p>Da Google die Verknüpfung von Nutzerkonten nie auch nur im Ansatz nachgewiesen werden konnte und auch von Google dementiert wird, ich habe ja gerade darüber geschrieben warum Google die Möglichkeit im Prinzip auch am Scheitel vorbei gehen kann, hat man aktuell umgerudert und beruft sich auf die widerrechtliche Verarbeitung von &#8220;personenbezogenen Daten&#8221;. Diese dürfen aus gutem Grund nur dann verarbeitet werden, wenn der Nutzer dazu sein Einverständnis gibt. In der Praxis ist es jedoch so, dass kaum Bestellungen bei einem großen Versandhaus überhaupt möglich sind, ohne dass man es <em>zu</em> <em>akzeptieren hat</em>. Interessant ist hierbei, dass ich z.B. auf meine amazon E-Mail Adresse ausschließlich E-Mails von amazon bekomme. Die E-Mail Adressen <a href="mailto:neckermann@armin-gerhardts.de">meckermann@armin-gerhardts.de</a>, <a href="mailto:baur@armin-gerhardts.de">baurnfeind@armin-gerhardts.de</a> oder <a href="mailto:schwab@armin-gerhardts.de">schwabtich@armin-gerhardts.de</a>  habe ich auch nur für exakt ein Login-Formular genutzt &#8211; welches mag jeder selbst entscheiden. All diese Adressen sind längst nicht mehr aktiv, da sie von Spam überflutet wurden obwohl sie nachweislich nur einem Unternehmen bekannt waren. <em>Böses &#8220;Internet&#8221; &#8211; kauft lieber im Einzelhandel oder den &#8220;etablierten Versand-Kataloghäusern</em>. Die Frage scheint nicht zu sein, ob man im Internet bestellt, sondern eher wo!</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Die IP Adresse als personenbezogenes Datum?</strong></p>
<p>Die Tür, die unsere Hofdatenschützer da aufgetreten haben, ist aber eine grundsätzliche, und keine Google Analytics spezifische. Es ist die Frage, ob die IP Adresse, die jeder Internetnutzer zum Zeitpunkt der Nutzung exklusiv hat, ein personenbezogenes Datum ist, oder nicht. Eindeutige Adressen sind zwingend nötig, um die Kommunikation im Internet möglich zu machen, da logischerweise Zieladressen eindeutig sein müssen, an die Daten gesendet werden sollen. Die Frage, ob nun die IP Adresse ein personenbezogenes Datum ist, ist rechtlich nicht klar. Fakt ist, dass man ohne staatsanwaltschaftliche Hilfe mit der IP Adresse als Privatmann oder Unternehmen weder einen Namen, noch eine Postadresse oder ein Foto eines Nutzers bekommt. Man hat die IP Adresse und ein Nutzungsprofil der IP Adresse &#8211; das wars! In der Regel nach spätestens 24 Stunden wechselt die IP Adresse durch das vom Provider eingestellte Zwangs-Logout. In Zeiten von Routern bekommt man das als normaler Surfer nicht mit.</p>
<p>Jedoch gibt es zum &#8220;Schutz des Urheberrechts&#8221; immer wieder Bemühungen seitens der Politik und Lobbygruppen, Stammdaten der Provider, die als einzige ohne staatsanwaltschaftliche Hilfe eine IP Adresse mit einer Datumsangabe einem Anschluss zuweisen können, Vermarktungsgesellschaften auf Anfrage zur Verfügung zu stellen. Hier bedient sich dann ein privates Unternehmen bei einem anderen um personenbezogene Daten zu tauschen &#8211; interessiert keinen! Die <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">Vorratsdatenspeicherrung</a> ebnet hier den Weg. Hier läuft dann tatsächlich alles zusammen, aber dass ist meilenweit entfernt von dem was Google Analytics macht und wofür es ist.</p>
