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	<title>Armin Gerhardts Fototagebuch (Rhld.) &#187; Historisches</title>
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	<description>In diesem Blog hören wir auf die Gesetze der Thermodynamik!</description>
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		<title>Willkommen in Radevormwald</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 23:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politikkram]]></category>
		<category><![CDATA[Urban]]></category>

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		<description><![CDATA[... was der Banner ausgerechnet mitten in der Innenstadt zu suchen hat... Dem ungeachtet: Aufgrund des alle zwei Jahre sich deutlich zeigenden Potentials ist es mehr als bedauerlich, dass Radevormwald noch immer kein Public-Viewing auf dem Marktplatz auf die Kette bekommt. Gut, ins tropische Life-Ness kann man ja gehen. Aber der städtische Event- und Tourismusmanager hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2476" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/willkommen-radevormwald-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-2476" title="Willkommen in Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/willkommen-radevormwald.jpg" alt="Willkommen in Radevormwald" width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen in Radevormwald</p></div>
<p>... was der Banner ausgerechnet mitten in der Innenstadt zu suchen hat... Dem ungeachtet: Aufgrund des alle zwei Jahre sich deutlich zeigenden Potentials ist es mehr als bedauerlich, dass Radevormwald noch immer kein Public-Viewing auf dem Marktplatz auf die Kette bekommt. Gut, ins tropische Life-Ness kann man ja gehen. Aber der städtische Event- und Tourismusmanager hat es ja auch nicht so mit Events. Demnach sollte da oben auch nicht stehen "Willkommen in Radevormwald", sondern vielleicht besser "Willkommen in Schilda". Immerhin ist die Loipe immer gespurt, wenn mal ein Nachmittag lang Schnee fällt. Tourismus, capiche? Aber ich bin was den Alkohol angeht auch voreingenommen. Wir veranstalten ja auch aus gutem Grund keine städtisch inszinierte Zigaretten oder Haschisch-Partys und laden fleissig zufriedene Drogendealer ins Dorf, damit diese ihre neuesten Kreationen der Geistesbetäubung feil zu bieten. Nein, auch ich trinke gerne das eine oder andere Bier, aber die Drogenparty ist mir doch mindestens so suspekt wie eine Tupperparty. Das ist Kultur! Und in Maßen geht alles. Interessanterweise, wie beim Karneval, höre ich aber in erster Linie spätestens im dritten Satz eine Mengenangabe. Die Angabe der Art scheint nebensächlich. Nun bin ich weit vom Haschischkonsum entfernt, aber so ganz grundsätzlich glaube ich, dass eine Gegenüberstellung deutlich zu Ungunsten des Alkohols ausfällt, wenn die Haschisch Lobby erstmal die gleichen fragwürdigen Argumente liefert. Sich um den Verstand saufende Jugendliche nehmen wir dann als Kollateralschaden so hin, belegen sie mit einem Platzverweis (raus aus dem Blickfeld), halten uns weiter an der Kultur fest und lassen solche Diskussionen erst garnicht aufkommen. Und weil die Alkohollobby noch viel stärker als die Zigarettenlobby ist, braucht man gar nicht auf das vor ein paar Jahren angestrebte Verbot von Alkoholwerbung, die häufig perfide gezielt den Nachwuchs anspricht, hoffen. Und mit der Mischmasch-Pampe bringt man heute auch den geschmacklich verwöhntesten oder empfindlichsten Gaumen zu ganz furchtbarem Fusel. Den Kohl nicht essen weil er zu bitter schmeckt, aber den Wodka literweise in sich rein kippen. <a href="http://www.a-connect.de/jugend.php">Ein Prosit der Gemütlichkeit</a>!</p>
<p>Achso, und zu England: Ohhhhh.</p>
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		<title>Hallo NiKi</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 07:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Songtexte]]></category>
		<category><![CDATA[Radevormwald]]></category>
		<category><![CDATA[s/w]]></category>

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		<description><![CDATA[Nett daß du vorbei geschaut hast, schön dich zu sehen.
Ich hoffe die Unordnung ist für Dich kein Problem?
Sieh Dich gerne um und mach es Dir erst mal bequem,
ich hoffe die Atmosphäre ist Dir trotzdem angenehm?
Ich kann Dir leider nicht viel anbieten,
und ich weiß auch nicht ob das was ich da hab nach Deinem Geschmack ist.
Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hpc-dampfkraftwerk-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-2283" title="Dampfkraftwerk HPC Radevormwald" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hpc-dampfkraftwerk.jpg" alt="Dampfkraftwerk HPC Radevormwald" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Dampfkraftwerk HPC Radevormwald</p></div>
<blockquote><p>Nett daß du vorbei geschaut hast, schön dich zu sehen.<br />
Ich hoffe die Unordnung ist für Dich kein Problem?<br />
Sieh Dich gerne um und mach es Dir erst mal bequem,<br />
ich hoffe die Atmosphäre ist Dir trotzdem angenehm?</p>
<p>Ich kann Dir leider nicht viel anbieten,<br />
und ich weiß auch nicht ob das was ich da hab nach Deinem Geschmack ist.<br />
Du kannst von allem ein bißchen probieren,<br />
und falls es nicht reicht können wir noch irgendwo was organisieren.<br />
Ja Du hast recht, ich müßte echt mal wieder aufräumen,<br />
doch ich kann mich halt von vielen Sachen einfach nicht trennen.<br />
Wie soll man es nennen? Eigentlich bin ich mehr Jäger als Sammler,<br />
doch das Jagen ist nicht mehr das was es war.<br />
Klar, fühl' Dich wie Zuhaus, doch es gibt einige Räume hier<br />
die Du vielleicht besser nicht betrittst!<br />
Entweder sind sie leer, oder randvoll,<br />
und die Lage hat sich zugespitzt, dass dort kein Platz mehr ist.<br />
Mein Haus ist so groß, manche Zimmer kenne ich selbst noch nicht,<br />
und ich hab halt keinen Bock drauf mich zu verlaufen.<br />
Ich könnte mehr leben reinbringen? Du findest es zu trist?<br />
Egal ob das wahr ist schön daß du da bist!</p>
<p>Ich komme einfach nicht drüber weg, dass Du den Weg zu mir gefunden hast,<br />
und wirklich alle Schranken überwunden hast.<br />
Ich habe hier selten Besuch und bin trotzdem nie mit mir allein.<br />
Auch wenn es kein Gefängnis ist, ich kann mich einfach nicht befreien.<br />
Manchmal ist es hier so heiß, dass ich es kaum aushalt',<br />
und draußen bitter kalt,<br />
dann ist es besser wenn ich alles ausschalt',<br />
damit es wieder abkühlt, bevor es knallt,<br />
bis auch der letzte Schrei verhallt.</p>
<p>Ich wollte nie erwachsen werden doch ich glaube ich werde langsam alt.<br />
Es ist schon komisch: Als Kind kam mir das Haus längst nicht so groß vor;<br />
Jeden Tag ein offenes Tor und es gab für viel für mich zu entdecken.<br />
Vielleicht kennst du es ja, ich war zwar noch nie bei Dir,<br />
doch ich stelle mir vor es ist ähnlich wie hier.<br />
Ich hoffe du kommst wieder, und guckst bei mir rein,<br />
und daß es für dich interessant war - in meinem Kopf zu sein.</p>
<p><em>Such a Surge - Bei mir</em></p></blockquote>
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		<title>Dresden 1875</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 22:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>

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		<description><![CDATA[Paris: George Bizets Oper Carmen wurde wenige Monate vor seinem Tod in Paris uraufgeführt.
