18
2009
Fanö – Tag 8
So, jetzt sind wir eine Woche hier. Sand Sand Sand. In den Schuhen, in der Hose, im Rucksack, in der Kamera. Man könnte meinen, wir wohnen auf einer Düne. Wo ist eigentlich der Armin? Der legt gerade einen Pölser.
Da sich das Wetter heute mal wieder von seiner besten Seite zeigte, wurden die des Tages zur Verfügung gestellten Stunden in lockerer aber konsequenter Nutzung portioniert. Zunächst ging es zur wohl größten Bunkeranlage auf Fanö. Gleich drei Flakbatterien hat ein Sturm vor ein paar Jahren außerhalb am Strand von Rindby ausgegraben. Mir sind die Tage einige Bilder davon im Internet untergekommen, und nach dem Frühstück ging es dann erstmal dort hin – Jugend forscht!
Später zur Bude und eine Runde Eis, um dann kurz nach Hause zu fahren um den Anhänger zu holen auf dem Buggys und ATBs auf Einsatz warteten, um dann noch eine Runde an den Strand zu fahren. Ich habe schon besseren Wind erlebt, aber auch schon deutlich schlechteren. Alle Hoffnung hier ruht auf den nächsten zwei Tagen, und dem dann hoffentlich einsetzenden Seewind, der angenehmes Fahren ermöglichen wird.
Heute haben wir dann auch mal wieder den Lifter rausgeholt. Auch genannt wird dieses Monster Himmelsanker, was ziemlich treffend die Bedeutung des Drachen beschreibt: Er steht fest am Himmel, und an dessen Leine kann man allerhand sog. Leinenschmuck befestigen. Heute war es eine Windhose, und Hannahs richtige Hose, die während einer Prilwanderung zuviel Wasser sah und nach Leine zum trocknen flehte. Bezogen auf die Windhose geht der Orden des Tages eindeutig an Jessica, denn als sich die Hose verselbstständigte war sie es, die hunderte Meter hinter dem Teil her rannte, um es schlußendlich einzufangen. Mir selbst verleihe ich den Orden in Silber, als ich geistesgegenwärtig um Beschwichtigung bemüht war, als ich den Lifter hochgelassen habe, und der sich mit dem Anhänger über den Strand aus dem Staub machen wollte. Das war in erster Linie jedoch ein Selbsterhaltungstrieb, sonst hätte ich den Hänger nämlich im Kreuz gehabt.
Abends gab es dann den obligatorischen Sonnenuntergang, und Nachts die ebenfalls zur Gewohnheit gewordene Nachtwanderung zum Strand mit Begleitsterngucken. Diesmal mit Jessica und Timon. Wie er sagen würde: Schön!
17
2009
Fanö – Tag 7 – Nachtnachschlag
Als wenn es mein Herz nicht schon zu Genüge erfreuen würde des Nachts mit einem schmalen, hellen Lichtkegel auf dem Kopf durch die Dünen an das rauschende, alles verschluckende Meer zu wandern – diesen Urlaub werde ich in nie dagewesener Kontinuität zudem noch mit einem Sternenhimmel beschenkt, der eigentlich jedes Wort überflüssig erscheinen, und einem alles realtiv bedeutungslos erachten lässt. Umso ärgerlicher, dass das ohnehin schon viel zu teure fotografische Equipment noch bei weitem nicht ausreicht, um auch nur ansatzweise zu vermitteln, was ich da Nacht für Nacht geboten bekomme.
Heute war es das Sternbild Orion, dass ich mit dem Meer im Rücken hinter der Düne bestaunen konnte. Orion ist mir sowieso ein geschätztes Sternbild, da dort ziemlich der Punk abgeht. Alleine Beteigeuze: 650mal so groß wie die Sonne, 10.000 mal heller und gerade mitten im Sterbeprozess. Nur 9 Objekte erscheinen uns heller als er, dabei ist er unendlich weit entfernt und deutlich dunklere Objekte quasi vor der Haustür sind jämmerlich dagegen!
Hey you out there in the cold,
getting lonely getting old
can you hear me?
