19
2010
Stau auf der A40
Huh, what a lot of people?!
David Gilmour
Drei Millionen Menschen? Das unterschreibe ich sofort! Die Straße scheint den Stau magisch anzuziehen.
Gehen die Leute auf der Straße eigentlich absichtlich so langsam?
Tocotronic
Viel gelaufen, wenig gesehen. Ersatzkultur woanders geholt:
01
2010
Frauenkirche Dresden
... so als alter Dresdner Bank Kunde. Mit Millionen an Spendengeldern wieder aufgebaut - Fotografieren verboten! Der nette Sherrif im Inneren der Kirche hat da sein wachsames Auge drauf. Im Resultat landen Unmengen an furchtbaren Handy- und Kompaktknipse Fotos (mit Blitz in die Kuppel versteht sich!) im Internet, während der Fotograf mit halbwegs tauglicher Ausrüstung in der Hand unter besonderer Beobachtung zu stehen scheint. Ich kann mir ja eine Postkarte kaufen. Schade drum. Und um in den Turm zu kommen, sind dann noch mal 9€ Spende fällig.
27
2010
Die Basteibrücke
Welche hohe Empfindungen gießt das in die Seele!
Lange steht man, ohne mit sich fertig zu werden.
Schwer reißt man sich von dieser Stelle fort!
26
2010
Ein Grabstein für Radevormwald
Oh welch' komödiante Tragik scheint Dir inne zu wohnen. Auf die Idee muss man erstmal kommen, zu seinem eigenen, 80ten Geburtstag, der Gemeinde einen Grabstein zu schenken. Und doch ist es, streicht man das "Grab" aus dem Namen, eine überaus positive Geste. Ortseingang triffts auch auch nicht wirklich, hat man doch Herbeck bereits hinter sich gelassen, wenn man auf diesen Stein trifft. Nur scheint auch mir die Position am Kreisverkehr Bergerhof deutlich angenehmer, als am tatsächlichen Ortseingang - der Kreuzung Richtung Honsberg oder Dahlhausen. Jetzt fehlt nur eine entsprechende, dezente Beleuchtung. Das Kraut hinter dem Stein ist ja ebenfalls illuminiert; wichtiges Kraut!
19
2010
Semperoper Dresden
Vatertag, bzw. im Osten "Männertag", in Dresden. Ein Erlebnis! Nicht nur, dass ich aufgrund des Andrangs im Lokal die Blaue Stunde die eine oder andere Minute verpasst habe - so viel Polizei habe ich außerhalb des 1 Mai in einer Großstadt Deiner Wahl lange nicht mehr gesehen. Jetzt weiß ich nicht, ob es deshalb, oder trotzdem sehr friedlich zuging - und die Auenwaldbewohner sowohl höflich wie zuvorkommend sind - auch in frischeren Jahrgängen. Denn so viele besoffene, hauptsächlich junge Männer auf einen Haufen, habe auch auch lange nicht gesehen. Männertag im Osten ist schon speziell, und gibt en gros bestimmt nicht das beste Bild meiner Spezies ab. Halligalli Ramba-Zamba, nu gloar!
24
2009
Frohe Weihnachten
Allen, die wie auch immer geartet und aus welchen wie auch immer genährten Gründen Weihnachten feiern: Ein frohes und ruhiges Fest!
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Albert Schweitzer
10
2009
Ist noch etwas Suppe da?
Wer einen Beruf sucht, in dem man ordentlich verköstigt wird, der muss nicht zwingend Koch werden. Es reicht ein staubig anmutender Job im Amt - genauer im Bauamt. Gerade erst wurde der Startschuß für die Planierung und Bebauung der Loh'schen Weide in Radevormwald mit "Wohneinheiten" mit dem ersten Spatenstich besiegelt und mit einem Mittagsmahl gefeiert, da liest man schon wieder von mittäglicher Beköstigung - diesmal Gulaschsuppe am Ülfebad. Ülfebad... da war doch was?
