Kein Ton

Müngstener Brücke Müngstener Brücke

Wenn Du mich jetzt hörst gib’ mir ein Zeichen
Mach’ dass sich hier irgendwas bewegt
Schon ein kurzer Lichtstrahl würde reichen
Ich möchte doch nur wissen
dass es Dir dort besser geht

Dritte Wahl – Kein Ton

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Weg weisend re:tros spektiv

Fußgängertunnel Fußgängertunnel

Wenn ich etwas sagen soll was mir bis sonst wo steht
Wenn ich etwas denken soll von dem ich mein dass das nicht geht
Wenn ich etwas träumen soll was denkbar für mich wäre
Wenn ich jemand folgen soll den ich hasse, nicht verehre
Wenn ich immer das tun soll was all die anderen machen
Wenn ich nicht mehr weinen darf weil alle anderen lachen
Wenn ich nur noch leben soll um ihnen zu gefallen
Wenn mir einer sagt: “Du bist jetzt einer von uns allen!”

Dann ist es Zeit zu gehen…

Dritte Wahl – Zeit zu gehen

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Die Ausfahrt zum Haus Deiner Eltern

A1 Strichspur Foto

Gang 5 und gleich 180
Schließe die Augen, Zähle bis 10
Und dann wieder auf
Hey, noch am leben

Lenkrad umklammert, Hallo Herzkammer

Und weiterfahren bis nichts mehr… bis es nicht mehr geht

Erst war es nah, dann kam es näher
Erst in die Hölle und dann zu IKEA
Die Ausfahrt zum Haus deiner Eltern
Seit einigen Stunden verpasst
Und Sätze die wollten gegen Stimmen die wollen
Und ein Körper der weiß was er soll
Aber nicht was er will
Und einer fragt was zu tun ist

Also wo fängt es an, wann wird es enden
Mit Spatzen und Tauben, Dächern und Händen
Die Welt voller Männer, das Leben eines Jungen
Erst so gewollt und dann halt verschlungen

Und weiterfahren bis nichts mehr… bis es nicht mehr geht

Erst war es nah, dann kam es näher
Erst in die Hölle und dann zu IKEA
Die Ausfahrt zum Haus deiner Eltern

Kettcar – Die Ausfahrt Zum Haus Deiner Eltern

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Moderne Zeit

Liebesschlösser Liebesschlösser

Verdammt und verflucht seid ihr
Das Fernsehen zeigt Bilder
die Geistesberaubte Tag und Nacht belügen
Der Mann der nach Abwechslung sucht
Nacht für Nacht seine Familie betrügt
Wenn ein Kind sich nach Zuneigung sehnt
wird es einfach im Konsum ertränkt
Die Frau tut oft emanzipiert
tanzt zur Musik die sie nicht versteht

Gebt diesen Affen ein Gehirn
Anscheinend wissen sie nicht was sie tun
Gebt diesen Affen ein Gehirn
Ist das der Preis den sie bezahlen müssen
Für die moderne Zeit

Psychisch kaputte verkrüppelte Seelen
auf der Suche nach dem Seelenheil
Modern und zeitgemäß
Angepaßt und bürgerlich
Ganz ohne Rückgrat
Völlig kaputt

Emils – Moderne Zeit

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Niemandsland

Betreten verboten Betreten verboten

Die Länder sind besiedelt und verteilt
Du stehst auf einer fertigen Welt
Dreck und Staub soweit das Auge reicht
Es ist kein Spiel – müde Politik

Nicht gehorchen und dazu gehören
Weil sich hier mein Herz erbricht
Vor langer Zeit schon den Kontakt verloren
Unanständig und voller Glut

Ich bin völlig unkorrekt
Vergiftet und verfärbt
Voll Verachtung und Gewalt
Heimatlos im Niemandsland

Fliehende Stürme – Niemandsland

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Wir werden nie enttäuscht werden Pt. IV

Stacheldraht / Weidezaun Stacheldraht / Weidezaun

Die Gedanken: Kopien. Die Gesten: Zitate
Die Gefühle sind echt wie Implantate

Distanz über alles und so mittendrin
Ironie als schöne Komplizin

Und Unterscheidung als härteste Währung
Der Konjunktiv als beste Erklärung

Wir werden nie enttäuscht werden
Wir werden nie enttäuscht werden

Kettcar  - Wir werden nie enttäuscht werden

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Wir werden nie enttäuscht werden Pt. III

Ispingrade Ispingrade

Und unversöhnt uncool Forderungen stellen
Ja spannend ihr Spinner. War alles nur Spaß

Vom Dunkel ins Helle das Dunkle aufhellen
Und in diesem Schlachthof sind Wände aus Glas

Ideen die sterben im Kommen und Gehen
Lektionen zu lernen, um Sonne zu sehen

Der letzte Schritt aufs Hochplateau
Nur jetzt sag mir wo?