Direkt über mir, auch festgehalten, lag eine ziemlich diffuse Deep Sky Gestalt – auf dem ersten Bild ist sie von einem geübten Auge problemlos zu erkennen.
Und mit “The Clash” im Ohr (Guns of Brixton) lege ich mich nun zu Bette um, das steht außer Frage, morgen wieder viel zu früh unbeabsichtigt aber unweigerlich zu früh von denen geweckt zu werden, deren Unterhose bereits vor Stunden die Wärme am Bettpfosten verlohr.
Fanö – Tag 7
Na Lenni, schläft der Timon noch? Ja, der muss jetzt mal ohne mich klarkommen!
Heute hatten wir dann den Ausläufer der Sturmflut von der Ostsee über Fanö. Das hieß Wind satt, der Sand fegte teilweise kniehoch über den Strand, und es war bewölkt. Niederschlag nur unwesentlich. Gestern Abend konnte man die Front schon aufziehen sehen. Nachts hat einen der Wind dann zwischendurch geweckt – bis ich den Schließmechanismus des Lüftungsteils außer Kraft gesetzt habe. Aufgrund des Wetters habe ich heute eher Videos gemacht, um mir meine Kamera nicht unnötig zu versanden. Ein paar Dinger habe ich aber natürlich trotzdem gemacht.
Interessant, aber schwierig zu fassen war, wie der der Flut entgegengerichtete Wind die Wellen abtrug. Insgesamt war sowohl See wie Land sehr unruhig – eigentlich genau mein Wetter. Nur mit Kamera ist das echt ungünstig, ein Objektiv knarzt schon am Fokusring.
Schon aufgrund des Wetters gab es heute also wieder einen ruhigen Tag in Bezug auf familiäre Aktivität. Ich war zwar mehrfach am Strand und in den Dünen, wie gesagt vordergründig um zu filmen, aber Aktivitäten wie sonst setzten aus. Dafür wurden die RCs wieder fit gemacht für den nächsten Einsatz. Die Blagen unter 1,50m waren dann in Eigenregie noch am Strand und kamen erstaunlich trocken zurück – das sah gestern aber ganz anders aus! Jessica nöhlte wie in diesem Urlaub üblich über die Gesamtsituation – heute, weil wir nicht auf den Kikkebjerg gefahren sind – sonst aufgrund ihrer Rückensituation. Mir geht es übrigens Bombe in den Betten, die sich laut Timon wie ein Pudding um einen legen sollen.
Jetzt ruht die Hoffnung auf Sonntag und Montag, denn dann soll es wieder den hier so idealen Westwind geben, dann ist hoffentlich wieder vernünftiges Buggyfahren ohne Kackwind angesagt.
Und jetzt erstmal:
Wobei – es ist jetzt wieder wolkenlos. Vielleicht suche ich doch nochmal die Sterne auf…
15
2009
Fanö – Tag 6
Entweder habe ich mich verlegen, oder gestern irgendwas dummes gemacht: Jedenfalls schmerzt mir jetzt der Brustkorb bei Bewegung oder Druck. Martin ist dann auch endgültig ausfällig – dank Erkältung. Hannah ist heiser – sarkastisch gesehen angenehm.
Also war heute mal Schongang angesagt. Man könnte ja schwelgen in Erinnerungen, aber wenn ich Hannah zitieren darf:”Timon, ich lebe im Hier und Jetzt” – als Antwort auf Timons üblichen “Weißte noch, bla bla bla, yada yada yada”.
Heute sind wir dann auf dem Spielplatz gewesen. Dies ist bei jedem Fanö Urlaub inzwischen obligatorisch. Und natürlich wieder auf der obligatorischen Schaukel:
Auf dem Weg zum übrigens natürlich kostenlosen Spielplatz sind mir schon bei der ersten Anfahrt die Bunker aufgefallen, die recht groß scheinen und am Wegesrand stehen. Heute haben wir dann mal da gehalten und einen Blick rein riskiert. Das ist schon sehr interessant gewesen, aber leider hatten wir weder Taschenlampe, noch Gummistiefel dabei, und beides wäre nötig gewesen!
