Jan
30
2012

Not your business

You get stupid every day! Every night! More! More!
What you gonna do? More!
Do it not to me! War!
You wanna be rich, rich! Fuck! Fuck!
You gonna die!
Perfect death in a colourfull tv screen
See me? see me? See nothing! Switch off!
Come with me through the wall of time
See you every day
We gonna watch you every second

But that’s not your business!
But that’s not your business!
But that’s not your business!
But that’s not your business!

Don’t try to treat me like the shit you eat every day
Our days are numbered!

Atari Teenage Riot – Not your business

Eine Reminiszenz. An wen oder was verrate ich aber nicht.

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Dez
17
2011

Pierre und Luce

Pierre und Luce

Pierre und Luce

Der Himmel war so blau, ein herlich milder Tag.
Paris im Winderkleid, zu schön um wahr zu sein.
Ein Schuß zerriß die Luft, der Feind war tief im Land.
Der Krieg im vierten Jahr, die Welt im ersten Brand.

Bombenterror aus der Luft, und alle wollten schnell entfliehen.
Abgetaucht im Untergrund, da sah er sie und sie sah ihn.

Pierre und Luce – die wollten doch nur glücklich sein.
Pierre und Luce – der Krieg ließ ihnen keine Zeit.

Explosionen und Geschrei, da nahm er angstvoll ihre Hand.
Wenig später alles vorbei, er sah nur noch wie sie entschwand.

Pierre und Luce – die wollten doch nur glücklich sein.
Pierre und Luce – der Krieg ließ ihnen keine Zeit.

Als er sie dann wieder sah, brach sich die Liebe wortreich Bahn.
Beide waren sich so nah, doch Kinder noch, nicht Frau nicht Mann.

Pierre und Luce – die wollten doch nur glücklich sein.
Pierre und Luce – der Krieg ließ ihnen keine Zeit.

Sie wollten sich erstmals einen, es wurde aber nichts mehr daraus.
Todesvögel warfen ihre Last.

Und eine Bombe, sie traf das Haus.

Skeptiker – Pierre und Luce

Der Roman vom Literatur-Nobelpreisträger Romain Rolland

Filed under: Songtexte so um 08:35Uhr | Comments (0)
Dez
01
2011

Weltaidstag

Tag der Schleife

Tag der Schleife

Ich hatte mal ne Frau und die hatte mal nen Typ
Und der hatte mal ne Braut und die hatte mal nen Kerl
Und der hatte mal ein Mädchen und die hatte einen Mann
von dem niemand recht wusste woher der eigentlich kam

Ich hatte wohl zehn Frauen und ich wusste nicht genau
Und die hatten auch zehn Typen und es war grad scheißegal
Und die hatten wohl zehn Bräute und sie dachten halt nicht dran
Und die hatten schon zehn Kerle wo sie sich nicht sicher war’n

Ich hatte mal ne Frau und das durfte keiner wissen
Denn die hatte noch nen Freund doch der hatte auch noch wen
Und das durfte sie nicht wissen und sie hat auch nichts geahnt
Denn die andere war nur ein Versehen und die macht sowas öfter

Ich hatte mal ne Frau ich erinnere mich kaum dran
Denn ich war wohl recht besoffen und ich bin auch nur ein Mann
Und die hatte mal nen Freund und der hatte wohl viel Spaß
Doch den gibts schon lang nicht mehr denn der hatte irgendwas

Und was bleibt ist ein komisches Gefühl
Was bleibt ist Angst
Irgendwas ist nicht in Ordnung
Irgendwas geht um

Nicht ich! Nicht ich? Nicht ich! Nicht ich?

Schweisser – Nachrechnen (Heiland LP 1997)

Filed under: Songtexte so um 12:25Uhr | Comments (2)
Nov
17
2011

Schweigen

Zufall, dass der Uploader mein Bild des alten Bahnübergangs in Wilhelmstal in dem Video verwendet hat. Aber nur vordergründig. Es wirkt halt doch, irgendwie, wie  gewünscht, wie gesagt, EA80.