Bern: Der allgemeine Postvertag tritt nun endlich in Kraft.
Detmold: Das Hermmansdenkmal wird feierlich eingeweiht.
Bremerhaven: Die bis dato schwerste Bombenexplosion reißt 83 Menschen in den Tod.
Duisburg: Die große Duisburger Synagoge wird eröffnet.
Calais: In knapp 22 Stunden durchschwimmt Matthew Webb den Ärmelkanal.
Queensland: Die Gothenburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/dresden-1875-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-2246" title="Dresden 1875: Hier geschah absolut nichts!" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/dresden-1875.jpg" alt="Dresden 1875: Hier geschah absolut nichts!" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Dresden 1875: Hier geschah absolut nichts!</p></div>
<p>Paris: George Bizets Oper Carmen wurde wenige Monate vor seinem Tod in Paris uraufgeführt.<br />
Bern: Der allgemeine Postvertag tritt nun endlich in Kraft.<br />
Detmold: Das Hermmansdenkmal wird feierlich eingeweiht.<br />
Bremerhaven: Die bis dato schwerste Bombenexplosion reißt 83 Menschen in den Tod.<br />
Duisburg: Die große Duisburger Synagoge wird eröffnet.<br />
Calais: In knapp 22 Stunden durchschwimmt Matthew Webb den Ärmelkanal.<br />
Queensland: Die Gothenburg zerschellt am Great Barrier Reef.<br />
Steyl: Arnold Janssen ruft die Gesellschaft des Göttlichen Wortes aus.<br />
Europa: Das metrische System wird verbindlich als einheitliches Maßsystem eingeführt.<br />
Dresden: Nichts los!</p>
<p>... gefunden im Villenviertel in Dresden-Loschwitz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frohe Weihnachten</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/12/24/frohe-weihnachten/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 14:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Radevormwald]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen, die wie auch immer geartet und aus welchen wie auch immer genährten Gründen Weihnachten feiern: Ein frohes und ruhiges Fest!
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Albert Schweitzer
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1664" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/weihnachten09-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1664" title="Radevormwald - Parc de Chateaubriant im Winter" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/weihnachten09.jpg" alt="Radevormwald - Parc de Chateaubriant im Winter" width="450" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Radevormwald - Parc de Chateaubriant im Winter</p></div>
<p>Allen, die wie auch immer geartet und aus welchen wie auch immer genährten Gründen Weihnachten feiern: Ein frohes und ruhiges Fest!</p>
<blockquote><p>Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.<br />
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.<br />
<em>Albert Schweitzer</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Brückenfest 2009</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/10/25/bruckenfest-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 16:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Brückenfest]]></category>
		<category><![CDATA[Remscheid]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz wollte ich mir das, trotz strapaziöser 12 Stunden Autobahn-Heimreise und folgender Feier zum 18. Geburtstag am Vortag dann doch nicht nehmen lassen, das alljährliche Brückenfest. Also ging es dann mittags doch noch mit dem geschätzten ehemals Vormund auf an die Remscheider Strecke, wo mir in Büchen dieses herrliche Bild gelang. Herbst und Dampflok [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1588" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/78-468-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1588" title="Dampflok 78 468 am Remscheider Berg" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/78-468.jpg" alt="Dampflok 78 468 am Remscheider Berg" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Dampflok 78 468 am Remscheider Berg</p></div>
<p>So ganz wollte ich mir das, trotz strapaziöser 12 Stunden Autobahn-Heimreise und folgender Feier zum 18. Geburtstag am Vortag dann doch nicht nehmen lassen, das alljährliche Brückenfest. Also ging es dann mittags doch noch mit dem geschätzten ehemals Vormund auf an die Remscheider Strecke, wo mir in Büchen dieses herrliche Bild gelang. Herbst und Dampflok ist eben einfach ein Motiv, und die Remscheider Strecke bietet wirklich gute Spots in Massen. Mir war das Brückenfest schon deshalb wichtig, weil ich auf bisher 104 Seiten Fotobuch 2009 noch nicht ein Dampflokbild hatte, und das 2008er da einiges zu bieten hatte. Jetzt habe ich auch ein Bild für das Fotobuch 2009!</p>
<p>Die Dampflok 78 468 übrigens, aber das hatte ich glaube ich 2008 schonmal geschrieben, ist eine echte Remscheiderin! Und wenn die Gerüchte stimmen, dass die Traglast der Müngstener Brücke tatsächlich auf 100 Tonnen herabgesetzt wird, war es wohl das letzte Brückenfest dieser Art. Das die Deutsche Bahn für den Erhalt DES Monuments bahnbautechnischer Ingenieurskunst in Deutschland so wenig übrig hat, macht schon traurig. Time will tell...</p>
<p>Aus der gleichen Perspektive noch ein Nachschlag der Schienenbusgarnitur, die am Brückenfest ebenfalls wieder mit von der Partie war. Leider fand die Kreuzung ein paar huntert Schienenmeter weiter unten statt.</p>
<div id="attachment_1593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/vt98-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1593" title="VT 98 Schienenbus Garnitur" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/vt98.jpg" alt="VT 98 Schienenbus Garnitur" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">VT 98 Schienenbus Garnitur</p></div>
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		</item>
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		<title>Fanö &#8211; Bunker Special</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/10/21/fano-bunker-special/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 18:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanö Herbst 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 300 Bunker des Atlantikwalls befinden sich alleine auf der kleinen Nordseeinsel Fanö. Dies ist darin begründet, dass Fanö als vorgelagerte Insel nur 2km vom Festland entfernt ist, und in Esbjerg auf dem Festland ein großer Hafen war und ist, den es seitens der Deutschen zur Kriegszeit zu schützen galt. Die Bedeutung Esbjergs erkennt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1520" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1520" title="Jessica und ich am Eingang - Flakgeschütz" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-2.jpg" alt="Jessica und ich am Eingang - Flakgeschütz" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Jessica und ich am Eingang - Flakgeschütz</p></div>
<p>Rund 300 Bunker des Atlantikwalls befinden sich alleine auf der kleinen Nordseeinsel Fanö. Dies ist darin begründet, dass Fanö als vorgelagerte Insel nur 2km vom Festland entfernt ist, und in Esbjerg auf dem Festland ein großer Hafen war und ist, den es seitens der Deutschen zur Kriegszeit zu schützen galt. Die Bedeutung Esbjergs erkennt man schon daran, dass Hitler es zur "Festungsstadt" ernannt hatte.</p>