Glücklicherweise bin ich mit meinem bereits hinreichend gefürchteten Stroboskop Blitz voran gegangen, sonst hätte es reihenweise nasse Füße gegeben. Gute 100qm wird er gehabt haben – die waren zumindest einzusehen durch mehrere Türen. Abends war ich dann noch mit der Bagage am Strand – hier sind mir einige nette Bildchen gelungen, wovon ich folgendes beispielhaft veröffentlichen möchte.
Timon hatte dann wieder seine kindliche Ader entdeckt, und musste in Eiseskälte einen Prilablauf verstopfen, womit ich dann meine liebe Mühe hatte den argumentativ bewanderten Lenni davon zu überzeugen, dass und warum es besser ist noch vor der Dunkelheit wieder am Platze zu sein. Kalt war ihm nach eigenen Angaben nicht, aber seine Hände durfte ich nicht prüfend anfassen. Zuhause hat er dann noch beteuert, sich die Hände gerade mit kaltem Wasser gewaschen zu haben, womit er damit jede Prüfung ad absurdum geführt hat. “Brauchst Du Dich garnicht wundern Armin!”
Heute gab es dann auch das erste mal Fisch in diesem Urlaub. Dorsch – lecker! Nur war es zuviel des Guten, das Fischfett wabert noch immer jungfreulich in meinem Magen. Am frühen Abend haben Lenni und Timon dann noch in Ermangelung der Carbon-Fighter Ausfahrt kurzerhand die Mietdüne mit einem Elektroauto unsicher gemacht.
Fanö – Tag 5
Wenn ich mich nicht verzählt habe, ist schon wieder ein Drittel des Urlaubs vorbei. Umso erstaunlicher, dass heute erst zum ersten mal gegrillt wurde. Da kann ich mich aber an Urlaube erinnern, wo es von 14 Tagen an sieben gegrilltes, totes Tier gab. Nicht dass das irgendwie sinnvoll wäre…
Heute war also Buggyfahren angesagt – zumindest bei mir. Der Rest bockte ein wenig rum, weil der Wind ein wenig rumbockte. Der Martin macht zudem einen auf atemwegserkrankt im Bereich Nase. Laut GPS waren es bei mir immerhin gut 12km die ich heute mit dem Buggy zurückgelegt habe, bei ~40km/h Spitze. Da mich aber sowieso nie einer fotografiert, stell ich sinnbildlich den Timon ein, der sich ein wenig am Wind versucht hat.
Was das Sigma da mit der Sonne gemacht hat weiß der Geier, und den Fleck des Objektivs bitte ich obendrein zu entschuldigen. Das fällt mir jetzt den dritten Tag in Folge auf – ich werde es wohl mal reinigen. Das ist aber schwierig in einer Umgebung, die auf Sand gebaut ist und wo alles mehr oder weniger von den kleinen harten Körnern durchsetzt ist. Das eine oder andere Objektiv knarzt jedenfalls schon. Da hier seit Tagen keine Wolke am Himmel mehr gesichtet wurde, fängt der nun durchgetrocknete Sand auch so langsam an zu fliegen, zumindest kam mir heute im Buggy der erste Flugsand entgegen.
Lenni hat sich heute mit der LD Stunt nochmal vertraut gemacht, oder, wie er sagt:”Armin, einen schönen Drachen hast Du mir da gekauft” Und als ich ihm das Wasser reichen durfte, “durfte ich auch ruhig mal eine Runde drehen”. Von der Art und Weise, wie der Bengel mit seinen fünf Jahren einen Vierleiner beherrscht, kann man echt nur den Hut ziehen. Hier habe ich aber nichts verwertbares an Fotomaterial, zumal ich die den ganzen Tag andauernde Flugarbeit mehr auf Video festgehalten habe. Mangels FireWire am PC komm ich da aber derzeit nicht dran.