Dein Plastikkopf voll Emotionen
Liebe und Hass im Wechselspiel
Du wagst kaum etwas zu sagen
aus Angst es wäre zuviel
Ein falsches Wort wirft dich Meter zurück
Du entscheidest Dich erneut zu schweigen

Doch es steckt in Dir, will endlich raus

Was bist du nur für ein Mensch
wenn du kriechst
auch wenn du anders denkst
Nie wird sich für dich etwas ändern
wenn du nicht dafür kämpfst
Es ist leicht hinterher zu sagen
“Ich habe es schon immer anders gedacht”
Doch du wirst immer wieder schweigen
wenn man dich fragt:
Warum hast du es dann nicht gesagt?

EA80 – Schweigen

Filed under: Songtexte so um 15:06Uhr | Comments (0)
Okt
27
2011

Hauptsache Glauben

An T-Shirt-Sätze und die zehn Gebote
An Freud, Adorno und Rockstartote
An die großen Helden auf die wir warten
Wolfgang, Hartmut und die Illuminaten
An den Satz an der Wand, den Spatz in der Hand
An Einigkeit und Recht und Freiheit
An Petting statt Pershing, Brot statt Böller
An die himmlische Liebe und Rudi Völler
Und nichts

An die Ironie-Hölle und die halbguten Witze
An das letzte Beben, die Apokalypse
An die Idylle hier drin und das Böse da draußen
An Calle del Haye als besten Linksaußen
An die Kopfschmerztablette und Hoffnung als Mittel
An die Männer in weiß in den komischen Kitteln
“Tut uns leid Herr Traurig, vielleicht einhundert Tage”
An die beste Antwort auf die letzte Frage
Und nichts

Auf jedem Begräbnis gibt es einen guten Lacher
Mindestens einen echten Kracher
Ganz egal ob du taub wirst oder erblindest
Du weißt wo du es findest bevor du verschwindest

An den Wohlstandszynismus von Rockbeamten
Das Ende der Trauer wie wir sie kannten
Bewaffnet mit nichts als Trost und Ahnung
Unser Lebenslauf als die letzte Warnung
Ein Ruck durch die Massen, ein Ruck durch die Klassen
Zwischen Uhrenvergleich und nicht zu fassen
Freunde nennen mich Austin Powers
A kick, a rush and the land is…Ach Gottchen

Auf jedem Begräbnis gibt es einen guten Lacher
Mindestens einen echten Kracher
Ganz egal ob du taub wirst oder erblindest
Du weißt wo du es findest
Ganz egal was du suchst und was du brauchst
Hauptsache du glaubst

Kettcar – Hauptsache Glauben

Filed under: Songtexte so um 12:13Uhr | Comments (0)
Okt
19
2011

Nr. 1

S9 Wuppertal - Haltern

S9 Wuppertal - Haltern

Mach’ dir keine Sorgen, Kind
Vater kommt bald zurück
Es ist doch schon so spät mein Kind
Vater hat bestimmt heut’ Glück
Da ist doch nichts dabei mein Kind
Geh hoch und such’ den Schlaf
Geh hoch und träum’ von mir mein Kind
Und nimm dir einen Traum von ihm

Mach dir keine Sorgen

Was stehst du noch im Flur mein Kind?
So hab doch keine Angst
Es ist schon nichts geschehen mein Kind
Sie haben’s schon in der Hand
So komm doch endlich her mein Kind
Ich fühl’ mich so allein
Was soll ich denn bloß tun mein Kind?
Ich fühl’ mich so allein…

Oh, frag mich nicht noch mal mein Kind
Du willst es doch nicht hören
Es ist doch nichts passiert mein Kind
Vater hatte schon Glück
Oh setz’ mir nicht so zu mein Kind
Es tut mir schrecklich weh…
Vater kommt niemals zurück…

Mach dir keine Sorgen!

EA80 – Nr. 1

Filed under: Songtexte so um 13:48Uhr | Comments (0)
Jul
29
2011

Careful with that axe, Eugene

Kahlschlag bei Landwehr, Luftbild

Kahlschlag bei Landwehr, Luftbild

Careful with that axe, Eugene” bei youtube.