24
2009
Mondstein wieder aufgetaucht
Normalerweise liegt er meterweit unter Wasser, aber dank anhaltendem und in den letzten Tagen noch verschärftem Niedrigwasser der Wuppersperre ist die Spitze einer Sage des Wiebachtals, der Grenze von Radevormwald und Hückeswagen, in den letzten Tagen nun wieder aufgetaucht. "Geborgen aus den Wupperlauf" steht auf dem Schild vor dem Mondstein im Froweinpark, der unter erheblicher Kraftanstrengung beim Bau der Wuppertalsperre dorthin gerettet wurde. Jetzt hat man die seltene Gelegenheit einen der weiteren Mondsteine die zu schwer für einen Transport waren, in natürlicher Umgebung zu sehen. Das an dem Punkt nach dem Bau der Wuppertalsperre nur wenig strömungsintensive Wasser hat im Laufe der Zeit aber wohl mit Ablagerungsschichten erhebliche Teile des alten Wupperbetts, und so auch die Mondsteine, teilweise vergraben.
18
2009
Dahlerwood an der Wupper
Der Künstler fragt nicht was ihn treibt,
nur was von ihm übrigbleibt!
Darum kratzt er seinen Namen,
in anderer Menschen Psyche.
Darum kratzt er seinen Namen
in das Gesicht der Landschaft,
und nennt es Erziehung
Strukturierung, Kultivierung
Hollywood an der Wupper! Unbekannte haben in einer Nacht- und Nebelaktion eine von Kyrill geschlagene Schneise mit großen Lettern ihres Wohnorts verschönert.
03
2009
Ülfebad Brücke 2.0
Weil die Stadt das Geld lieber in prestigeträchtige und erfolgreiche Konferenzräume steckt, war für die Sanierung des einzigen Wahrzeichen Radevormwalds, welches auch außerhalb von Radevormwald vielleicht noch einer kennt, wohl kein Geld mehr da. Außerdem hat Radevormwald ja Wülfing! So waren es Rader Bürger und Unternehmer in Federführung des Radevormwalder Heimat- und Verkehrsvereins, die sich der Sache annahmen und das Projekt zum erfolgreichen und sehenswerten Ende geführt haben. Und mit Blick auf das Life-Ness kann man auch richtig froh darüber sein, dass unser Bürgermeister h.b.a.D. Dr. Korsten sich nicht noch ein Aushängeschild hat leisten wollen. Sonst gäbe es erstmal Arbeitskreise, Kompetenzgerangel, Gutachten, gebundene Hände, und am Ende doch wieder kein schlüssiges Ergebnis aus Ermangelung an Entscheidungs- und Kritikfähigkeit. So beruhigend, wenn Dinge auch funkionieren, ohne dass sich Personen in den Vordergrund drängeln, sondern die Sache im Fokus steht.
Toll!
05
2009
Neues aus Bullerbü
Das Ülfebad noch immer mit ohne Wasser drin. Doch was sehen die feuchten Augen im hinteren Teil des Ülfebads? Die Brücke macht sehr gute Fortschritte. Also mal näher rangezoomt:
Na, lang kann es ja nicht mehr dauern, dann kann in Radevormwald auch endlich wieder geheiratet werden! Das wird sicherlich auch das Restaurant freuen, der derzeitige Anblick ist bestimmt nicht geschäftsfördernd. Und die Modellbootbauer haben auch endlich ihre Spielwiese zurück. Aber wo gehobelt wird, fallen ja bekanntlich Späne!