<p>Allerdings ist für mich auch garnicht klar, ob die IP Adresse von Google Analytics überhaupt im Rahmen der Gesetzgebung als &#8220;verarbeitet&#8221; gilt, da Analytics bekanntlich Cookies setzt, also kleine Textdateien, mit denen man den Besucher wiedererkennen kann. Nehmen wir hier wieder mein entwickeltes Tracking-System, so bestand dort bereits Jahre vor der Diskussion die Möglichkeit, die IP Adressen zu anonymisieren, da mit dem Cookie die Wiedererkennung des Besuchers, und somit die korrekte Zählung ebenfalls möglich ist. Als Analytics Nutzer sieht man ebenfalls nirgendwo eine IP Adresse. Warum auch &#8211; anfangen kann man mit der sowieso nichts.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Die Sache mit den Cookies</strong></p>
<p>Cookies sind kleine Textdateien, die eine Internetseite über den Browser auf dem PC des Surfers installiert. Sie dienen zur Identifizierung des Besuchers. Technisch basieren sie aus einem Namen und einem Inhalt. Hiermit werden z.B. Auto-Login Mechanismen, Warenkorbsysteme uns ähnliches realisiert &#8211; oder eben das Tracking. Wichtig zu wissen ist, dass Domain A technisch bedingt nicht auf Cookies die mir Domain B auf dem Rechner gespeichert hat, zugreifen kann. Aktuell gibt es einen ganz schlauen EU Gesetzentwurf, <a href="http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2949&amp;cHash=db852cb21c">der die Nutzung bzw. das Setzen von Cookies</a> durch den Seitenbetreiber regeln möchte. Angedacht ist, dass gesetzlich geregelt über ein Popup dem Setzen eines Cookies zuvor zugestimmt werden muss. Ungeachtet dessen, dass ich in einem solchen Internet nicht surfen möchte, existiert die freiheitliche Nutzung genau diesen Prinzips längst. Jeder Browser verfügt über die Möglichkeit, jedem Cookie vor dem Schreiben zustimmen zu müssen.</p>
<p><strong>Der Selbsttest:</strong> Beim Aufruf von <a href="http://www.spiegel.de/">Spiegel Online</a> muss ich zunächst drei Cookies bestätigen. Die <a href="http://www.faz.de/">FAZ </a>hätte gerne vier Cookies bestätigt. Die Krone bekommt aber <a href="http://www.welt.de/">Welt Online</a> mit ganzen <strong>15 zu bestätigenden Cookies</strong>. Hier vergingen 20 Sekunden, bis ich die Startseite aufrufen konnte. <a href="http://www.zeit.de/">Zeit Online</a> konnte ich ohne automatische Cookie-Verwaltung gar nicht aufrufen. Alles Online Magazine übrigens, wo mir ein spezieller Anbieter für jede Seite einen Cookie installieren will. Ein Dienst der nicht Analytics heißt, aber trotzdem die Besucher tracken will und den ich eher im Verdacht sehe Profile zu erstellen, weil er das länger macht, als Analytics atmet. Einige obiger Magazine waren in der Vergangenheit nicht gerade bekannt dafür, rational das &#8220;Problem Google Analytics&#8221; zu beschreiben.</p>
<p>Die Bestrebung den Surfer über die Nutzungsmöglichkeiten und Risiken aufzuklären halte ich zumindest für eine bessere Taktik. Hier gab es ja erst kürzlich eine eindeutige <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1300409/Beratungsstelle-soll-Online-Betrug-verhindern.html">Ansage aus der Politik</a>. Dann wäre auch die lästige Cookie Diskussion obsolet, denn Cookies lassen sich wie bereits erwähnt längst mit jedem halbwegs modernen Webbrowser blocken oder nur auf Nachfrage installieren. Hier braucht es wie so oft keine gesetzliche Regelung sondern schlicht Aufklärung &#8211; in Politik und beim Surfer. Das Werkzeug hat der Surfer also längst. Es scheint jedoch nicht praktikabel.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Aber Google ist böse, und solange das nicht beweisbar ist, bleibt es vermutet!</strong></p>