Filed under: Songtexte so um 17:59Uhr - Tags: , - | Comments (2)
Jul
08
2011

Hypochonder

Schmerztabletten

Schmerztabletten

Sind sie sich wirklich sicher dass mir nichts fehlt
Ich hab Ihnen doch schon Hundert mal erzählt was mich quält
Sehen sie nochmal genauer hin, sie müssen etwas übersehen haben
Ich weiß was sie als nächstes sagen:
Abwarten! Wiederkommen in ein paar Tagen
So lang’ kann ich nicht warten, ich hätt’ da noch ein paar Fragen
und würde gerne wissen ob es normal ist
so wie ich mich fühl an manchen Tagen

Ich kann es kaum ertragen in vollen Einkaufspassagen
die ganzen Horrorvisagen schlagen mir auf den Magen
Paranoia, bin auf der Flucht, als würden die mich alle jagen
was soll man da noch sagen?
Ist es normal, dass mir jedes Gesicht hundert Geschichten erzählt?
Höhren will ich die jedenfalls nicht
Halte meine Ohren zu, kneife meine Augen zusammen
doch es ist immer noch da, ich komme nicht mehr klar

Herr Doktor
ich hab keine Ahnung was sie meinen,
wenn sie sagen ich bild’ mir das nur alles nur ein
ich hab gedacht sie wären nett und kompetent
und verschreiben mir auf Rezept das passende Medikament

ich will die Wahrheit hören, sagen sie mir was es ist
wenn man alles hat was man braucht, trotzdem so viel vermisst
sie können wirklich ehrlich sein, sagen sie schon
wie ernst ist es und können sie mich davon befreien
ist es schon schizophren, mal richtig aus sich rauszugehen
sich selbst dabei im Wege zu stehen, wie nennt man dieses Phänomen?
Was meinen sie wirklich wenn sie sagen ich sei eigentlich kerngesund
Das was mit mir passiert hat doch einen Grund

ich finde keine Ruh’, die ganze Zeit voll Alarm
meine Emotionen fahren ganz gerne mal Achterbahn
und jetzt sehe ich Dinge vor mir die sagen es würde sie nicht geben
Die beiden Typen hier neben mir, mit den weißen Klamotten
können Sie die sehen? Ja? Gut!
Sie fangen jetzt endlich an mich zu verstehen
wie meinen Sie das, sie bringen mich jetzt zurück auf mein Zimmer
und ich soll mich wieder ruhig verhalten, so wie immer?

Herr Doktor
ich hab keine Ahnung was sie meinen,
wenn sie sagen ich bild’ mir das nur alles nur ein
ich hab gedacht sie wären nett und kompetent
und verschreiben mir auf Rezept das passende Medikament

Herr Doktor
einmal kann ich Ihnen noch verzeihen
sie schließen sicher nicht mit Absicht die Patienten ein
ich hab gedacht sie wären kompetent
und verschreiben mir auf Rezept das passende Medikament

Herr Doktor
ich hab keine Ahnung was sie meinen,
wenn sie sagen ich bild’ mir das nur alles nur ein
ich hab gedacht sie wären nett und kompetent
und verschreiben mir auf Rezept das passende Medikament

Such A Surge – Hypochonder

Filed under: Songtexte so um 14:36Uhr | Comments (0)
Jul
04
2011

Flimmern!

Irgendwann nach Sendeschluss Flimmern.
Zwischen und nach Überdosen
Unanständigkeiten und Flimmern.
Plötzlich der Morgenapell: Empöhrung aktivieren!
Aufstehen, Aufstand, Anstand.
Dass ein paar der hauptberuflichen Hülsenpacker
zu einer klareren Sprache fanden
zeigte einmal mehr ihre Ignoranz
gegenüber dem richtigen Bildausschnitt.
Der deutsche Planet bekennt, bedauert, appelliert
lamentiert, applaudiert am liebsten unter sich.
Podium? Leider schon vergeben.
Aber wir hätten da noch “Tanzneger” oder “Imbissverkäufer”.

Und dann fragt man sich da noch:
Wer soll eigendlich wo raus? Raus aus wo oder rein worin?
Rein und raus und raus wohin, wer soll eigentlich wo raus und rein wohin?