War sonst noch was? Jessicas Bild von mir – das Gegenstück – wollte ich ja längst nachgereicht haben:
So langsam müsste ich dann auch mal sehen, dass und wie ich ein paar Sachen gewaschen bekomme. Wenn Nadine sieht, wie mein Zimmer aussieht… Ich mache einfach kein Foto.
Heute waren wir Abends nicht nochmal am Strand zum Carbon-Fighter lüften; in Ermangelung vernünftiger Grillkohle hätte heute sowieso die Zeit gefehlt, denn das Grillen dauerte ewig. Und weil wir nicht nochmal am Strand waren, fehlte heute auch Lennis üblicher Satz wenn wir an der Pommesbude vorbeikommen:”Papa kannst Du mal eben halten und ein Eis besorgen”, gefolgt von der ebensohäufigen Aussage “Mist, das gibt wohl nichts heute”.
Und für Interessierte habe ich hier noch eine 37MB 360° Panoramaansicht vom Strand und Hinterland von einer Düne aus fotografiert. Freihand, wie alles bisher. Klick mit rechter Maustaste zum speichern. Lightbox wird wohl abkacken.
13
2009
Fanö – Tag 4
“Ich bin hier nicht der Timon, Papa!”, sagte Lenni, als er von Martin nötigerweise in Maßregelung genommen wurde. Timon hat sich heute im immer kleiner werdenden Spielzeug- und Drachenladen auf Fanö so ein tolles Fingerskateboard gekauft kaufen lassen. 80 DKK waren fällig, also über 10 Euro. Dafür gab es noch eine Quarter-pipe und ein Männchen obendrauf. Natürlich musste wieder im Haus angekommen auch erstmal bewiesen werden, welcher hier der größte Hecht im Becken ist, und am allerbesten allerhand unnützes Zeug mit dem Fingerboard machen kann. Und als wenn die Tricks von Timon nicht schon Hammer genug wären, wollte Lenni das Ruder übernehmen:”Timon gib mal, ich kann noch mehr Hammer machen!”
Hammer war heute wieder das Wetter, es gab diesmal nun gar keine Wolken mehr über Fanö, dafür noch weniger Wind vom Land. So war es auf der Terrasse richtig schön. Jedoch änderte sich das schlagartig, als die Sonne weg war. Buggy wurde heute nicht gefahren, dafür gab es dänische Nationalspeise. Überhaupt fühle ich mich heute ziemlich voll bei Frühstück mit Bacon und Spiegelei, Mittag mit doppelt Pølser und reichhaltig Currysuppe (vier Teller) am Abend. Nicht zu vergessen das abendliche Nutella-happening. Die Pølser sind jetzt das zweite Jahr in Folge schon nicht mehr rot.
Neben Eier schaukeln waren wir dann noch im Dörfchen Rindby – für Fanö Verhältnisse Metropole – und Abends dann mit den RC Fahrzeugen am Strand. Hier kann man langsam echt Eintritt nehmen, regelmäßig versammeln sich Heerscharen weitläufig ums Fahrgebiet. Und jeder kennt einen, der einen kennt, der auch so einen hat. Er weiß zwar nicht welchen und was er macht, aber er ist in jedem Fall besser!
Nachtragen möchte ich heute den Sonnenuntergang von gestern:
Und morgen geht es dann wieder in den Kite-Buggy an den Strand, deshalb: abschalten jetzt!
12
2009
Fanö – Tag 3
Herrlich. Der Fernseher quakt etwas von erstem dicken Kälteeinbruch in Deutschland und hier küsst einen die Sonne wach, welche zumindest in Jacke oder durch das Fenster durchaus noch als warm bezeichnet werden kann. Zusammen mit dem wenigen Wind kommen Erinnerungen auf an den goldenen Herbst 2006 auf Fanö, als wir hier auch zwei Wochen Hochdruckeinfluß hatten. Als wir am Abend ins Haus zurückkamen war klar, dass dieses Haus definitiv nichts für Hochsommer ist, da die breiten Fensterfronten geradezu Gewächshausatmosphäre erzwingen. Aber wenn das Wetter schon mal so schön ist, und man die Eiswürfelmaschine sowieso am Kühlschrank hat, dann kann man auch direkt auf der Terasse sein Apfelsaft auf Eis genießen!