<p><span id="more-1516"></span></p>
<p>Auch wenn viele der heute in zweiter oder dritter Dünenreihe befindlichen Bunker versandet sind, gibt es trotzdem für Wochen ausreichend Geschichte zu erforschen und durchaus gut begehbare und große Bunkeranlagen. Taschenlampe ist Pflicht, denn die Teile sind häufig schon in der Regel am häufig sehr kleinen Eingang - eher ein Loch - stockdunkel. Und auch wenn man auf mindestens zwei, in der Regel drei Nichten und Neffen mit besonderer Vorsicht zu achten hat, und mir somit auch aus Zeitgründen eine genaue Betrachtung und Fotografie verwehrt blieb, lohnte sich jeder Ausflug an und in die Bunker, und sei es nur, um sich den Wahnsinn einmal anzuschauen, den Deutschland zum Schutz ihres einst faschistischen Regimes hier veranstaltet hat.</p>
<div id="attachment_1522" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-m150-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1522" title="Fanö M150 Leitstand an Gneisenau Flakbatterie" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-m150.jpg" alt="Fanö M150 Leitstand an Gneisenau Flakbatterie" width="450" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Fanö M150 Leitstand an Gneisenau Flakbatterie</p></div>
<p>Esbjerg wurde auf Fanö mit Flak und Granatwerfern gesichert. Hierzu wurde bereits 1940 die Flakbatterie Gneisenau im Norden Fanös installiert, nachdem die Deutsche Weermacht im April 1940 Dänemark einnahm. Die Flaks waren häufig im Einsatz gegen Allierte Flieger und Bomber. Insgesamt waren mehrere tausend Soldaten dauerhaft auf Fanö stationiert.</p>
<div id="attachment_1526" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-3-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1526" title="Treppe zum See Beobachtungsstand" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-3.jpg" alt="Treppe zum See Beobachtungsstand" width="450" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Treppe zum See Beobachtungsstand</p></div>
<div id="attachment_1529" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-4-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1529" title="Ausblick vom Beobachtungsstand - Blickrichtung West - Sören Jessens Sand" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-4.jpg" alt="Ausblick vom Beobachtungsstand - Blickrichtung West - Sören Jessens Sand" width="450" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Ausblick vom Beobachtungsstand - Blickrichtung West - Sören Jessens Sand</p></div>
<p>Ziel der Anlagen war es, einen vollständigen, selbst geschützten Schutzwall gegen Allierte Truppen zu errichten, da Deutschland nach dem Überfall auf Polen Deutschland von Frankreich und England bekanntlich der Krieg erklärt wurde. Später sollte der Atlantikwall ja noch quer durch die französische Küste fortgesetzt werden.</p>
<div id="attachment_1530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-5-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1530" title="Generatorraum? Innerhalb FL 244 - großer Leitstand" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-5.jpg" alt="Generatorraum? Innerhalb FL 244 - großer Leitstand" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Generatorraum? Innerhalb FL 244 - großer Leitstand</p></div>
<p>Zu den Flakgeschützen sind natürlich noch viele weitere Gebäude nötig. Dies sind z.B. Mannschaftsräume, Leitstellen, Stromversorgung, Küche, Radar. Diese Gebäude wurden ebenfalls in massiver Bauweise errichtet, die einer späteren Sprengung der Dänen nach dem Krieg standhielt, und somit noch heute mahnende Zeugen sind. Mittlerweile gibt es auch einen Verein, der sich für den weiteren Erhalt und die Zugänglichkeit der Bunker einsetzt.</p>
<div id="attachment_1532" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-6-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1532" title="Aufstieg zu einem Granatwerfer (nie im Einsatz)" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-6.jpg" alt="Aufstieg zu einem Granatwerfer (nie im Einsatz)" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Aufstieg zu einem Granatwerfer (nie im Einsatz)</p></div>
<p>Mit einer Reichweite von ~20km waren die 10,5cm Flakgeschütze von massiver Bauweise. Es ein ziemlich beklemmendes Gefühl in einem finsteren Bunker auf dänischem Boden zu stehen, in dem Deutsche im Zweiten Weltkrieg Engländer vom Himmel holen sollten. Und wenn der Nachwuchs bereits zum nächsten Bunker gerannt ist war es ebenfalls beklemmend zu hören, wie der Bunker noch heute zu arbeiten scheint, und Frösche, Sand und Metall für eine gespenstische (Sound) Atmosphäre sorgen.</p>
<div id="attachment_1534" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-7-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1534" title="Heeresküstenbatterie" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-7.jpg" alt="Heeresküstenbatterie" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Heeresküstenbatterie</p></div>
<p>Diese ganzen Bunker sind bis auf wenige Ausreißer nach einem Baukastensystem gebaut, was sicherstellen sollte, dass sich jeder Soldat unabhängig seiner Stationierung sofort zurechtfindet. D.h., dass ein Flakstand in Dänemark identisch mit einem in den Niederlanden war.</p>
<p>Ein mahnender, allgegenwärtiger Schandfleck an 2700km von Europas Westküstenline.</p>
<div id="attachment_1517" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1517" title="... und wieder raus." src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunker-1.jpg" alt="... und wieder raus." width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">... und wieder raus.</p></div>
<p>Schwer zu glauben, aber nach solchen Eingängen kommen manchmal 4m große Räume zum Vorschein - und bei Geschützstellungen mehrere Etagen im Bereich der Geschütztürme, was ich aufgrund der Kinder aber nicht weiter verfolgt habe.</p>
<div id="attachment_1537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunkerkinder-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1537" title="Jugend forscht" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/fano-bunkerkinder.jpg" alt="Jugend forscht" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Jugend forscht</p></div>
<p>Quellen und weitere Infos<br />
<a href="http://de.atlantikwall-denmark.net">http://de.atlantikwall-denmark.net</a><br />
<a href="http://www.atlantikwall-daenemark.de/">http://www.atlantikwall-daenemark.de/</a></p>
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		<title>E von Meister Leopolt Schmidt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Hückeswagen]]></category>
		<category><![CDATA[Remscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Wupper]]></category>

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		<description><![CDATA[Der hat früher schon immer mit einem Fuß im Wasser gestanden