Flimmern. Keine Gnade, Kuzgeschlossen. Flimmern.
Die besessene Maschine füttern, Flimmern.
Und Flimmern und Füttern.
Alle schrien immer hektischer “Es wird zuviel”
und legten reichlich Kohlen nach und Panik setzte ein.
Berauscht vom Gefühl etwas gefühlt zu haben
posaunten sie Pathos und entdeckten den Stolz
und wechselten das Thema wenn immer jemand schrie.
Dann zeigte die Flasche auf den prügelnden Minister
und die Hexenjagd der Milchgesichter.
Und wer in Dover dem Container
lebendig entstieg, unterschrieb noch
vor Ort einen Plattenvertrag

und dann fragt man sich dann doch
Wer soll eigentlich wo rein? Rein nach wo und raus wohin
Rein und raus und raus wohin, wer soll eigendlich wo raus und rein wohin
Raus und rein und rein und raus
da kennt sich heutzutage keiner mehr aus

und dann war wieder alles normal real,
Verrückte Kühe, Hunde und Lastwagenfahrer.
Im toten Winkel marschierend vor dem Fernsehsessel
der eingeborenen Bevölkerung.

Und dann fragt man sich da noch:
Wer soll eigentlich wo raus? Raus aus wo oder rein worin?
Rein und raus und raus wohin, wer soll eigentlich wo raus und rein wohin.

Wat solln die Nazis raus aus Deutschland, wat hät denn des für a Sinn?
Die Nazis könne doch net naus, denn hier gehörn se hin!

Die Goldenen Zitronen – Flimmern

Filed under: Songtexte so um 22:21Uhr | Comments (0)
Jun
27
2011

Which one’s Pink? That one!

Come in here, dear boy, have a cigar.
You’re gonna go far, fly high,
You’re never gonna die, you’re gonna make it if you try
they’re gonna love you.
Well I’ve always had a deep respect,
and I mean that most sincerely.
The band is just fantastic, that is really what I think.
Oh by the way, which one’s Pink?
And did we tell you the name of the game, boy
we call it Riding the Gravy Train.
We’re just knocked out.
We heard about the sell out.
You gotta get an album out,
You owe it to the people. We’re so happy we can hardly count.
Everybody else is just green, have you seen the chart?
It’s a helluva start, it could be made into a monster
if we all pull together as a team.
And did we tell you the name of the game, boy
we call it Riding the Gravy Train.

Pink Floyd – Have a cigar

Filed under: Songtexte so um 08:28Uhr | Comments (0)
Jun
26
2011

Damenfußball

Die Woche zweimal lässt du mich alleine.
Nachts sitz’ ich da und warte nur auf dich.
Wenn du dann kommst, blau wie deine Beine,
blick ich dich an, doch du, du siehst mich nicht.

Das ist hart und gemein,
ich will’ nicht mehr alleine sein.
Ich steh’ hier ohne Bier
und ich spül’ das Geschirr.

Warum sagtest du mir nicht vorher, dass du Damenfußball spielst?
Ich sitz’ hier und bin allein, weil du Damenfußball spielst.
Kommst du des Nachts nach Haus’, siehst du wieder kacke aus,
stinkst nach Bier wie ein Schwein.

Dein Rücken zerkratzt, Die Nase ist meist blutig,
ich frag’ mich dann, was mir an dir gefällt.
Die Brust eingedruckt, denn du spielst ziemlich mutig,
alle wundern sich, was mich bei dir noch hält.

Das hab’ ich nicht gewusst,
du sagtest was von Aerobic-Kurs.
Was ich weiß’, das ist bloß:
von dir komm’ ich nicht los.

Dann kam der Tag, du ludst die Mannschaft ein,
ich war dabei, ich war sehr froh.
Doch eure Torfrau, genannt Hildegund,
fand mich so süß, und sie kniff mir in den Po.

Warum sagtest du mir nicht vorher, dass du Damenfußball spielst?
Ich sitz’ hier und bin allein, weil du Damenfußball spielst
Als femininer Fußballproll bist du fast jeden Abend voll
und ich sitz’ daheim.

