Jan
27
2012

Nur gute Zeiten

Ostseeheilbad Damp

Ostseeheilbad Damp

Da brüte ich über meinen Fotos von 2011 für mein jährliches Fotobuch und stelle fest: Ein super Jahr! Aber die Fotos decken sich so gar nicht mit meinem persönlichen Empfinden. Das Jahr war ein gebrauchtes ganz bescheidener Natur. Aber wohl nicht durch und durch, wie mir meine Bilder unmißverständlich sagen, vor allem nicht das erste Halbjahr. Die Dissonanz meines Archivs und meines persönlichen Empfindens liegt wohl daran, dass ich zu Anlässen wie Beerdigungen, die es letztes Jahr raumgreifend gab, keine Kamera mitnehme. Trotzdem bleibt ein eindeutiges Zeichen eines durchwachsenen Jahres: Die Seitenanzahl. Die wird wohl diesmal noch weniger als 2008. Geflissentlich ignorieren muss ich auch, dass ich letztes Jahr mit meinem Luftbild- und Ausstellungsbuch ja schon 2 Schinken mit insgesamt über 200 Seiten im Regal stehen habe. Bleibt also die Essenz des Ganzen im Jahrbuch – wie immer.

Filed under: Urlaub so um 00:12Uhr | Comments (1)
Jan
26
2012

Herz der Altstadt

Remscheid Lennep

Remscheid Lennep

Von jedem Punkt ein kurzer Blick. Die evangelische Stadtkirche in Remscheid Lennep. Ist es eigentlich normal, dass die zentrale Kirche der Altstadt eine evangelische ist, oder haben wir das Clarenbach zu verdanken?

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Jan
01
2012

Gesundes, glückliches, erfülltes 2012

Silvester Feuerwerk 2011

Silvester Feuerwerk 2011

Filed under: Allgemeines so um 00:24Uhr | Comments (0)
Dez
27
2011

Die Ernte betäubender Selbstgerechtigkeit

Rade ist bunt - RADER GEGEN RECHTS!

Rade ist bunt - RADER GEGEN RECHTS!

Ein heute Zwanzigjähriger hat 10 Jahre im Bewusstsein, mit dem er in der Gewissheit aufwachsen durfte, dass die Gefahr im Land klar kartografiert ist. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (weiterlesen…)

Filed under: Politikkram so um 16:04Uhr | Comments (0)
Dez
24
2011

Der Heilige Geist greift an

Adventskranz zu Weihnachten

Adventskranz zu Weihnachten

Zeta und Mordio, Sodom und Gomorrha, ist es mal wieder soweit? Vor neun Monaten schwängerte ein Geist die in Abstinenz befindliche Jungfrau Maria ungefragt, um als sich selbst das Licht der Welt zu erblicken – schon ein paar Monde her.  Und dieser Heiland, so sagte man, hat den tiefen Teller erfunden und die Menschheit erlöst indem er sich auf einer quasi  Selbstmordmission sehenden Auges selbst umbringt um zurück zu sich selbst aufzufahren, unterstützt von den Spaßbremsen aus Rom, und noch bevor sein versprochenes Gottesreich zu seinen Lebzeiten gekommen ist – wir warten ja bis heute (Euphemismen außen vor).  Zwar durfte bei Kreuzigungen niemand dabei sein, nur bei Jesus hat man, wie in der Bibel überliefert, quasi ein Volksfest vor dem Kreuz veranstaltet (je später das Evangelium, umso höher der Volksfestcharakter), und aus dem leeren Grab wurde im Laufe der Evangelien eine waschechte Auferstehung unter Zeugen, wo er, ganz (Lothar) Matthäus, in dritter Person sich selbst nicht mehr versteht und zu sich selbst spricht. Und nur weil er sich so bereitwillig geopfert hat, können wir ruhig durchatmen, auch wenn wir mal Batterien in den Restmüll werfen! Zwischen Niederkunft und Opferlamm teilte er noch Meere, heilte Besessene, Taube, Blinde, Stumme, schüttelte Fisch und Wein aus dem Ärmel. Kurzum: Ein dufter Kerl in Sandalen! Wer mehr von ihm wissen will kann ihn gemäß der katholischen Liturgie regelmäßig anknabbern und sein Blut saufen. Außerdem hängt seine Hinrichtung zu unserem Wohlbefinden an jeder Ecke des Landes, weil die Nachläufer geschickt darin waren seine und ihre Niederlage der ausgefallenen Apokalypse und des `am Holze hängens`, die wohl größte Niederlage für einen Juden überhaupt, der ironischerweise auch noch aus Nazareth kam, postum als Sieg zu verkaufen.