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Wir werden nie enttäuscht werden Pt. II

Radevormwald Bergerhof Radevormwald Bergerhof

Auf die Spaߟ-Galeere, wäre lieber alleine
Von hinten schreit einer: Jetzt rudert ihr Schweine

Ins Selbstmitleid nur Holz für Späne
Ins Basislager der toten Pläne

In die Tempel der Wahrheit, die Tempel der Klarheit
Am Eingang dann jemand: Schön, dass ihr da seid

Den Platz zu finden, den Ort zu bestimmen
Sich nicht zu fragen: Also wohin?

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Wir werden nie enttäuscht werden Pt. I

Bökerbach Remscheid Bökerbach Remscheid

In die Kunst um sich in ihr ganz zu versenken
Ein Leben zu leben und keines zu verschenken

In die Festungsbunker, sich selber genügen
Zum Erlebnis-Schrott sich selber belügen

Die Hoffnung der Mütter, die Träume der Väter
In die Knochenmühle der letzten paar Meter

Den Platz zu finden, den Ort zu bestimmen
Also wohin?

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Und das ist Balu!

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Alkohol und alte Scheine

Endstation Hoffnung Endstation Hoffnung

Wenn du am Morgen aufstehst und die Stunden zählst,
in denen du dich quälst,
wenn du in ihr Gesicht schaust – gibt es da noch Licht,
das durch deinen Nebel bricht?

Du hast vergessen wie es leuchtet, wenn alle Ampeln brennen
und nachts die Katzen schrein, vor Glück nur laut zu flennen

Doch irgendwie ist es schon in Ordnung,
denn was ist schon in Ordnung,
wenn dein Leben viel zu wenig Promille hat?

Schlechter Deal – du tauschst nur noch das eine
und bleibst damit alleine -
Alkohol und alte Scheine

Wenn du am Abend einschläfst und träumst den Alptraum,
der dich langsam fertig macht,
du siehst dich in der Kiste und von oben rieselt Sand
auf dein Gesicht herab!

die kurze Pause vor dem Absturz, trink zuviel bist du zu fertig,
trink zu wenig, wird der Sturm zu laut in deinem Kopf

doch irgendwie ist es schon in Ordnung,
denn was ist schon in Ordnung,
wenn dein Leben viel zu wenig Promille hat?

Schlechter Deal – du tauschst nur noch das eine
und bleibst damit alleine -
Alkohol und alte Scheine

Elf – Alkohol und alte Scheine

Filed under: Songtexte so um 12:56Uhr | Comments (0)

Episch


Merkwürdig, dass mir mit “Bittersüß” und “Ganz allein krieg ichs nicht hin” ausgerechnet die Alben am besten gefallen, die am meisten verrissen werden. Aber eigentlich auch nicht.

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Ein bisschen Melancholie

denn glückliche Menschen sind nicht interessant

Entstanden ist das Video im September 2010 und es war nach dem Wiebachtal-Video der zweite Videoversuch überhaupt. Ich war nie damit zufrieden weil ich immer noch einen einheitlichen Farbton suchte, die Tonabmischung ist auch noch Grütze, einige Übergänge fürchterlich primitiv oder gar nicht vorhanden, Effekte noch zum fremdschämen. Es ist nie über den Zustand eines losen Scripts hinausgekommen.  Außerdem wollte ich noch einige Dummys gegen vernünftige Passagen ersetzen die ich erst hätte filmen müssen. Jetzt habe ich das Video wiedergefunden und verspüre keinerlei Notwendigkeit noch irgendwas daran zu machen. Es scheint mir so unperfekt und melancholisch kaputt wie es ist genau richtig und steht einfach für sich und für die Zeit, in dem es entstand. Mach’s gut.

Was ist geblieben von dem, was bleibt
An dem, was wir haben, da nagt die Zeit
Ecken werden Kurven und alles zerfällt
Wo ist noch der, der zu einem hält

Wo ist er?

Das große Rätsel: Was soll aus mir werden
Was ist geblieben, von dem was getan
Die Jugend abgelöst vom Ernst des Lebens
Der Ratgeber empfiehlt: Haltung bewahren

Haltung bewahren!

Ideale weiß man schon
gar nicht mehr richtig zu schreiben
Jetzt tut man alles für Ruhm und Geld
Der Weg dahin ist steil und holprig
Wobei einem so mancher Skrupel entfällt.

Doch ich hab ihn gefunden
Hier – hast Du ihn zurück!

Was ist geblieben von dem was bleibt?
Was ist geblieben außer Einsamkeit?
Was ist geblieben?

