Mrz
25
2009

Nimmer geh beiseit

Andreaskreuz

Andreaskreuz

Am Anfang stand ein Traum
   Nach amerikanischem Prinzip
Doch nach dem Erwachen war nicht viel
   Was davon übrig blieb
Alles war so geblieben
   Es war Wie es war
und wurd höchstens noch schlimmer
   Als es eh schon war
Menschen dachten in Bahnen
   Die andere Menschen in Straßen verlegten
Sie spürten immer diese Angst
   Wenn sie sich von ihnen fortbewegten
Ihr eigener Wille
   Gebrochen und tot
Ein Schnitt ins Fleisch
   Selbst das Blut ist nicht mehr rot
Sie bauten viele Welten
   Für mich, mich armes Hirn
Ich glaubte einst an Einheit
   Doch ich stand allein
Ich wollt nicht ihre Welten
   Ich wollt nicht ihren Haß
Versuche auszubrechen
   und ich stand allein

Manchmal finde ich noch zurück in meinen Traum
Doch er wird bestimmt vor der Angst vorm Erwachen
Sie stehen herumum das Bett in meinem Raum
Der Wecker tickt und ich höre sie lachen

Ein letzter Wunsch
   Eine neue Hoffnung
Nimm doch Benzin
   Eine neue Hoffnung
Eine mit der Chance 
   daß sie den Morgen überlebt
Manchmal bezweifle ich 
   daß es sie überhaupt noch gibt
Ich lauf allein durch die Straßen
   Die außer mir niemand kennt
Ich schaue nicht zurück
   Denn was ist da schon
Große breite Straßen
   Die Welt gehört jetzt mir
Ich bin zuversichtlich
   Denn was verlasse ich schon?

Manchmal finde ich noch zurück in meinen Traum
Doch er wird bestimmt vor der Angst vorm Erwachen
Sie stehen herumum das Bett in meinem Raum
Der Wecker tickt und ich höre sie lachen

Der Wecker klingelt und ihre Schadenfreude ist nicht zu übersehen
Ich will die Augen schließen doch sie zwingen mich aufzustehen
Träume sind Schäume doch das Spiel ist abgekartet
Ich weiß ganz genau was mich da draußen erwartet…

Die Finsternis
   Die Einsamkeit
Die Traurigkeit
   Die Dunkelheit
Die Helligkeit
   Die Finsternis
Was Schreckliches
   Die Einsamkeit
Die Einsamkeit
   Die Finsternis
Die Dunkelheit
   Die Traurigkeit
Das Andere
   Die Helligkeit
Die Einsamkeit
   Das Schreckliche

Der Wecker tickt – und ich höre sie lachen!

Herzlichen Glückwunsch EA80 – 30 Jahre Phantom of the Opera!
Das soll Euch mal einer nachmachen!

Filed under: Transport & Verkehr,Urban so um 01:46Uhr - Tags: - | Comments (3)

3 Kommentare »

  1. Kommentar by Maximillian Dornseif - 25. März 2009 um 19:07Uhr

    Steht auf dem Ortsschild “Richtung Lennep”? Das wäre ja wild-romatisch und seit 25 Jahren unwahr.

  2. Kommentar by admin - 26. März 2009 um 10:13Uhr

    “RS-Lennp 5.5km” – zumindest erkenne ich das im Original so.

    Aber ob das Schild wirklich seit vor dem Wuppersperrenbau schon da steht? Das kontrolliere ich mal beizeiten, dann bekommt es ein Extrabild / Story. :D

  3. Kommentar by Uli Frank - 26. März 2009 um 15:04Uhr

    Laut meinem Nachbarn (Wilhelmstaler seit 1952) ist das Schild viel älter als die Sperre. Rs-Lennep 5 km, so stehts geschrieben. Wohl nicht ganz korrekt, bis zum Ortseingangsschild am Lenneper TÜV sind es knappe 6 km. Unter Verzicht lästiger STVO-Einschränkungen kommt man aber mit 5 km gut hin.

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