sagt man sich über Leopolt Schmidt, dem Großvater des in Remscheid bekannten Architekten Albert Schmidt. Albert Schmidt als "Lenneper Architekt" zeigt sich für zahlreiche Bauten in der Region verantwortlich, und mit der Panzertalsperre als zweite Talsperre in Deutschland überhaupt erlangte er deutschlandweit Bekanntheit. Interessanterweise liegt die Panzertalsperre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammerstein-wehr-1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1339" title="Wupperwehr bei Hammerstein" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammerstein-wehr-1.jpg" alt="Wupperwehr bei Hammerstein" width="450" height="292" /></a><p class="wp-caption-text">Wupperwehr bei Hammerstein</p></div>
<blockquote><p>Der hat früher schon immer mit einem Fuß im Wasser gestanden</p></blockquote>
<p>sagt man sich über Leopolt Schmidt, dem Großvater des in Remscheid bekannten Architekten Albert Schmidt. Albert Schmidt als "Lenneper Architekt" zeigt sich für zahlreiche Bauten in der Region verantwortlich, und mit der Panzertalsperre als zweite Talsperre in Deutschland überhaupt erlangte er deutschlandweit Bekanntheit. Interessanterweise liegt die Panzertalsperre wie die Eschbachtalsperre als erste ihrer Zunft ebenfalls in Remscheid. Albert Schmidt trat also mit dem Wasserbau in die Fußstapfen seines Großvaters Leopolt, der sich für das alte Wupperwehr bei Hammerstein verantwortlich zeigt.</p>
<p><span id="more-1338"></span></p>
<div id="attachment_1341" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammerstein-wehr-3-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1341" title="Wupperwehr bei Hammerstein: E von Leopolt Schmidt" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammerstein-wehr-3.jpg" alt="Wupperwehr bei Hammerstein: E von Leopolt Schmidt" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Wupperwehr bei Hammerstein: E von Leopolt Schmidt</p></div>
<p>Tatsächlich zeigt die Inschrift am alten Wehr bei Hammerstein Leopol<strong>t</strong> mit t statt mit d, wie es <a href="http://www.wupperindustrie.de/hammerstein.html">hier und da</a> zu lesen ist. Über den direkten Nutzen des alten Wehrs, welches dank Niedrigwasser der Wuppertalsperre derzeit wieder begehbar ist, gibt es heute leider nurnoch Vermutungen. Die in grauer Vorzeit am Wehr angesiedelte Industrie wurde verglichen mit Industrien wupperabwärts bereits frühzeitig aufgegeben, und als beim Bau der Wuppersperre die Bagger kamen, gab es lediglich Ruinen zu beseitigen, von dessen Existenz heute aber noch Fundamente zeugen, wie auch ein alter Wupperzulauf, den <a href="http://blogs.23.nu/daheim/2009/09/die-wupper-bei-haus-hammerstein/">Nik</a> treffend eingefangen hat. Leider habe ich die Jahreszahl die sie abgelichtet hat und die mit der Überlieferung nicht so ganz übereinstimmt, nicht gefunden.</p>
<p>Ich hatte zwar angenehme Begleitung dabei, doch diese war gefühlt kurz vorm Ausbruch. (Mir ist kalt, ich habe nichts zu trinken, es wird gleich dunkel). Vielleicht schaffe ich es vor meinem Urlaub ja nochmal solo dahin - mit mehr Zeit und Stativ.</p>
<div id="attachment_1345" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammerstein-wehr-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1345" title="Auf dem Hammerstein-Wehr" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammerstein-wehr-2.jpg" alt="Auf dem Hammerstein-Wehr" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Hammerstein-Wehr</p></div>
<p>Vielleicht ist der Wehr ja auch interessant für die <a href="http://www.jakoweb.de/wp/?p=173">tauchende Zunft</a> an der Wupper?</p>
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		<title>Mondstein wieder aufgetaucht</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Mondstein]]></category>
		<category><![CDATA[Radevormwald]]></category>
		<category><![CDATA[Wiebachtal]]></category>

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		<description><![CDATA[Normalerweise liegt er meterweit unter Wasser, aber dank anhaltendem und in den letzten Tagen noch verschärftem Niedrigwasser der Wuppersperre ist die Spitze einer Sage des Wiebachtals, der Grenze von Radevormwald und Hückeswagen, in den letzten Tagen nun wieder aufgetaucht. "Geborgen aus den Wupperlauf" steht auf dem Schild vor dem Mondstein im Froweinpark, der unter erheblicher Kraftanstrengung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1291" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/mondstein-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1291" title="Mondstein im Wupperbett" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/mondstein.jpg" alt="Mondstein im Wupperbett" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Mondstein im Wupperbett</p></div>
<p>Normalerweise liegt er meterweit unter Wasser, aber dank anhaltendem und in den letzten Tagen noch verschärftem Niedrigwasser der Wuppersperre ist die Spitze einer Sage des Wiebachtals, der Grenze von Radevormwald und Hückeswagen, in den letzten Tagen nun wieder aufgetaucht. "<em>Geborgen aus den Wupperlauf"</em> steht auf dem Schild vor dem Mondstein im Froweinpark, der unter erheblicher Kraftanstrengung beim Bau der Wuppertalsperre dorthin gerettet wurde. Jetzt hat man die seltene Gelegenheit einen der weiteren Mondsteine die zu schwer für einen Transport waren, in natürlicher Umgebung zu sehen. Das an dem Punkt nach dem Bau der Wuppertalsperre nur wenig strömungsintensive Wasser hat im Laufe der Zeit aber wohl mit Ablagerungsschichten erhebliche Teile des alten Wupperbetts, und so auch die Mondsteine, teilweise vergraben.</p>
<p><span id="more-1290"></span></p>
<p>Diese Steine trotzen seit Anbeginn der Wupper und geben Aufschluß über deren besonderen Charakter und Tendenz zur Welt der Myten und Sagen. Man muss sich vor Augen führen, dass ein hier üblicher Bergischer Grauwacke-Stein längst von der Wupper abgetragen worden wäre. Die Mondsteine, so heisst es, wurden von Riesen dort hin getragen, um trockenen Fußes die Wupper zu passieren. Diese Riesen waren offenkundig wohl auch klug genug, eben nicht Grauwacke zu nehmen, sondern Granit. Das macht den Mondstein so besonders wie z.B. Stonehenge. Das weiß nur keiner! Denn ähnlich wie bei Stonehenge gibt es weit und breit kein natürliches Vorkommen der Steinart. Also haben die Riesen entweder die Steine aus dem Alpenraum, der von uns aus nächstgelegene Punkt natürlichen Vorkommens der Steinart, geholt, oder wir haben hier eine ganz besondere Form geologischer Aktivität.</p>
<p>Der Name Mondstein hat übrigens nichts direkt mit dem Mond zu tun. Er ist nicht, wie auch schon mal gehört habe, als Mereorid vom Mond gefallen! Mondstein ist die Bezeichnung einer Steinart, deren für uns nahestes Vorkommen in Österreich ist. Er kam tief aus dem inneren der Erde, weshalb Regionen mit Kontinentalplattenrändern die Vorkommen begünstigen. Die Herkunft mit großen Druckverhältnissen lässt auch schon erahnen, dass es ein besonders schwer gebackener Stein mit großer Dichte ist.</p>
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		<title>Found it!</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 21:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Stollen]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertalsperre]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Glück, ich hatte schon langsam satt ihn zu suchen!