EA80 – Was ist geblieben

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Dada

wtf wtf

“Die Kunst ist tot!”
so riefen sie aus
Sie suchen einen neuen Ismus
DaDa kam heraus

“Hände weg von der heiligen Kunst!”
schrien alle Gegner des DaDaismus
Hände weg von der heiligen Kunst
In der Weimarer Zeit
roch es schon nach Faschismus

Die Skeptiker – Dada in Berlin

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Haste mal drei Mark?

Frankfurt Zeil Frankfurt Zeil

Guten Morgen Eduard!

Eduard… Eduard – »scheiß Rasierapparat!«
Der Kaffee kalt, das Ei ist hart, Eduard bleibt smart.
Die Schuh’ poliert, das Sakko an, da fängt der Tag erst richtig an!
Rein ins Auto Eduard. Freier Bürger, freie Fahrt!
Und im Stau? »Ey Du Sau«, Eduard wird ziemlich flau.
Da vorne ist, es wird auch Zeit, der Parkplatz für sein Park+Ride.
Eduard, Eduard, steht vor dem Plakat,
denkt sich »Das wär’ geil oh man, wenn man sich was wünschen kann.
Ich wünschte mir ‘ne gute Fee, wie ich sie auf der Wand da seh
«.
Und plötzlich steht sie da oh man, wie schnell das funktionieren kann!
Die gute Fee, so rein und zart, mit schwarzem Hut und schwarzem Bart,
streckt die Hand aus grinst und spricht: »Hast Du mal drei Mark für mich?«.
Eduard sagt:”Warum nicht, aber was krieg ich?
» Ey alter lass die Laberei, dann hast Du auch drei Wünsche frei!«
Der Eduard greift in die Tasche und denkt:”Immerhin, ne gute Masche
Drei Mark hat jetzt der Punk und der Punk sagt “Vielen Dank! Dein erster
Wunsch, was ist jetzt man?

Eduard schauts Poster an, und sein Wunsch ist auch kein neuer:
Freiheit ist es, und Abenteuer
Ich bin nicht mehr Eduard, ich bin Eddy frei und stark.
Super Eddi tobt sich sich aus. Disco, Frauen, saus und braus.
Super Eddi super hart, super cool und super smart, super Urlaub,
super Strand, super Sonne, braun gebrannt:
Super Frauen an der Bar, Super Eddi, alles klar?
Superfaktorsonnenschutz, super Wasser, super Schmutz,
super laut und super leise, super Eddi. Super scheiße!

Nee sagt Eddi Eduard, das ist mir verdammt zu hart,
das ist mir verdammt zu öd, wär’ dir das nicht echt zu blöd?
Und er denkt sich »Ey du Ei«, Du hast doch noch zwei Wünsche frei.
Du musst in die Tiefe gehen, der zweite Wunsch: sei

Klug und schön!
Bin Eduard und doktore viel, bin noch lange nicht senil.
Gehe ins Museum viel, denn die Schönheit ist mein Ziel!
Und die Philharmononie, mit der Quadrophologie,
ist der schönste Musentempel, darauf trinke ich einen Bembel.
Freund der Moden und der Musen, fröhlich der Natur am Busen.
Liberal und stets zivil, und ein wenig phädophil.
Kinder ist das schön zu klotzen, mit Klugheit und mit Schönheit protzen.
Darauf gehe ich erstmal: kotzen!

Nee Herr Doktor das wars nicht, seine innere Stimme spricht.
Ausgekotzt und ziemlich weich, wäre er jetzt lieber reich,
denn was zählt auf dieser Welt, der dritte Wunsch sei:

Macht und Geld
Ich bin Edward Rockefeller, meine Rubel rollen schneller!
Öl ins Meer und Öl im Tank, Panzerfaust im Panzerschrank.
Kriege und Geschäft mit Waffen, viele Arbeitsplätze schaffen.
Tod und Elend überall, das ist mein wahres Kapital.
Will ich mein Ziel mit Macht erreichen, gehe ich einfach über Leichen.
Menschen sind das Material, ich bin der Boss und das total!

“Ihren Fahrschein bitte sehr”, vor ihm steht ein Kontrolleur.
Edward findet das verkehrt: “Ich bin doch Onkel Dagobert.
Ich bin mit keinem zu vergleichen!”
Von wegen Mann, du stinkst nach Leichen. Raus mit Dir,
hau ab mein Sohn, für Dich ist hier die Endstation!

Eduard der schüttelt sich, man das ist doch widerlich.
Denkt das ist nicht sein Ding, stellt sich an die Straße hin.
Der nächste Bürger kommt vorbei, Eduard ist schnell dabei,
streckt die Hand aus grinst und spricht “Haste mal drei Mark für mich?”.
Der Bürger sagt, warum nicht, aber was krieg’ ich?

Ey Alter lass die Laberei, Du hast ja noch… drei Wünsche frei!

Heiter bis Wolkig – Haste mal drei Mark

Filed under: Songtexte so um 13:45Uhr - Tags: - | Comments (0)
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