Hier gibt es kein Getränk mehr ohne Eis. Lenni hatte noch irgendeinen schönen Spruch zum Thema, aber ich habe ihn vergessen. Es ging um die Größe der Eiswürfel, und Lenni wollte dicke Dinger haben! Und wo wir gerade bei dicken Dingern sind: Hannah hat Tanja heute gefragt: Mama, die Jessica sagt der Whirlpool hätte einen Eierkrauler – was ist das? Danach musste Timon erst auf Toilette.
Den Tag heute haben wir erneut am Strand verbracht, und bis auf eine Regenfront die auf dem Meer vorbeizog, war es auch wolkenarm und schauerlos. Allerdings sorgte die Front für lästige Windverhältnisse am Strand. Aber trotzdem paradiesische Ansichten:
Nicht nur, dass mein Objektiv schon satte Farben produziert, der Himmel hier ist einfach satt blau. Links unten auf dem Bild sieht man übrigens die in den Dünen Fanös üblichen Bunker, die Reste des Westwalls sind und als Denkmal stehen gelassen wurden. Natürlich wurden die Geschütztürme abgebaut. Die Bunker sind, wenn sie nicht vom Sand zugeweht wurden, frei begehbar. Wie auf dem Bild zu sehen liegen sie heute 2-3 Dünen hinter dem Strand. Fanö wächst noch immer, während andere Nordseeinseln ja bedenklich Fläche verlieren.
Ein super Sonnenuntergangsbild ist mir gelungen, wo die Strahlen schön sichtbar das Meer fluten. Das gibt es aber erst später, denn interessanter war es, als es dunkel wurde. Abends habe ich dann mit Jessica noch einen Ausflug zum Strand gemacht und ein wenig in den Himmel geschaut. Leider hatte ich nur das Weitwinkel Objektiv mit und die lichtstarken Objektive im Haus gelassen. Macht aber nichts, dann “muss” ich halt noch öfter los. Heute war der Strand auch deutlich belebter, hier und da konnte man Taschenlampen sehen. Alles kaltes Licht, die LED Technik fordert ihren Tribut. Wie auch immer, ein wenig Milchstraße habe ich trotz schlechter Offenblende dann doch gemacht, mit entsprechend hoher Empfindlichkeit und 2 Minuten Belichtung.
Es ist schon echt atemberaubend die Milchstraße so im Meer versinken zu sehen. Ich weiß noch nicht wie ich das technisch am besten rüberbringen kann, aber ich arbeite dran! Jetzt kochen die Füße und ich muss erstmal pennen!
Eins noch:
Das Gegenstück dazu gibt es nach der nächsten Maus!
11
2009
Fanö – Tag 2
Da das Wetter so einlud, mussen wir natürlich auch direkt den ersten Tag zum Buggy fahren nutzen. Es waren bequeme 3 Beaufort am Strand. Und, zwei Jahre nach meinem letzten Ritt im Buggy muss ich feststellen: Man verlernt es nicht, und es ist direkt sehr angenehm!
Morgens gabs natürlich erstmal Nutella auf Brot. Daumendick hat Timon wörtlich genommen. Das Brot in Dänemark ist einfach nur genial.
Abends, zwischen Bier holen und Abendessen war dann noch Carbon Fighter fahren angesagt:
Das macht richtig Laune am Strand! Seit 18:00Uhr regnet es, aber für die nächste Woche steigt die Regenwahrscheinlichkeit nicht auf >15%, also ganz gute Karten für viel Buggyfahren. Der Wind soll auch irgendwo bei drei Windstärken liegen, also alles im Lot. Nur die Windrichtung ist von Nord eher schlecht. Mit Westwind muss man nicht so viel gegen den Wind kreuzen, und kann den Strand auf und ab fahren.
Sprüche:
Lenni: “Jau Timon, was geht?”, “Armin, wenn Du Deinen Carbon-Fighter leer fährst, dann rücke ich Dir auf die Pelle!” (wollte auch noch) “Lenni kommst du bitte – Nein, dann muss ich ja ins Bett”
Jessica: “Timon, mach mir meine Komposition nicht kaputt” Timon:”Ich komposiere dich gleich!”