(Willy Tanner als Antwort auf die Aussage von Alf, er hätte Elvis gefunden)
Das ließ mir dann doch keine Ruhe! Ich habe in einem Blog eines Tauchers einen Beitrag gefunden, in dem unter anderem von dem Stollen berichtet wird. Bei meiner Tour am Freitag, die ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1244" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/stollen-wuppersperre-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1244" title="Alter Stollen an der Wuppersperre" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/stollen-wuppersperre.jpg" alt="Alter Stollen an der Wuppersperre" width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Alter Stollen an der Wuppersperre</p></div>
<blockquote><p>So ein Glück, ich hatte schon langsam satt ihn zu suchen!<br />
<span style="font-size:10px">(Willy Tanner als Antwort auf die Aussage von Alf, er hätte Elvis gefunden)</span></p></blockquote>
<p>Das ließ mir dann doch keine Ruhe! Ich habe in <a href="http://www.jakoweb.de/wp/?page_id=30">einem Blog eines Tauchers einen Beitrag gefunden</a>, in dem unter anderem von dem Stollen berichtet wird. Bei meiner Tour am Freitag, die ich ja <a href="http://www.armin-gerhardts.de/2009/09/19/die-wanne-ist-voll/">zuletzt veröffentlicht</a> habe, habe ich dieses Mistding aber nicht gefunden. Also nochmal fleissig im Internet gewühlt. Dabei stieß ich auf eine Karte, in der der Stollen eingezeichnet war. Den Aufzeichnungen zufolge zieht er sich in einer geraden Linie durch die jetzige Landzunge und früheren Felsvorsprung und misst somi eine Länge von ~200m. Mist, ja genau!</p>
<p><span id="more-1243"></span></p>
<p>Denn jetzt finde ich wieder keine Ruhe bis ich weiß, zu welchem Zweck sich das Teil durch den Berg bohrt - bzw. mal gebohrt wurde. Leider liefert mir weder die spärlich vorhandene Literatur, noch die Leute von Google wirklich gute oder brauchbare Antworten. De facto bekomme ich gar keine Antwort. Leider war ich beradelt unterwegs, weswegen ich nur die kleine Ritsch-Ratsch mit hatte. Dementsprechend klappte es mit der Ausleutung des Stolleninnneren nicht so wirklich prall.</p>
<div id="attachment_1247" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/stollen-wuppertalsperre-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1247" title="Blick in den alten Stollen" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/stollen-wuppertalsperre-2.jpg" alt="Blick in den alten Stollen" width="450" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Blick in den alten Stollen</p></div>
<p>Den (vermuteten) Ausgang an der anderen Seite habe ich bereits GPS-technisch abgespeichert. Jetzt muss ich nochmal los, mit "normaler" Fotoausrüstung - für diesen Eingang, und den anderen. Und dann muss ich nochmal mit Polfilter, in der Hoffnung die grüne Brühe verschwindet bis dahin, zur Kräwinklerbrücke. Ich habe jetzt auf einigen Fotos schon ganz interessante Schatten im Wasser gesehen.</p>
<p>Kann zwischenzeitig jemand der treuen und heimathistorisch bewanderten Leser Infos zum Stollen geben? In der Liegenschaftskarte von Remscheid steht "St. Mdl", was immer auch Mdl heißen mag. Würde ich nur jemanden kennen, der sich mit Liegenschaftskarten auskennt! Und warum gibt es das über jeden Zweifel erhabene <a href="http://geoportal.remscheid.de/index.php">Remscheider GEO Portal </a>nicht auf für Rade, oder habe ich etwas übersehen? Sehr spannend sind die Luftbilder von vor &gt;50 Jahren!</p>
<p>Achso, bei normalem Pegelstand steht das Teil zumindest teilweise unter Wasser!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Wanne ist voll&#8230;</title>
		<link>http://www.armin-gerhardts.de/2009/09/19/die-wanne-ist-voll/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 15:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bahntrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Dörpe]]></category>
		<category><![CDATA[Hammersteinsoege]]></category>
		<category><![CDATA[Haus Hammerstein]]></category>
		<category><![CDATA[HDR]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelswiese]]></category>
		<category><![CDATA[Kräwinklerbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsöge]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Wiebachtal]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppersperre]]></category>

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		<description><![CDATA[... die Wanne ist voll Uh - Uh - Uh! Na? Zeit mitgebracht? Die Wanne ist nämlich garnicht voll. Im Gegenteil hat die Wuppersperre Niedrigwasser wie selten zuvor! Es fehlt nur noch ein Meter, und die Sperre hat so wenig Wasser wie im bisherigen Jahrtausendsommer 2003. Und ebenso wie 2003 haben wir dieses Jahr auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1195" title="Fällt ein Stein ins Wasser..." src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-1.jpg" alt="Fällt ein Stein ins Wasser..." width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Fällt ein Stein ins Wasser...</p></div>
<p>... die Wanne ist voll Uh - Uh - Uh! Na? Zeit mitgebracht? Die Wanne ist nämlich garnicht voll. Im Gegenteil hat die Wuppersperre Niedrigwasser wie selten zuvor! Es fehlt nur noch ein Meter, und die Sperre hat so wenig Wasser wie im bisherigen Jahrtausendsommer 2003. Und ebenso wie 2003 haben wir dieses Jahr auch einen schleichenden Abstieg, der bereits seit Ende April den Pegel kontinuierlich fallen lässt. In den <a href="http://fluggs.wupperverband.de/pegel/mapoverview.html">Wasserstands- und Pegeldaten</a> des Wupperverbands lässt sich das schön nachschauen. Da nur Internet aber auch doof ist, habe ich mich gestern aufgemacht, und auf der Suche nach der Vergangenheit in dem gewühlt, was der geringe Pegel wieder freigegeben hat.</p>
<p><span id="more-1194"></span></p>
<p>Dazu habe ich meinen Weg so gewählt, dass ich am Wiebach angefangen habe um dann Richtung Kräwinkel weiter zu gehen. Meine Hoffnung lag darin, dass vielleicht auch die Wiebach-Vorsperre vom niedrigen Wasserstand betroffen ist, und den unmittelbar unter der Wasseroberfläche liegenden <a href="http://www.armin-gerhardts.de/2008/08/09/bergbau-in-radevormwald/">unteren Stolleneingang der Carolinengrube</a> wieder freigibt. Dem war leider nicht so, die Wiebach Vorsperre liegt voll im Stauziel.</p>