Ich, der im Gegensatz zu geschätzten 98% der Biochristen hier im Land in den letzten Wochen mal wieder mit Freude das Lukasevangelium gelesen habe (und erneut Lukas 3,24 großzügig überlesen habe [die kreationistische Beweisführung das Gott Dinosaurier in den Boden legte um uns zu irritieren]) und sich in den letzten Jahren auch nicht zu schade war auch die abwegigste Exegese geduldvoll zu ertragen, wünsche jedem, welcher der Story tatsächlich inhaltliche Tiefe oder realbezogene Lebensunterstützung oder Wegweisung abgewinnen kann oder dort hinein zu interpretieren gewillt ist ein beseeltes Weihnachtsfest. Und dem Rest halt ein paar ruhige Tage mit Tannenduft aus der Stube im Traditionsbewusstein eines waschechten, potenten Heiden, fernab jeder christlicher katholisch-bizarrer Sexualmoralneurose.

Noch was für Nostalgiker:

Filed under: Glaube und Religion so um 02:00Uhr | Comments (0)
Dez
23
2011

Ein Opus dem Zeitungszustellgewerbe

An die Stelle musste ich wieder denken, als eine wohlstandsoperierte Nasentraumfrau im Fernsehen entrüstet ihre Wohlstand damit rechtzufertigen versuchte, sie würde auch hart für das Geld arbeiten. Der blödeste Satz der einem einfallen kann, und er kommt doch immer wieder. Als würden die, die rund um die Uhr arbeiten und trotzdem kaum über die Runden kommen, sich nur in der Sonne bräunen. Aber genau diese Lüge hält das System am kacken, frei nach Pispers: Jeder kann es zu was bringen, aber nicht alle!

Filed under: Allgemeines so um 14:26Uhr | Comments (1)
Dez
19
2011

Der große Wurf

Ülfebad Brücke Radevormwald im Winter

Ülfebad Brücke Radevormwald im Winter

Nachdem aus privaten Spenden die alte Ülfebadbrücke gegen eine neue ausgetauscht werden konnte, das Land Geld bereit stellte um dem Restaurant Ülfebad eine neue publikumswirksame und barrierefreie Attraktion in Form von stufiger Liegewiese, neuen Bänken und ungetrübtem Blick auf das “Bad” zu ermöglichen, hat die Stadt Radevormwald den nächsten Coup eingetütet, wieder subventioniert vom Land: Die Bewerbung!

In einer nie dagewesenen Werbekampagne wird jetzt mit sage und schreibe insgesamt über 1499 Broschüren im Direktmarketing für das Bad geworben. Klar, dass ein solch hohes Werbeaufkommen nicht mehr in den Haushalt der Stadt passt. 1500 Stück, das ist immerhin knapp über der Mindestbestellmenge bei bekannten Druckereien. Rudi Rade aus dem geschätzten Stadtnetz Radevormwald schreibt noch ein wenig mehr dazu.

Lesen Sie morgen: Wie Radevormwald sich nicht zu schade ist auch mal ne Pfandflasche ins Altglas zu geben.

Filed under: Politikkram so um 15:10Uhr - Tags: - | Comments (4)
Dez
17
2011

Pierre und Luce

Pierre und Luce

Pierre und Luce

Der Himmel war so blau, ein herlich milder Tag.
Paris im Winderkleid, zu schön um wahr zu sein.
Ein Schuß zerriß die Luft, der Feind war tief im Land.
Der Krieg im vierten Jahr, die Welt im ersten Brand.

Bombenterror aus der Luft, und alle wollten schnell entfliehen.
Abgetaucht im Untergrund, da sah er sie und sie sah ihn.

Pierre und Luce – die wollten doch nur glücklich sein.
Pierre und Luce – der Krieg ließ ihnen keine Zeit.

Explosionen und Geschrei, da nahm er angstvoll ihre Hand.
Wenig später alles vorbei, er sah nur noch wie sie entschwand.

Pierre und Luce – die wollten doch nur glücklich sein.
Pierre und Luce – der Krieg ließ ihnen keine Zeit.

Als er sie dann wieder sah, brach sich die Liebe wortreich Bahn.
Beide waren sich so nah, doch Kinder noch, nicht Frau nicht Mann.

Pierre und Luce – die wollten doch nur glücklich sein.
Pierre und Luce – der Krieg ließ ihnen keine Zeit.

Sie wollten sich erstmals einen, es wurde aber nichts mehr daraus.
Todesvögel warfen ihre Last.

Und eine Bombe, sie traf das Haus.

Skeptiker – Pierre und Luce

Der Roman vom Literatur-Nobelpreisträger Romain Rolland

Filed under: Songtexte so um 08:35Uhr | Comments (0)
Dez
16
2011

Freitag ist Waschtag

Freitag ist Waschtag

Freitag ist Waschtag

Schon gewaschen?