29
2009
Das Kreuz mit der Kirche
Hier ist nicht der Lack ab, hier fehlt direkt das ganze Kreuz. Was für eine Kirchturmspitze! Insider behaupten, man wollte es der Zugspitze nur gleich machen, aber weil es zum einen zu teuer, und zum anderen auch unauffälliger war, hat man sich für den Kran entschieden. Während Kreuze am Straßenrand sich ungehemmt vermehren, scheint die Population hier und da doch zurück zu gehen. Das ist auch gerade in Radevormwald nicht verwunderlich, schließlich leistet sich das 25.000 Seelendorf mehr Kirchengemeinden, als der aktuelle Bürgermeister Amtsjahre bekommt. Da fängt man als Einwanderer erstmal an zu stocken, wenn auf die Frage nach der Konfession erstmal die Nachfrage kommt:"Wie evangelisch? Evangelisch-lutherisch oder evenagelisch-reformiert? Oder doch römisch-katholisch, oder frei evangelisch?" Über das dem zu Grunde liegendem Regelwerk brüte ich mal, wenn ich sonst nichts vor habe!
18
2008
Zur Kenntisnahme
Er trohnt über allen
In der Varusschlacht schlug Arminius die Römer vernichtend, danach bekamen sie Germanien nie mehr unter Kontrolle. Experte Alexander Demandt verrät im SPIEGEL-ONLINE-Interview, warum ohne den Schlachtenführer das Deutsch ausgestorben wäre - und es Europa nie gegeben hätte.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,596976,00.html
Ich muss nach Detmold... Foto liefere ich dann nach!
Und in der nächsten Maus dann "Christophorus", der Jesus auf den Schultern trug und "Hüne mit Stab" war! Wie sind diese beiden Charaktere bloß in einem Charakter vereinbar? Erziehung ist eben doch alles!
30
2008
Zur Kasse bitte!
Also ich habe mein Geld von der Bank gar nicht mehr nötig und muss demnach auch nicht mehr drum bangen, denn für lumpige 2,55€ inkl. Versand hat mir der gute Walter Hartmann, seines Zeichens Bürgermeister Remscheids von 1914-1937 (Frau Wilding, so weit wird es bei Ihnen wohl nie kommen!), quasi indirekt 500 Millonen Mark versichert. Im Klartext:
Stadt Remscheid
500 Millionen Mark zahlen die städtischen Kassen in Remscheid dem Einlieferer dieses Scheines. Der Zeitpunkt der Einlösung wird in der Remscheider Zeitung bekannt gegeben.
Remscheid, den 11 August 1923
Der Oberbürgermeister W. Hartmann
Das müssen gute Jahre gewesen sein, wenn man sich derartig zuvorkommend bei seinen Bürgern bedankt! Jetzt wird direkt der RGA abonniert und abgewartet! Wobei - die rufen so oft bzgl. Probeabonnements an, warum soll ich da noch groß abonnieren?
Eigentlich war mein Kaufgrund aber gar nicht der Wert der abgedruckt ist, und der tatsächliche liegt irgendwo bis maximal 10€, sondern der abgedruckte Holzstich auf der Rückseite des Scheins, mit dem ich noch etwas vor habe!
Und der Schein selbst landet vielleicht in einem netten Rahmen.
20
2008
Wer kennt Josef Weitzel?
Zumindest hat man ihm einen Stein gegönnt. Folgende Inschrift ist (nicht mehr wirklich) zu lesen:
Bitte für die Seele des Herrn Josef Weizels, dessen Überfall dieses Kreuz gesetzt ist,
zum Gedächtnis an den 17. Oktober im Jahre des Herrn 1554.
Es ist also schon ein Weilchen her, dass der gute Herr, der Sage nach, als Geldbote von zwei Räubern an diesem Ort überfallen wurde, ganz nah an der heutigen Remscheider Eschbach Talsperre. In meiner Kindheit bin ich mit dem Fahrrad unzählige male dort vorbeigekommen oder habe dort Rast gemacht. Der Stein liegt auf der alten Heerstraße Köln-Dortmund, eine in weiten Teilen noch heute existierende Verbindung.
Suche die B51 und du kommst auch ohne Stadtplan nach Hause!
Bei Wikipedia finden sich weitere interessante Informationen zur Heerstraße!


