<div id="attachment_1197" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wiebach-vorsperre-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1197" title="Die Wiebach Vorsperre in Radevormwald - Es wird langsam Herbst" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wiebach-vorsperre.jpg" alt="Die Wiebach Vorsperre in Radevormwald - Es wird langsam Herbst" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wiebach Vorsperre in Radevormwald - Es wird langsam Herbst</p></div>
<p>Dafür ergab sich mir ein berauschender Blick auf der anderen Seite der Stauböschung, denn dort, wo sonst unmittelbar Wasser ist, muss man schon weit schauen, um die Wupper zu finden. Hier kann man derzeit eigentlich nicht mehr von einer Sperre sprechen:</p>
<div id="attachment_1200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1200 " title="Die Wupper an der ehemaligen Himmelswiese im Wiebachtal" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-2.jpg" alt="Die Wupper an der ehemaligen Himmelswiese im Wiebachtal" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wupper an der ehemaligen Himmelswiese im Wiebachtal</p></div>
<p>Damit war klar, dass mein Plan aufgehen würde. Denn derzeit kommt man wieder problemlos auf direktem Weg vom Wiebachtal nach Kräwinkel zur Bahntrasse ohne nasse Füße zu bekommen! Allen Heimat- und Naturverbundenen Leuten sei diese einmalige Gelegenheit eines Rundgangs wärmstens ans Herz gelegt! Da man aber eben doch nicht mehr auf einer Himmelswiese spazieren geht, sondern auf einem trockenen Wasserbett, ist festes Schuhwerk dringend geraten. Zu nah am Wasser wurde es gestern auch noch etwas fitschig.</p>
<div id="attachment_1201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-3-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1201" title="Hier steht man bereits bis zum Hals im Wasser - normalerweise!" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-3.jpg" alt="Hier steht man bereits bis zum Hals im Wasser - normalerweise!" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Hier steht man bereits bis zum Hals im Wasser - normalerweise!</p></div>
<p>Also mache ich mich auf - von der Wiebach Vorsperre Richtung Kräwinkel. Da war früher mehr los als im beschaulichen Wiebachtal, und so erhoffte ich mir dort ein paar "vergessene Dinge" wieder zu finden. Das dort nichts vergessen ist, davon konnte ich mich noch überzeugen, doch dazu später mehr! An der Wupper entlang ging ich dann weiter flussabwärts; nicht ohne einmalige Aufnahmen zu machen. Ich kann sie hier nicht alle veröffentlichen, immerhin hatte ich auf meiner am Anfang leeren 4GB Karte hinterner noch ganze 2 Bilder frei. Aber vielleicht noch eins zur für mich einmaligen Umgebung, in die man sich dort unten begibt:</p>
<div id="attachment_1203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-4-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1203 " title="Versiegtes Flussbett - versiegter Stauraum (ehm. Himmelswiese)" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-4.jpg" alt="Versiegtes Flussbett - versiegter Stauraum (ehm. Himmelswiese)" width="450" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">Versiegtes Flussbett - versiegter Stauraum (ehm. Himmelswiese)</p></div>
<p>Über die Himmelswiese, die geflutet wurde bevor ich das Licht der Welt erblickte, geht es dann weiter zum Ferienpark Kräwinkel, wo ich aus exponierter Lage noch ein Panorama der Szenerie geschossen habe. Der Blick richtet sich links auf die alte Himmelswiese, und rechts der Wupper in der Kehre auf ein paar Bäume und grüner Fläche. Hier befand sich das alte Elektrizitätswerk bei der ehemaligen Ortschaft Hammersteinsoege. Nichts ist geblieben oder erinnert auch nur noch ansatzweise daran. Lediglich Haus Hammerstein weiter abseits steht noch, dazu komme ich ein einem späteren Artikel noch drauf zu sprechen. Bis dato war eine Spurensuche jedenfalls ziemlich frustierend, wenngleich es ein interessantes Gefühl ist, auf einer damals bekannten und beliebten Waldlichtung gestanden zu haben, die knapp vor meiner Zeit bereits nicht mehr existierte.</p>
<div id="attachment_1206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/himmelswiese-hammersteinsoege-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1206" title="Panorama auf die Himmelswiese und Hammersteinsoege" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/himmelswiese-hammersteinsoege.jpg" alt="Panorama auf die Himmelswiese und Hammersteinsoege" width="450" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Panorama auf die Himmelswiese und Hammersteinsoege</p></div>
<p>Nun bin ich angekommen an dem letzten Teilstück der damligen Bahntrasse von Kräwinkel nach Heide. Dort wurde für die Bahn durch massiven Fels, der mir auch das Weitergehen direkt am Fluß versperrte, eine Trasse gezogen. Durch zahlreiche Baumumstürze oberhalb der Trasse scheint wohl eine Begehung von offizieller Seite als zu gefährlich eingestuft, weswegen ein Steinschlag Schild auf die Gefahren aufmerksam macht. Zudem wurde das letzte Stück mit Bauzäunen gesichert, was aber niemanden aufhielt, dort trotzdem seinen Köter zu lüften. Es stellt ja auch einen direkten Weg zur Wupper dar, denn vom Wiebach aus war nicht zu sehen, dass ich durch ein "Betreten verboten" Naturschutzgebiet gestiefelt bin, diesen Weg also offziell gar nicht hätte einschlagen dürfen (Naturschutz). Naja, man nimmt es da unten nicht so genau, denn alle Zäune wurden fachmännisch zerstört. Außerdem ging ich ja durchs Flussbett.</p>
<div id="attachment_1207" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bahntrasse-radevormwald-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1207" title="Das letzte Stück Bahntrasse vor der Wupper" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bahntrasse-radevormwald.jpg" alt="Das letzte Stück Bahntrasse vor der Wupper" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Das letzte Stück Bahntrasse vor der Wupper</p></div>