Filed under: Allgemeines so um 09:00Uhr | Comments (0)
Dez
06
2011

Tram

 Tram - Rue de la Régence

Tram - Rue de la Régence

Blick auf den Justizpalast Brüssel, 2009

Filed under: Urban so um 12:08Uhr | Comments (0)
Dez
01
2011

Weltaidstag

Tag der Schleife

Tag der Schleife

Ich hatte mal ne Frau und die hatte mal nen Typ
Und der hatte mal ne Braut und die hatte mal nen Kerl
Und der hatte mal ein Mädchen und die hatte einen Mann
von dem niemand recht wusste woher der eigentlich kam

Ich hatte wohl zehn Frauen und ich wusste nicht genau
Und die hatten auch zehn Typen und es war grad scheißegal
Und die hatten wohl zehn Bräute und sie dachten halt nicht dran
Und die hatten schon zehn Kerle wo sie sich nicht sicher war’n

Ich hatte mal ne Frau und das durfte keiner wissen
Denn die hatte noch nen Freund doch der hatte auch noch wen
Und das durfte sie nicht wissen und sie hat auch nichts geahnt
Denn die andere war nur ein Versehen und die macht sowas öfter

Ich hatte mal ne Frau ich erinnere mich kaum dran
Denn ich war wohl recht besoffen und ich bin auch nur ein Mann
Und die hatte mal nen Freund und der hatte wohl viel Spaß
Doch den gibts schon lang nicht mehr denn der hatte irgendwas

Und was bleibt ist ein komisches Gefühl
Was bleibt ist Angst
Irgendwas ist nicht in Ordnung
Irgendwas geht um

Nicht ich! Nicht ich? Nicht ich! Nicht ich?

Schweisser – Nachrechnen (Heiland LP 1997)

Filed under: Songtexte so um 12:25Uhr | Comments (2)
Nov
30
2011

Kulturkonstante zum Geburtstag

Das hat mir gerade noch gefehlt! :D

Malmsheimer

Malmsheimer

Filed under: Allgemeines so um 11:40Uhr | Comments (0)
Nov
24
2011

SAMI 2011

SAMI 2011

SAMI 2011

Filed under: Allgemeines so um 08:00Uhr | Comments (2)
Nov
23
2011

20. Todestag Klaus Kinski

Filed under: Allgemeines so um 09:00Uhr | Comments (0)
Nov
18
2011

Mit kühlem Weiß den Mund verbrannt

Radevormwald: Bester Winterdienst weit und breit; lt. Verantwortlichen

Radevormwald: Bester Winterdienst weit und breit; lt. Verantwortlichen

Nein nein, 5 Sterne Hotel gibt es nicht für 2 Sterne Preise. Da hat der Bürgermeister schon recht. Fraglich indes bleibt, ob es sich beim Winterdienst in Radevormwald auch tatsächlich um ein 5 Sterne Hotel handelt, immerhin ist der schlechte Service auch im Umland, in dem der Herr Haselhoff der UWG so viel rumkommt, auch weithin bekannt. Gerade wer regelmäßig aus eben jedem Umland nach Radevormwald fährt, erlebt immer wieder den schlechten Zustand der Straßen. Der Winterdienst war stets unterdimensioniert, das war offenkundig. Nicht dass es mich stören würde, freue ich mich doch am Tonschlucker auf der Straße.  Viele hätten angesichts der Kostenexplosion beim Winterdienst die letzten harten Winter vergessen, räumte Korsten ein. Oh – ich kann mich gut daran erinnern über Monate viele 100m Straße immer wieder selbst freigeschüppt zu haben, ja sogar private Schneeräumer wurden organisiert. Der 5 Sterne Hotel Winterdienst konnte nicht mal die Hauptstraßen freihalten, und da waren wir teilweise Tage entfernt vom unheilvollen Hereinbrechen der Katastrophe. Zum letzten Winter habe ich ja bereits hinreichend Bilder von Hauptverkehrsadern Radevormwalds veröffentlicht. Ein Nachweis ist denke ich nicht mehr nötig. Dafür verdoppelt man jetzt die Gebühr um den guten Service aufrecht zu erhalten. Verständlich. Ob ich mich jetzt so weit aus dem Fenster lehnen würde, den Winterdienst in Radevormwald, so hart die einzelnen Personen zweifelsohne daran arbeiten, als den “besten weit und breit” zu bezeichnen, da habe ich angesichts der Dimensionierung meine Zweifel. Ich denke noch einmal darüber nach. Später, wenn es schneit, nächstes Jahr.

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