Frohlix – Damenfußball

Filed under: Songtexte so um 18:00Uhr | Comments (0)
Jun
10
2011

Sweet Eighties

Pinke Pinke

Pinke Pinke

Tote Fische, Gift im Boden, Luft verpesten, Wälder roden
Babynahrung, Killerwaffen, raffen raffen raffen raffen
Düngemittel und Kanonen, konzentrierte Produktion
Leben für den Zinseszins zur Maximierung des Gewinns

Strategie der Unterdrückung und der Manipulation
Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, alle Werte blanker Hohn
Was sie tun für nur ein Ziel, Mitleid fehlt da nicht mehr viel
Menschenopfer für den Zins zur Maximierung des Gewinns

Lebensqualität erhöhen haben die Multis nicht im Sinn
Das Primärziel ihrer Wirtschaft lautet nur Bilanzgewinn
Nur ein Wort kann sie erheitern, das heißt Kapital erweitern
Und wir alle zahlen den Zins zur Maximierung des Gewinns

Die Multinationalen haben die Welt in ihrer Hand
Die Multinationalen sind die Herren in diesem Land
Kalkulieren, subtrahieren, produzieren, ausradieren
Zur Maximierung des Gewinns, zur Maximierung des Gewinns

Canalterror – Maximierung des Gewinns (1982)

Es ist eine Genugtuung mit bitterem Beigeschmack, wenn all die Parolen, einst als Wahnvorstellung kaputter linker Teenager wenig ernstnehmbar, Jahrzehnte später zum guten Ton politischer Diskussion gehören. Die Bezeichnung mag variieren, der Inhalt bleibt gleich. Problematisch ist es Zustände zu kritisieren, wenn man selbst mit seiner Gruppe massiv daran partizipiert. Aber wehe es kommt eine Heuschrecke des Weges, dann wird das eigens installierte Prinzip plötzlich böse, manchmal gar zum Bösen. Wir reflektieren immer lieber erst das Handeln der anderen.

Filed under: Songtexte so um 11:49Uhr - Tags: - | Comments (0)
Jun
02
2011

Zum Vatertäglichen Besäufnis

(weiterlesen…)

Filed under: Songtexte so um 02:04Uhr | Comments (0)
Mai
31
2011

Was ist eigentlich dieses EA80…

Was zählen die Opfer gegen den Gewinn?
Besitz wird zur Glückseligkeit!
Wer nahm der Bescheidenheit die Tugend,
und der Erinnerung die Zeit?

EA80 – Kopperschmidt

… von dem man immer mal wieder in deinen Fotobüchern liest? Eine Antwort auf die Frage «Was mache ich eigentlich hier»! Tolles Schlagzeug. Einmal geht noch.

Filed under: Songtexte so um 12:28Uhr | Comments (0)
Mrz
21
2011

Heinrich

Effelsberg Eifel

Effelsberg Eifel

Wo bist du denn zur Stund gewesen,
Heinrich mein Sohn?
Ich bin bei meiner Liebsten gewesen,
Mutter mein o weh!

Was gab sie denn zu essen dir,
Heinrich mein Sohn?
Sie hat mir einen Fisch gebraten,
Mutter mein o weh!

Und wieviel Stücke schnitt sie dir,
Heinrich mein Sohn?
Sie schnitt mir ab drei Stückelein,
Mutter mein o weh!

Wo ließ sie denn das fette Stück,
Heinrich mein Sohn?
Sie hat’s ihrem braunen Hündlein gegeben,
Mutter mein o weh!

Und was geschah dem Hündelein,
Heinrich mein Sohn?
Es ist in der Mitte entzwei gesprungen,
Mutter mein o weh!

Was wünschest du dem Vater Dein,
Heinrich mein Sohn?
Ich wünsch ihm Gold und Silber,
Mutter mein o weh!

Was wünschest du der Mutter Dein,
Heinrich mein Sohn?
Ich wünsch ihr Glück und Segen
Mutter mein o weh!

Wo soll ich denn dein Bettlein machen,
Heinrich mein Sohn?
Mach es auf dem Kirchhof dort,
Die Raben warten schon!

Die Schnitter – Heinrich

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