<p>Wie auch immer, ich war ja nicht zum Spaß da, also durch! Wirklich gefährlich sah mir das ganze nicht aus. Später stand ich auch noch oberhalb der Trasse, wo Kyrill zwar nett gewütet hat und mir einmalige Fotostandpunkte lieferte, aber Steinschlag würde ich dort nicht vermuten. Außerdem musste ich auf die andere Seite, denn hinter der schattigen Ecke führte eine Brücke über die damals ungestaute Wupper zum Bahnhof Kräwinkel. Bei <a href="http://www.bahnen-wuppertal.de/assets/images/autogen/a_Z-EB-VT-795-Wupperbruecke-Kreah-vierfach-WS-800-520.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]">bahnen-wuppertal.de</a> kann man sich die Brücke anschauen. Ich fühlte mich angekommen, denn genau hier wollte ich sowieso schon immer mal hin!</p>
<div id="attachment_1209" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalbruecke-kraewinkel-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1209" title="Die alte Wuppertalbrücke bei Kräwinkel" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalbruecke-kraewinkel.jpg" alt="Die alte Wuppertalbrücke bei Kräwinkel" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Wuppertalbrücke bei Kräwinkel</p></div>
<p>Am Fuße der Brücke fand sich allerlei Besiedelung, und der geringe Pegel gab einige Informationen preis. Vermutlich stehe ich bei obigem Foto - am Rande der damaligen Ortschaft <a href="http://www.wupperindustrie.de/doerpebilder1.html">Dörpe</a>, irgendwo in einer alten Stube. Überall liegen dicke Steine der alten Brücke herum. Schade eigentlich, dass diese abgerissen wurde, denn sie liegt auch bei Sollstauhöhe nicht unter Wasser und würde direkten Zugang von der Bahntrasse nach Kräwinkel ermöglichen. Wie auch immer, ich gehe doch noch mal lieber flussabwärts das letzte Stück fotografieren, dass mir die felsigen Hänge von anderer Seite, und der damit verbundene Umweg über die Bahntrasse, vorenthalten haben. In Dörpe kommt Wehmut auf, da hier, wie an keinem anderen Stück der Wuppertalsperre, wirklich ersichtlich wird, was die Wuppertalsperre alles zerstört hat. Überall auf dem Boden liegen Reste vergangener Besiedelung. Auf einem alten Hausfundament sitzend habe ich einen Moment inne gehalten, die Natur genossen, um dann unweit folgende Motive zu finden:</p>
<div id="attachment_1212" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/ortschaft-doerpe-radevormwald-1-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1212 " title="Traurige Reste der Ortschaft Dörpe - nahe Kräwinkel" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/ortschaft-doerpe-radevormwald-1.jpg" alt="Traurige Reste der Ortschaft Dörpe - nahe Kräwinkel" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Traurige Reste der Ortschaft Dörpe - nahe Kräwinkel</p></div>
<p>Gut zu erkennen ist dort ein alter, unvollständiger und zerbrochener Mühlenstein, der umgeben ist von zahlreichen Backsteinen. Diese industrielle Bebauungsart war insbesondere bei kleinen und alten Manufakturen allgegenwärtig. Zwar passt der Mühlenstein nicht wirklich zu Hammerwerken (oder?), aber meinen Informationen nach müsste hier das alte, recht ansehnliche "Dörper Hämmern", ein im Laufe der Jahre gewachsenes Stahlwerk, gestanden haben. Allerdings spült das Wasser eh wie es will, und dort war dicht besiedelt in der Vergangenheit ja viel los. Zudem ist noch unsicher, was und wie die Bagger agiert hat. Noch ein weiteres Foto:</p>
<div id="attachment_1213" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/ortschaft-doerpe-radevormwald-2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1213" title="Ortschaft Dörpe - Reste der Vergangenheit" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/ortschaft-doerpe-radevormwald-2.jpg" alt="Ortschaft Dörpe - Reste der Vergangenheit" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Ortschaft Dörpe - Reste der Vergangenheit</p></div>
<p>Nicht unterschlagen darf ich natürlich den Bilstein. Dies ist ein zumindest für ortskundige recht bekanntes Felsmassiv bereits auf Hückeswagener Seite, von dem man annimmt, es war eine mittelalterliche Befestigungsanlage (Ringwall). Der Bilstein liegt nun natürlich auch selten gut frei und von der ehemaligen Ortschaft Dörpe hat an einen gut Blick auf das, was übrig ist:</p>
<div id="attachment_1215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bilstein-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1215" title="Der Bilstein" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/bilstein.jpg" alt="Der Bilstein" width="450" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bilstein</p></div>
<p>Doch weiter geht es noch ein Stück flußaufwärts, bevor ich mich zur Kräwinkler Brücke begebe. Mir war noch nach einem Panorama von dem Bogen bei Haus Hammerstein. Der Weg am Hang war beschwerlich, das Ergebnis umso erfreulicher, wenn auch die Sonne immer irgendwie im Weg stand - ich habs weggestempelt!</p>
<div id="attachment_1218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammersteinsoege-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1218" title="Blick auf die ehem. Ortschaft Hammersteinsoege - ganz rechts Haus Hammerstein" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/hammersteinsoege.jpg" alt="Blick auf die ehem. Ortschaft Hammersteinsoege - ganz rechts Haus Hammerstein" width="450" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf die ehem. Ortschaft Hammersteinsoege - ganz rechts Haus Hammerstein</p></div>
<p>Damit habe ich hier erstmal alles gesehen und machte mich auf in Richtung Kräwinkler Brücke:</p>
<div id="attachment_1219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/kraewinkler-bruecke-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1219 " title="Die Kräwinkler Brücke" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/kraewinkler-bruecke.jpg" alt="Die Kräwinkler Brücke" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kräwinkler Brücke</p></div>
<p>um dort erstmal auf einem alten Grenzstein, der normalerweise nun auch unter Wasser liegt, Pause zu machen. Mittlerweile bin ich immerhin schon drei Stunden unterwegs gewesen, und drei weitere sollten noch folgen. So langsam machte ich mir auch Gedanken um meine Speicherkarte, denn ich hatte nur die eine 4GB dabei, und sie füllte sich zunehmend. Unter der Brücke fanden sich ziemlich eindeutige politische Aussagen. Gestern noch unter der Brücke Parolen sprühen, jetzt in den Stadtrat gewählt...</p>
<p>Whatever, weiter gings. Auf diversen Taucher-Seiten ist immer mal wieder von attraktiven, zu betauchenden Orten die Rede, bisher habe ich aber weder die alte, überschwemmte Brücke gefunden, noch den alten Stolleneingang. Ich sollte beides auch nicht mehr finden, scheinbar ist das Wasser der Wuppertalsperre dafür immernoch zu hoch. Mit jedem Meter den ich weiter Richtung Staumauer kam, stieg auch das Wasser.</p>