<p>Niemand hat etwas zu verschenken. Jemand, der kleinen Kindern Lutscher schenkt, ist direkt fragwürdig. Warum sollte das bei Google anders sein - ein Unternehmen, dass jährlich Milliarden verschenkt (wenn man annimmt, jede kostenlose Nutzung ließe sich in einer kommerzielle übertragen, wie es Verwertungsgesellschaften bei der Bilanzierung der Verluste gerne machen)! Es bleibt die Frage, ob Googles Dienste ebenso erfolgreich wären, wenn sie kostenpflichtig angeboten würden. Der Google Suchdienst ist Marktführer, mit Google Earth hat Google einen ganz neues Feld aufgetreten und ist ebenfalls Marktführer, kostenlos für den Normalnutzer. Das Prinzip ist mir auch von meinen eigenen Produkten nicht neu, es heißt &#8220;kostenlos für private und gemeinnützige Zwecke&#8221;. Bei Google müsste man dies noch erweitern in &#8220;kostenlos für privat, gemeinnützig, und gewerblich kleine Fische.</p>
<p>Um mit Googles Firmenleitsatz zu enden: <strong>Don&#8217;t be evil</strong>!</p>
<div class="shr-publisher-1637"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F12%2F09%2Fkatzenjammer%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F12%2F09%2Fkatzenjammer%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsfreier Raum Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bösmannstraße lebt ein ganz schlimmer Finger &#8211; Herr Blödmann wird er genannt! Hinten, ganz am Ende! Wir wissen wo er wohnt, wir wissen seit Jahren was er macht, das ist regelmäßig Thema hier im Ort, und keiner hier findet das gut! Zwielichtige Gestalten mit faltenreichen Gesichtern und ebensolchen Gedanken gehen dort aus und ein, und ich will gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>In der Bösmannstraße lebt ein ganz schlimmer Finger &#8211; Herr Blödmann wird er genannt! Hinten, ganz am Ende! Wir wissen wo er wohnt, wir wissen seit Jahren was er macht, das ist regelmäßig Thema hier im Ort, und keiner hier findet das gut! Zwielichtige Gestalten mit faltenreichen Gesichtern und ebensolchen Gedanken gehen dort aus und ein, und ich will gar nicht daran denken, was sie dort machen. Auch die Leute sind hier stadtbekannt! Endlich hat die Regierung gehandelt. Sie hat die Straße abgerissen - im letzten Teil hinten!</p>
<p>Herr Muster beschwert sich jetzt doch tatsächlich, er käme jetzt nur noch erschwert zu seinem Haus. Der steckt bestimmt mit Herr Blödmann unter einer Decke. Jedenfalls haben wir jetzt endlich Handlungsstärke gezeigt.</p>
<p>Es gibt vereinzelt Berichte, ein Bürgerweg und eine weitere Straße würde zum Haus von Herr Blödmann führen, aber als viel beschäftigte Personen haben wir nie nachgesehen. Wir haben endlich Ruhe und das Problem behoben! Außerdem ist mindestens ein Weg ein Privatweg, den kann man eh nicht abreißen.</p>
<p><span id="more-775"></span></p>
<p>Das Internet war nie ein rechtsfreier Raum, genaugenommen war das Internet auch nie ein Raum, hier liegt m.E. ein völlig falsches Verständnis des Internets vor. Personen, die wieder und wieder von der Aufgabe des Internet als rechtsfreien Raum sprechen, haben die letzten 10-15 Jahre so weggeschaut, wie beim Treiben von Herrn Blödmann. Es sind die Personen, die &#8220;das Internet&#8221; gar nicht kennen, geschweige denn verstehen.</p>
<p>Im Gegenteil wird man nicht müde derart Recht zu sprechen, dass die Aufrechterhaltung rechtlich unbedenklicher Dienste zum Spießrutenlauf wird, weil man nach Recht und Gesetz plötzlich Verleger ist, und für seine 10.000 Mitglieder und deren 500 Beiträge/Tag redaktionell verantwortlich.</p>