Spannend war mein abendlicher Spaziergang. Diesmal in strömendem Regen zum Strand. Es war ein Gefühl von Atemnot auf einem Strand zu stehen, wo oben, unten und jede Himmelsrichtung dank des Nebels einfach nur verschluckend grau/schwarz war. Man sah einfach nichts mehr, gar nichts. Und die Taschenlampe erleuchtete auch nur den Nebel. Das muss Einsamkeit sein, und es war wohl am ehesten der Flut mit den dementsprechenden Geräuschen zu verdanken, dass es noch so etwas wie Orientierung gab.
Windhose gefunden:
Fanö – Tag 2 am Morgen
Morgenstund – blä blä blä! Lenni tanzt, singt, klopft und schreit natürlich zu nachtschlafender Zeit schon hier rum. Also raus an den Strand und den Sonnenaufgang fotografieren! Die letzten Wolken verfliegen gerade, die Wohnung ist sonnengeflutet und jetzt gibts erstmal Nutella – ähhh Frühstück!
10
2009
Fanö – Tag 1
Tag 1 war natürlich vor allem von der Autofahrt geprägt. Das ist nicht zwingend ein Spass so lange auf der Autobahn zu sein, zumal das Wetter in Deutschland echt beschissen war, und die Sichtverhältnisse ebenso. In schöner Regelmäßigkeit ist die A7 dann dicht, und das war auch heute nicht anders.
Trotzdem gibt es immer wieder ganz lustige Ereignisse, wie z.B. Timon, der neben mir schlief, so gegen 6:00Uhr aufwachte, mich anschaute und aus der Pistole geschossen gefragt hat:”Na, und was hast Du heute so alles gemacht?”. Auch Lenni zeigte sich von seiner besten Seite, als er z.B. Martin ermahnte, doch bitte beide Hände ans Steuer zu halten. Zudem bat er mehrfach um eine Pause, und als Martin an der nächsten Ausfahrt kaum Geschwindigkeit verlohr noch anmerkte “Na toll, mit der Pause wird wohl wieder nix”. Wurde es aber doch, und als er mit nassen Schuhen von vorne nach hinten auf seinen Platz wechseln sollte und ausrutschte konnte er zielsicher reflektieren:”Ich hatte nasse Schuhe und bin ausgeruscht, ist doch klar das ich mich auf die Schnauze lege”. Als wir um die Ecke bogen und eine Riesenschlange vor der Fähre war, war der Grund für Lenni auch schnell gefunden:”Jetzt ist auch noch die Fähre im Arsch”. Und Jessica krümelte Prinzenrolle. Auf die Anmerkung von Timon, ihn doch bitte nicht so vollzukrümeln konnterte sie: Ja irgendwo müssen die Krümel ja hin! Und auf die Anmerkung von Jessica, dass es komisch sei, dass sie sofort aufwacht wenn das Auto nicht mehr fährt sondern z.B. auf der Fähre steht, entgegnete Timon blitzgescheit, dass das Auto da aber auch nicht steht, sondern sich mit der Fähre bewegt.
Gerade noch eine kleine Nachtwanderung gemacht. Unfassbar, welchen Sternenhimmel man hier genießen kann. Davon werde ich sicher noch ein paar Fotos machen. Jetzt sind wir alle erstmal müde und gehen in die Heia. Haus ist luxuriös gut, vielleicht ein wenig kühl vom Ambiente. Der Kamin war direkt an, alles ist eingerichtet, morgen geht der Urlaub los!
09
2009
Fanö – here we come!
… interessant, dass youtube bereits nach 10 Sekunden weiß, dass Learning to fly von Pink Floyd in dem Video hinterlegt ist, ohne das ich dieses irgendwo erwähnt hätte; und dementsprechende itunes Werbung anzeigt.





