<div id="attachment_1221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/kraewinkler-bruecke-panorama-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1221" title="Blick auf Im Loch - links Kräwinkler Brücke" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/kraewinkler-bruecke-panorama.jpg" alt="Blick auf Im Loch - links Kräwinkler Brücke" width="450" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf Im Loch - links Kräwinkler Brücke</p></div>
<p>Auf dem Panorama sieht man, entsprechende Auflösung vorausgesetzt, wie die alte Landstraße rechts von der Kräwinkler Brücke in der Wupper versinkt, und rechts der Wupper wieder heraus kommt. Auf beiden Seiten ist sie noch jeweils bis zum Wasser vorhanden und begehbar. Ich habe mich dann über die Kräwinkler Brücke aufgemacht ans andere Ufer, um von dort über die freigewordene alte Bahntrasse weiter nach Krebsöge zu marschieren. Immer in der Hoffnung, doch noch den alten Stolleneingang irgendwo zu finden. Hinter dem Kirchberg platzte ich ungewollt in eine bedächtig angespannte Situation, die den Charakter einer Beerdigung nicht vermissen ließ. Allerdings ging es um längst verstorbenes. Zunehmend begegneten mir ältere Herrschaften, die ihrerseits auf der Suche nach Ihrer Vergangenheit waren, und die Gelegenheit nutzten, nochmal vorbei zu schauen. Ich war an der Feldbach Vorsperre angekommen:</p>
<div id="attachment_1223" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/feldbach-vorsperre-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1223" title="Feldbach Vorsperre - Auslauf" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/feldbach-vorsperre.jpg" alt="Feldbach Vorsperre - Auslauf" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Feldbach Vorsperre - Auslauf</p></div>
<p>Vor den Resten einer ehemaligen Straßenböschung stand noch ein wenig Wasser, sonst war der Anblick eher von trostlosem Charakter, links waren noch einige Hangbefestigungen zu sehen. Immerhin kam ich dann trockenen Fußes fast bis zu dem Punkt, wo die alte Lenneper Bahnstrecke mit der von Kräwinkel kommend, bei Krebsöge zusammenkam. Dieser Ort befindet sich unmittelbar an der heutigen Staumauer der Wuppertalsperre. Auf dem Weg dahin kamen mir dann aber doch noch einige Dinge unter, die den weiten Weg wert waren, vom Abstecher nach Remscheid / Wassermühle mal abgesehen!</p>
<div id="attachment_1225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/eisenbahn-krebsoege-kraewinkel-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1225" title="Alte Bahntrasse zwischen Krebsöge und Kräwinkel" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/eisenbahn-krebsoege-kraewinkel.jpg" alt="Alte Bahntrasse zwischen Krebsöge und Kräwinkel" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Alte Bahntrasse zwischen Krebsöge und Kräwinkel</p></div>
<p>Auf der alten, zur Normalzeit überfluteten Bahntrasse zwischen Krebsöge und Kräwinkel stieß ich auf den alten Bachdurchlauf in Höhe von Nagelsberg. Aus welcher Zeit das Ganze hier ist, verriet mir eine Stahlschiene:</p>
<div id="attachment_1227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/1872-stahlschiene-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1227" title="Sehtest - Eisenbahnschiene von 1872" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/1872-stahlschiene.jpg" alt="Sehtest - Eisenbahnschiene von 1872" width="450" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Sehtest - Eisenbahnschiene von 1872</p></div>
<p>Endlich an der Brücke der Wuppertalsperre angekommen, von der man die Staumauer sehen kann, säumten diverse Fahrzeugteile von Motorrädern und Autos den Hang und das Ufer. Die Eisenbahntrasse verschwand unmittelbar hinter der Brücke dann doch im Wasser, hier hat sie auch erneut eine große Neigung, und die Staumauer mit dem wenigen Wasser sah irgendwie deplatziert aus. Fast wie ein Life-Ness für ein Kuhkaff.</p>
<div id="attachment_1229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-staumauer-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1229" title="Blick auf die Staumauer der Wuppertalsperre" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-staumauer.jpg" alt="Blick auf die Staumauer der Wuppertalsperre" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf die Staumauer der Wuppertalsperre</p></div>
<p>Derzeit liegt der Pegel 13m unter dem Soll. Das geht aus obigem Bild aufgrund des Weitwinkels nicht wirklich hervor. Die Tatsache, dass die Landzunge auf der ich stehe im Normalfall meterweit unter Wasser liegt, gibt aber einen dramatischen Eindruck preis, wenn man vor Ort ist. Von da aus habe ich noch einen "kurzen" Abstecher nach Wassermühle gemacht, darauf gehe ich aber mal an anderer Stelle mal ein. Abschließend noch ein Blick von der Staumauer.</p>
<div id="attachment_1232" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppersperre2-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1232" title="Blick von der Staumauer auf die Restwupper" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppersperre2.jpg" alt="Blick von der Staumauer auf die Restwupper" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Blick von der Staumauer auf die Restwupper</p></div>
<p>Zwischenzeitig waren sechs Stunden vergangen und ich spürte die Erkundung in jedem Muskel - die Füße brannten!</p>
<p>Dafür habe ich einige wie ich finde, einmalige Aufnahmen machen können. Eins noch speziell für die Schwiegereltern:</p>
<div id="attachment_1234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-kraehwinkel-big.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="size-full wp-image-1234" title="Die Wuppertalsperre bei Kräwinkel" src="http://www.armin-gerhardts.de/wp-content/wuppertalsperre-kraehwinkel.jpg" alt="Die Wuppertalsperre bei Kräwinkel" width="450" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wuppertalsperre bei Kräwinkel</p></div>
<p>Für grüne Brühe braucht man nicht nach Lanzerote, das haben wir hier auch! <img src='http://www.armin-gerhardts.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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