<p>Nein, die Lösungen, die sich hier geist- und wortreich überlegt werden, machen das Internet weder rechtlicher, noch sicherer. Es verarmt höchstens, wenn Kreativität im Sumpf der Interessenvertretung erstickt. Ich halte es für wenig sinnvoll, aber das habe ich hier schon einmal geschrieben, mit Pfeil und Bogen gegen Panzer zu kämpfen. Ist das Problem mit der &#8220;Raubkopie&#8221; eigentlich gelöst? Wie sieht es aus mit der tollen Strategie gegen das filesharing?</p>
<p>Aber man muss doch etwas machen? Richtig! Wie wäre es, da ja nunmal die Adresse von Herrn Blödmann bekannt ist, bei ihm zu klingeln? Mit dem Abriß der Straße ist er nun höchstens gewarnt, und hat sich in der Nachbarstadt längst ein neues Plätzchen für sein perverses Treiben gesucht.</p>
<p>Das ist nicht meine Auffassung von Handlungsstärke! Und wenn sich dann ein Politiker ins Licht stellt und verkündet, mann müsse Kinderpornografie ächten frage ich mich, welches Bild er von seinen Bürger hat!</p>
<p>Wenn man nun doch Recht durchsetzen will und immer wieder betont, im Internet müssen die gleichen Regeln gelten wie &#8220;im normalen Leben&#8221;, warum handelt man dann nicht auch so? Warum umzäunt das Gebäude von Herrn Blödmann, statt ihn zu stellen?</p>
<div class="shr-publisher-775"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F06%2F17%2Frechtsfreier-raum-internet%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2009%2F06%2F17%2Frechtsfreier-raum-internet%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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		<title>Der Satz des Tages</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 21:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute drei Jahre alt und immer noch gut: Statt mit Pop-Ups zu werben, die nur die Pop-Upblocker sehen, schalten Webmaster mit Layer-Ads unaufdringliche Layer auf Ihren Seiten, an denen der User einfach nicht vorbei kommt. geizkragen.de Tatsächlich entwickelte sich LayerAds ja zur Seuche schlechthin, und mit der Meinung bin ich nicht alleine!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start LikeButtonSetTop --><!-- End LikeButtonSetTop --><p>Heute drei Jahre alt und immer noch gut:</p>
<blockquote><p>Statt mit Pop-Ups zu werben, die nur die Pop-Upblocker sehen, schalten Webmaster mit Layer-Ads <strong>unaufdringliche Layer</strong> auf Ihren Seiten, <strong>an denen der User</strong> einfach <strong>nicht vorbei kommt</strong>.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.geizkragen.de/magazin/grafikoptimierung/layer-ads-denkende-werbung-garantiert-hohe-umsaetze/2353.html">geizkragen.de</a></p>
<p>Tatsächlich entwickelte sich LayerAds ja zur Seuche schlechthin, und mit der <a href="http://www.netgestalter.de/sonstiges/layer-ads-blockieren.html">Meinung bin ich nicht alleine</a>!</p>
<div class="shr-publisher-302"></div><!-- Start LikeButtonSetBottom --><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><div class='shareaholic-like-buttonset' style='float:right;height:30px;'><a class='shareaholic-fblike' shr_layout='button_count' shr_showfaces='false' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F12%2F29%2Fder-satz-des-tages%2F'></a><a class='shareaholic-googleplusone' shr_size='medium' shr_count='true' shr_href='http%3A%2F%2Fwww.armin-gerhardts.de%2F2008%2F12%2F29%2Fder-satz-des-tages%2F'></a></div><div style="clear: both; min-height: 1px; height: 2px; width: 100%;"></div><!-- End LikeButtonSetBottom -->]]></content:encoded>
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